Controlling-Aufgaben werden von einer großen Mehrheit im Mittelstand dem Rechnungswesen zugeordnet, nur eine Minderheit verfügt über eine eigene Controlling-Abteilung. Eine Umsetzung entsprechender IT-Systeme scheitert aber in der Praxis meist am Personalmangel, den Kosten für Anschaffung und Betrieb sowie der fehlenden Integration der eingesetzten Softwaremodule. Das sind wesentliche Ergebnisse einer gemeinsamen Untersuchung der Fachhochschule Dortmund und der Diamant Software GmbH & Co. KG. “Die Studie zeigt, dass Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling stärker zusammenwachsen und als gemeinsames Aufgabenbündel verstanden werden sollten. Deshalb muss die Software diese Aufgaben auch einheitlicher unterstützen als in der Vergangenheit”, resümiert Studienleiter Professor Dietmar Schön vom Controlling-Labor der FH Dortmund.
Ziel der Studie war es herauszufinden, wie der Status Quo der Rechnungs- und Finanzwesens sowie des Controllings im Mittelstand aussieht und wo die größten Bedürfnisse und Entwicklungspotenziale liegen. Dafür wurden die Antworten von gut 400 KMU ausgewertet, die einen repräsentativen Mix verschiedenster Branchen und Größen darstellen. Die befragten Unternehmen bestanden jeweils zur Hälfte aus dem Kundenkreis von Diamant Software und zur Hälfte aus Anwendern anderer Lösungen.
Mit den Veranstaltungen der LucaNet.Academy bleiben Praktiker im Rechnungswesen fachlich immer auf dem neuesten Stand. 2010 wird das umfangreiche Programm um Seminare zu den Themen IFRS, Währungsumrechnung und Kapitalflussrechnung ergänzt.
Die LucaNet.Academy gibt Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten für die persönliche Karriere ebenso wie für den unternehmerischen Erfolg weiter auszubauen. Dazu werden Seminare und Workshops angeboten, die sich an Mitarbeiter im Rechnungswesen aus allen Branchen wenden.
Für alle, die sich erstmals mit der Rechnungslegungsnorm IFRS auseinanderzusetzen haben oder die Handelsbilanz II nach IFRS für Konzernzwecke erstellen müssen, bietet die LucaNet.Academy ab sofort ein Grundlagen- sowie ein Aufbauseminar an, die unter anderem die Rechnungslegungspflichten in Deutschland näher erläutern.
Unter dem Motto “Erstellen – Gestalten – Beurteilen” wird in dem Kurs Kapitalflussrechnung anhand von zahlreichen praxisorientierten Beispielen und Fallstudien gezeigt, wie sich die Kapitalflussrechnung sicher und effizient nach HGB und IFRS erstellen und für die Abschlussdarstellung aufbereiten lässt.
Alle wichtigen Fragen zu dem Umgang mit der Währungsumrechnung beim Jahresabschluss werden in dem ebenfalls neuen Seminar Währungsumrechnung besprochen.
Anhand von Beispielen und exemplarischen Fallkonstellationen wird ein vertiefter Überblick über alle wichtigen Facetten des Themas gegeben, die aus Abschlusserstellerund Management-Sicht wissenswert sind.
Ab diesem Jahr bietet die LucaNet.Academy noch mehr Kundennähe: Frankfurt am Main ist als neuer Veranstaltungsort hinzugekommen. Somit finden die Seminare der LucaNet.Academy nun in Hamburg, Bochum, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München statt.
Seit Jahresbeginn 2010 kooperiert DATEV mit der hotline hotelsoftware gmbh aus Sonthofen. Dadurch wird das Angebot für Hotels und Gaststätten im Rechnungswesen ergänzt.
hotline entwickelt und betreut seit über 20 Jahren Front-Office-Systeme für die Hotellerie. Die Verbindung zum DATEV-Rechnungswesen wurde in Zusammenarbeit mit der DATEV erweitert und optimiert.
Durch eine Programmverbindung ist die Hotelsoftware optimal für den Einsatz mit dem DATEV-Rechnungswesenprogrammen geeignet.
Damit kann ein direkter Datenaustausch zwischen den Programmen erfolgen. So werden beispielsweise die Stammdaten (wie Personenkontenbeschriftungen) sowie Buchungen (Rechnungsausgang, Kassenbuchungen) aus „hotline frontoffice“ nach DATEV-Rechnungswesen übertragen. Das doppelte Erfassen von Daten entfällt damit. Tipp- oder Übertragungsfehler sind ausgeschlossen.
Durch die Schnittstelle zwischen „hotline frontoffice“ und den DATEV-Programmen für das Rechnungswesen lässt sich auch die Zusammenarbeit zwischen Steuerberater und Hotels deutlich verbessern.
Die fünfte Auflage der ReWeCo, führende Kongressmesse für das Rechnungswesen und Controlling, findet vom 15. bis zum 17. April in Bielefeld statt.
Die Wissenslücken zwischen Soll und Haben nehmen zu. Themen wie Wachstumsbeschleunigungsgesetz, EU-Mehrwertsteuerpaket oder Internationale Rechnungslegung werfen in Unternehmen einige Fragen auf. Noch sind viele Entscheider unsicher, wie sich die Neuregelungen auswirken und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Gleichzeitig wächst der Handungsbedarf, denn viele Änderungen haben eine hohe Relevanz für den unternehmerischen Erfolg.
Die Kongressmesse ReWeCo liefert Antworten auf viele drängende Fragen. Bereits zum fünften Mal findet die Doppelveranstaltung aus Fachmesse und Fachkongress statt. Zu der Leitveranstaltung kommen Fach- und Führungskräfte aus ganz Deutschland Mitte April nach Bielefeld. Auf der ReWeCo können Besucher Informationslücken schließen, Erfahrungen austauschen und Geschäftskontakte anbahnen.
Am Fachkongress wirken führende Steuer- und Finanzexperten mit. Sie diskutiern Lösungskonzepte für Herausforderungen im Rechnungswesen und Controlling. Am Eröffnungstag referieren Spezialisten zu Themen wie “Controlling in schwierigen Zeiten – unpopuläre Maßnahmen entwickeln und richtig kommunizieren” oder “Kennzahlenorientierte Führung”. An den beiden Folgetagen stehen beispielsweise die Themenblöcke “Steuerrecht” und “Globalisierung” auf dem Programm. Auf der begleitenden Fachmesse präsentieren Aussteller aus Fort- und Weiterbildung, Software, Beratung und Dienstleistung ihre Angebote. Besucher können innovative Praxislösungen kennenlernen und vor Ort testen.
Über die Kongressmesse ReWeCo
Vom 15. bis 17. April 2010 veranstaltet der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) in der Stadthalle Bielefeld eine Kongressmesse für den Bereich Rechnungswesen und Controlling. Eine Kombination aus Fachkongress und -messe zeigt aktuelle Herausforderungen auf und präsentiert praxisgerechte Lösungen. Fach- und Führungskräfte können sich umfassend informieren und wechselseitig austauschen. Die Kongressmesse ReWeCo findet zum fünften Mal statt und gilt branchenübergreifend als Pflichttermin. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online unter www.reweco.de abrufbar.
Controller werden im Unternehmen häufig als Schnittstelle nach innen bezeichnet. Sie arbeiten der Unternehmensführung in Sachen Entscheidungsfindung zu, treffen diese Entscheidungen jedoch auf höchster Ebene meist nicht selbst. Zusätzlich gilt der Bereich Controlling als kontrollierende Stabstelle zwischen Personal und Geschäftsleitung.
Um dem Posten eines Controllers gerecht zu werden, sind spezifische fachliche Kenntnisse, vor allem im kaufmännischen Bereich von Nöten. So gehört es unter anderen zu den Aufgabenfeldern des Controlling, die Rechnungslegung zu überwachen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ähnlich verhält es sich diesbezüglich im Bereich der Bilanzkontrolle. Geschäftsprozesse, Unternehmenserfolge, wie auch Verluste sowie sämtliche Ausgaben werden vom Controller innerhalb der Anfertigung des Jahresberichtes und der hierfür benötigten Gewinn- und Verlustrechnung verfolgt und gegebenenfalls überarbeitet.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Pflichten eines Controllers ist das Personalmanagement. Hiermit verbunden sind entsprechend das Management der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens. Weiterhin sind fachliche, wie auch prozessbezogene Vorkenntnisse in den meisten Firmen Voraussetzung. Das bedeutet, dass der operative Sinnzusammenhang, etwa zwischen der Herstellung eines Produktes und der Steuerung beziehungsweise der Koordination und Delegation der einzelnen Mitarbeiterfachausrichtungen, ebenso zum Arbeitsfeld eines Controllers zählt, wie auch die Abrechnung der durch die Angestellten erbrachten Leistungen.
Das Thema Betriebsprüfung steht früher oder später jedem Unternehmen einmal ins Haus. Eine allgemeine Regel wer geprüft wird gibt es anscheindend nicht. Früher sah eine Betriebsprüfung so aus, dass der Prüfer einzelne Belege angefordert hat und diese dann prüft. Im der Web 2.0 Zeit jedoch, geschieht dies mittlerweile auch rein auf digitaler Ebene per Internet. Dank der Transparenz durch Suchmaschinen, kann heute das Finanzamt recht einfach per Internet und entsprechender Recherche Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung erkennen. Dies hat dann unter Umständen auch steuerliche Folgen.
Das Internet hält beim Finanzamt immer mehr Einzug. So wird mittlerweile immer mehr über das Interent recherchiert, um sich entsprechend Informationen über die zu prüfenden Unternehmen zu beschaffen. So werden wichtige Unternehmensinformationen aus Pressemeldungen gezogen oder auch aus den Internetpräsenzen der Firmen.In der Praxis lässt sich feststellen, dass seitens der Betriebsprüfung verstärkt auch das Internet und andere Hilfsmittel zur Informationsbeschaffung genutzt werden. Gerade Informationen die Firmenstruktur betreffend erwecken oftmals das Interesse der Steuerprüfer.
Unter dem Begriff Kreditor versteht man im Bereich der Buchhaltung einen Gläubiger. In der Regel sind dies die Lieferanten oder beauftragten Dienstleister eines Unternehmens. Kreditor stammt vom lateinischen “credere” was man mit glauben oder anvertrauen übersetzen kann.
In der Buchhaltungssprache versteht man unter einem Debitor einen “Schuldner”, also jemand der Geld schuldet. Somit ist ein Debitor auch ein Kunde und wird in der Regel auch als Kunde bezeichnet. Der Begriff Debitor stammt vom lateinischen Begriff “debere” also schulden.
Jeder Freiberufler oder Selbstständige muss für seine Arbeit Rechnungen schreiben. Es gibt ein paar im Folgenden aufgeführte Grundregeln, die man beim Erstellen einer Rechnung unbedingt beachten und einhalten muss. Wenn man nicht bei jedem Schreiben von vorne anfangen möchte, wäre es ratsam, sich ein Muster zu entwerfen, in das dann die jeweils notwendigen Daten immer wieder eingetragen werden können.
Was muss eine Rechnung beinhalten?
Als Unternehmer ist jeder verpflichtet, Rechnungen zu Erstellen, ein Duplikat jeder Rechnung für mindestens 10 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Rechnung erstellt wurde, aufzubewahren. Grundsätzlich gilt, dass eine ordentliche Rechnung zwingend die komplette Anschrift, unter dem vollständigen Namen, der Rechnung stellenden Person (meistens in der Kopfzeile) enthält. Darunter muss ebenso detailliert aufgeführt werden, der Name als auch die Anschrift des Kunden, oder auch des Leistungsempfängers. Es ist einem freigestellt, ob man die Bankverbindung oben mit aufführt – manchmal (insbesondere bei größeren Unternehmen) findet man diese Angaben auch in der Fußzeile, fehlen dürfen sie aber keinesfalls, wie natürlich auch nicht das jeweilige Ausstellungsdatum der Rechnung.
Bereits im Frühstadium sollten sich Existenzgründer fachmännisch beraten lassen. Wer sich bereits in der Planungsphase fachkundigen Rat zu Hilfe zieht, schafft viele Hürden im Vorfeld und besitzt große Sicherheit. Leider holt nur etwa jeder Zehnte Rat von Experten ein. Unzureichende Vorbereitungen im kaufmännischen sowie im finanziellen Bereich sind ursächlich dafür, dass nur etwa jede fünfte Neugründung den ersten Zeitraum von fünf Jahren übersteht. Das wichtigste für den Anfang ist der richtige Steuerberater. Ohne dessen Hilfe ist es unmöglich sich mit der Buchhaltung und den steuerlichen Pflichten des Finanzamtes auseinanderzusetzen. Außerdem sind Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern gute Anlaufadressen. Auch Fachverbände der Wirtschaft betreiben Beratungsstellen oder nennen branchenkundige Berater, aber auch freie Unternehmensberater stehen gern mit Rat und Tat zur Seite.