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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Buchhaltung Grundlagen</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
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		<title>Bestandsver&#228;nderungen richtig buchen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[BVÄ]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe eines Gesch&#228;ftsjahres fallen in den Unternehmen in der Regel eine ganze Reihe unterschiedlicher Bestandsver&#228;nderungen an. Beispielsweise werden Rohstoffe gekauft, die damit f&#252;r die Erh&#246;hung des zur Fertigung ben&#246;tigten Materials sorgen, hergestellte Endprodukte verlassen das Werk und vermindern so den Bestand an fertigen Erzeugnissen und auch die Position unfertige Erzeugnisse ist einem st&#228;ndigen Wechsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe eines Gesch&#228;ftsjahres fallen in den Unternehmen in der Regel eine ganze Reihe unterschiedlicher <strong>Bestandsver&#228;nderungen</strong> an. Beispielsweise werden Rohstoffe gekauft, die damit f&#252;r die Erh&#246;hung des zur Fertigung ben&#246;tigten Materials sorgen, hergestellte Endprodukte verlassen das Werk und vermindern so den Bestand an fertigen Erzeugnissen und auch die Position unfertige Erzeugnisse ist einem st&#228;ndigen Wechsel unterworfen.</p>
<p><strong>Bestandsver&#228;nderungen (BV&#196;)</strong> w&#252;rden unn&#246;tig, w&#252;rden alle get&#228;tigten Gesch&#228;ftsf&#228;lle ausschlie&#223;lich das jeweilige Gesch&#228;ftsjahr betreffen. Da dies jedoch eher un&#252;blich ist, m&#252;ssen f&#252;r die jeweils betreffenden Konten Bestandsver&#228;nderungskonten eingerichtet werden und der jeweils gebuchte Aufwand korrigiert werden. Zu unterscheiden sind hierbei Bestandsmehrungen und auch Bestandsminderungen.</p>
<p><span id="more-209"></span></p>
<p><strong>Bestandsmehrungen</strong> entstehen beispielsweise durch eingekauftes Material, welches im selben Gesch&#228;ftsjahr nicht vollst&#228;ndig verarbeitet werden konnte. Mit dem Einkauf dieser meist unterschiedlichen Materialien (Roh- Hilfs- oder Betriebsstoffe) haben sich die einzelnen Konten insofern ge&#228;ndert, dass der einstige Anfangsbestand der Er&#246;ffnungsbilanzkonten durch diese Buchungen erh&#246;ht wurde. Wird nun dieses eingekaufte Material im laufenden Gesch&#228;ftsjahr nicht vollst&#228;ndig verarbeitet, weisen die Konten am Ende des Jahres einen h&#246;heren Bestand aus, als der der Er&#246;ffnungsbilanz. Es liegt eine Bestandsmehrung vor. Diese Bestandsmehrung muss auf dem jeweiligen Konto als Zugang erfasst werden, denn im Zuge der Stichtagsinventur muss auch hier der tats&#228;chliche Ist-Bestand eingetragen werden. Die Bestandsver&#228;nderung wird diesbez&#252;glich auf dem Materialkonto im Soll gebucht; die Gegenbuchung erfolgt im Haben auf dem jeweiligen Materialaufwandskonto (oder auch einem Aufwandssammelkonto).  Diese Buchung wird vorbereitende Abschlussbuchung genannt und erfolgt immer erst im Zuge der &#252;blichen Abschlussbuchungen zur Ermittlung des tats&#228;chlichen Jahresabschlusses. Nach deren Abschluss werden die Salden in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) und das Schlussbilanzkonto (SBK) &#252;bernommen.</p>
<p>Bestandsminderungen entsehen, wenn der Anfangsbestand der Materialkonten am Anfang des jeweiligen Gesch&#228;ftsjahres h&#246;her war als der am Ende tats&#228;chlich ermittelte. Dies kann insofern vorkommen, wenn das Unternehmen zun&#228;chst alle Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe verarbeitet, die es noch auf Lager hat. Wenn ein zus&#228;tzlicher Einkauf hier unn&#246;tig wurde oder auch nur minimal ausf&#228;llt, dann kann es zu einer Bestandsminderung kommen. Der Materialeinsatz ist hier dem zu Folge gr&#246;&#223;er, als der Wert der diesbez&#252;glichen Materialeink&#228;ufe. Im Sinne des Verm&#246;gens stellt eine Bestandsminderung auch eine Minderung des Kapitals dar, die als zus&#228;tzlicher Aufwand auch buchm&#228;&#223;ig erfasst werden muss. Das Materialbestandskonto unterliegt somit einer Berichtigung, damit auch hier der tats&#228;chliche Ist-Bestand notiert werden kann. Das Materialaufwandskonto (oder auch ein Aufwandssammelkonto) wird bei der Eingabe der jeweiligen Buchung im Soll belastet, w&#228;hrend die Gegenbuchung auf dem jeweiligen Materialkonto im Haben erfolgt.</p>
<p><em>Bestandsver&#228;nderungen</em> gibt es jedoch nicht nur bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, sondern auch bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Konnten nicht alle der im laufenden Gesch&#228;ftsjahr gefertigten Produkte verkauft werden, liegt hier eine Bestandsmehrung vor. Wurden hingegen mehr Produkte verkauft, als im selben Jahr gefertigt wurden (musste auf Lagerbest&#228;nde zur&#252;ckgegriffen werden), liegt hier eine Bestandsminderung vor.</p>
<p>Bei einer Bestandsmehrung werden die Konten unfertige oder fertige Erzeugnisse im Soll ver&#228;ndert; die <span style="text-decoration: underline;">Bestandsver&#228;nderungen</span> werden im Haben gebucht. Im umgekehrten Fall, bei einer Bestandsminderung, muss die <span style="text-decoration: underline;">BV&#196;</span> im Soll erfasst werden, w&#228;hrend auf den jeweiligen Konten fertige oder auch unfertige Erzeugnisse im Haben gebucht wird.</p>
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		<title>Die Buchhaltung und ihre verschiedenen B&#252;cher</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer eine ordentliche Buchf&#252;hrung betreiben will und/oder muss, der kommt um das F&#252;hren entsprechender B&#252;cher nicht herum. W&#228;hrend dies in privaten Haushalten mit dem sogenannten Haushaltsbuch geschieht, in dem alle Einnahmen und Ausgaben systematisch gegen&#252;bergestellt werden, unterliegt die Buchf&#252;hrung der Unternehmen komplexeren Mechanismen und auch dementsprechenden B&#252;chern.
Im Rahmen der Finanzbuchhaltung und der doppelten Buchf&#252;hrung besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eine <strong>ordentliche Buchf&#252;hrung</strong> betreiben will und/oder muss, der kommt um das F&#252;hren entsprechender B&#252;cher nicht herum. W&#228;hrend dies in privaten Haushalten mit dem sogenannten Haushaltsbuch geschieht, in dem alle Einnahmen und Ausgaben systematisch gegen&#252;bergestellt werden, unterliegt die Buchf&#252;hrung der Unternehmen komplexeren Mechanismen und auch dementsprechenden B&#252;chern.</p>
<p>Im Rahmen der Finanzbuchhaltung und der <strong>doppelten Buchf&#252;hrung</strong> besteht die Pflicht, alle Best&#228;nde einer doppelten Ermittlung zu unterwerfen. Dies geschieht in der Regel, indem alle Gesch&#228;ftsf&#228;lle des laufenden Jahres auf einzelne Konten gebucht werden, die im Zuge des Jahresabschlusses in die <a title="Die Bilanz" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/die-bilanz-gegenueberstellung-des-inventars/" target="_self">Bilanz</a> eingehen und den Gewinn oder Verlust des Unternehmens deutlich machen.</p>
<p>Um eine ordentliche Buchf&#252;hrung betreiben zu k&#246;nnen, m&#252;ssen die Unternehmen und Buchhaltungsabteilungen jedoch buchhalterische Ordnungssysteme f&#252;hren-die sogenannten B&#252;cher.</p>
<p><span id="more-205"></span></p>
<p>Zun&#228;chst ist hier das <strong>Grundbuch</strong> zu nennen. Im <em>Grundbuch</em> werden alle get&#228;tigten Buchungen in zeitlicher Reihenfolge systematisch aufgef&#252;hrt. Neben dem Buchungsdatum findet man hier auch die jeweilige Belegnummer, das Eingangs- oder Ausgangsdatum, den Buchungstext, die Belegnummer und den gebuchten Betrag. Da hier eine l&#252;ckenlose Aufstellung erfolgt, dient das <span style="text-decoration: underline;">Grundbuch</span> auch als Grundlage zur &#220;berpr&#252;fung und Kontrolle f&#252;r die ordnungsgem&#228;&#223;e Buchung auf den jeweiligen Konten und f&#252;r externe Pr&#252;fungen, beispielsweise durch die zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden. Das Grundbuch wird in den meisten Unternehmen deshalb auch <strong>Journal</strong> (oder Primanota) genannt. In der Regel sind sie nach verschiedenen Sachgebieten sortiert und beginnen meist bei den Anlagebuchungen, zeigen dann die Eingangs- und Ausgangsrechnungen auf sowie alle Kassen- und Bankbelege.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Buch ist jedoch auch das sogenannte <strong>Hauptbuch</strong>. Im Hauptbuch werden im Gegensatz zum Grundbuch auch die Ver&#228;nderungen auf den jeweiligen Konten, den sogenannten Sachkonten, sichtbar gemacht. Einzelne Verm&#246;gens- und Kapitalposten sind hier exakt aufgeschl&#252;sselt und mit den jeweiligen Gegenkonten versehen, sodass ein Schlie&#223;en auf die Ursache der Ver&#228;nderung zu jeder Zeit m&#246;glich ist. Mit Hilfe der eingegebenen Belegnummer, des Datums und des Gegenkontos kann so ein schnelles Wiederfinden der Belege gew&#228;hrleistet werden.</p>
<p>Da das F&#252;hren eines reinen Haupt- und Grundbuches meist nicht reicht, um eine entsprechende &#220;bersichtlichkeit zu sichern, werden in mittleren bis gro&#223;en Unternehmen noch die sogenannten Nebenb&#252;cher gef&#252;hrt. Dies ist sinnvoll, wenn anhand des Hauptbuches nicht ersichtlich ist, in welcher H&#246;he Forderungen bei den jeweiligen Kunden, oder auch Verbindlichkeiten gegen&#252;ber einzelnen Lieferanten bestehen. Mit Hilfe der Nebenb&#252;cher k&#246;nnen beispielsweise die Kundenbuchhaltung (Debitorenbuchhaltung) wie auch die Lieferantenbuchhaltung (<a title="Die Kreditoren" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/die-kreditoren/" target="_self">Kreditorenbuchhaltung</a>) explizit dargestellt werden. Hier werden keine Buchungen mit Gegenbuchung dargestellt, sonders lediglich die einzelnen Kreditoren oder Debitoren angesprochen. Auch die Buchungen im Barverm&#246;gen, der Kasse, machen meist eine separate Buchf&#252;hrung n&#246;tig. Hier ist das sogenannte <strong>Kassenbuch</strong> zu nennen. Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden wiederum im Lohnbuch eingetragen.</p>
<p>Zu guter Letzt macht hier auch das F&#252;hren eines sogenannten Kontokorrentbuches Sinn. Bezogen auf die Kreditoren- und <a title="Debitorenbuchhaltung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/die-debitorenbuchhaltung/" target="_self">Debitorenbuchhaltung</a> kann hier beispielsweise ein separates Konto f&#252;r jeden Kunden oder auch Lieferanten angelegt werden. Das Kontokorrentbuch stellt die Gegenbuchung des im Hauptbuch ersichtlichen Sachkontos, meist Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, dar. W&#252;rde man sich ausschlie&#223;lich diese Konten ansehen, so w&#228;re hieraus nicht ersichtlich, welche einzelnen Buchungen erfolgt sind und wie die tats&#228;chliche H&#246;he der Forderungen oder Verbindlichkeiten in Bezug auf die jeweiligen Kunden oder Lieferanten ist.</p>
<p>Alle der o.a. B&#252;cher werden in der Regel nicht mehr manuell und schriftlich, sondern mittels verschiedener Datentr&#228;ger gef&#252;hrt. Ihre Aufbewahrungsfrist ist jedoch in gleichem Umfang zu gew&#228;hrleisten.</p>
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		<title>Die Bilanz – Gegen&#252;berstellung des Inventars</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelte Buchführung]]></category>
		<category><![CDATA[doppelte Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Einnahmen-Überschuss-Rechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Unternehmer, ob selbstst&#228;ndig oder freiberuflich t&#228;tig, hat den zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden gegen&#252;ber die Pflicht, die Summen seiner Einnahmen und Ausgaben in ordentlicher Form zu &#252;bermitteln. Je nach Umsatz, Gewinn oder Gesch&#228;ftsgegenstand hat dies in Form einer einfachen Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R) oder anhand einer Bilanz zu erfolgen.
Eine Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung reicht aus, wenn das Unternehmen einen j&#228;hrlichen Gewinn von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_200" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-200" title="Die Bilanz" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/08/bilanz-300x199.jpg" alt="Die Bilanz" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">© styf - Fotolia.com</p></div>
<p>Jeder Unternehmer, ob selbstst&#228;ndig oder freiberuflich t&#228;tig, hat den zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden gegen&#252;ber die Pflicht, die Summen seiner Einnahmen und Ausgaben in ordentlicher Form zu &#252;bermitteln. Je nach Umsatz, Gewinn oder Gesch&#228;ftsgegenstand hat dies in Form einer einfachen <strong>Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung</strong> (E&#220;R) oder anhand einer <strong>Bilanz</strong> zu erfolgen.</p>
<p>Eine Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung reicht aus, wenn das Unternehmen einen j&#228;hrlichen Gewinn von unter 50.000 Euro erwirtschaftet hat und/oder einen j&#228;hrlichen Umsatz von 500.000 Euro nicht &#252;berschreitet. Auch wer freiberuflich t&#228;tig ist, ist lediglich zur Gegen&#252;berstellung der Einnahmen und Ausgaben verpflichtet.</p>
<p>Anders verh&#228;lt es sich allerdings bei Unternehmen, die &#252;ber den o. g. Umsatz- oder Gewinngrenzen liegen. Hier ist die <strong>Pflicht zur Bilanzierung </strong>gegeben, d. h., das Unternehmen hat eine <strong>doppelte Buchhaltung</strong> zu f&#252;hren und muss die Verm&#246;genswerte am Ende des Gesch&#228;ftsjahres gegen&#252;berstellen.</p>
<p>Der Begriff <strong>doppelte Buchf&#252;hrung</strong> beinhaltet, dass jeder erfolgte Gesch&#228;ftsfall einmal auf der Sollseite und auch auf der Habenseite der angesprochenen Konten zu verbuchen ist, denn anders als bei der Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung sind im Rahmen der doppelten Buchf&#252;hrung Bestandskonten, Erl&#246;skonten und auch einzelne Sachkonten anzulegen. Auch hierbei sind jedoch eine Vielzahl von Pflichten einzuhalten, damit sachverst&#228;ndige Dritte sich zu jeder Zeit ein Bild von den einzelnen Verm&#246;gensgegenst&#228;nden des Unternehmens machen k&#246;nnen.</p>
<p><span id="more-199"></span></p>
<p>Ist das Gesch&#228;ftsjahr dann irgendwann abzuschlie&#223;en, muss zu einem bestimmten Stichtag das gesamte Verm&#246;gen und Kapital gegen&#252;bergestellt und die Bilanz erstellt werden. W&#228;hrend sich das Verm&#246;gen hier auf der Aktivseite der Bilanz befindet, werden alle Fremdfinanzierungsmittel auf der Passivseite dargestellt.</p>
<h2>Die Bilanz ist nach speziellen Kriterien aufgebaut und ist nicht ver&#228;nderbar.</h2>
<p>Auf der Sollseite (der Aktiva) beginnt sie mit der Aufstellung des Anlageverm&#246;gens. Das Anlageverm&#246;gen enth&#228;lt immaterielle Verm&#246;gensgegenst&#228;nde, wie beispielsweise gewerbliche Schutzrechte und Patente), Sachanlagen wie Maschinen und Geb&#228;ude und auch die Finanzanlagen wie z. B. Ausleihungen und Beteiligungen an anderen Unternehmen. Nach dem Anlageverm&#246;gen folgt das Umlaufverm&#246;gen. Hier werden alle Vorr&#228;te an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Forderungen und sonstige Verm&#246;gensgegenst&#228;nde, Wertpapiere und auch Kassenbest&#228;nde, Bankbest&#228;nde und auch sonstige Guthaben bei einzelnen Kreditinstituten aufgef&#252;hrt.<br />
Die n&#228;chste Position stellt die Rechnungsabgrenzungsposten dar, unter der alle geleisteten Vorauszahlungen dargestellt sind.</p>
<p>Auf der Habenseite (der Passiva) beginnt die Aufstellung mit dem Eigenkapital. Zum Eigenkapital geh&#246;ren das sogenannte gezeichnete Eigenkapital, das zweckgebundene Eigenkapital (Kapitalr&#252;cklagen), Gewinnr&#252;cklagen (zweckgebunden oder auch zur Vermeidung von zu hoher Aussch&#252;ttungen) sowie der Bilanzgewinn.<br />
Ebenfalls auf der Passivseite stehen die Positionen Sonderposten (die erst bei der Aufl&#246;sung zu versteuern sind) und auch die R&#252;ckstellungen. Wobei hier zwischen Pensionsr&#252;ckstellungen, Steuerr&#252;ckstellungen und sonstigen R&#252;ckstellungen unterschieden werden muss.<br />
Zu guter Letzt d&#252;rfen hier allerdings auch die Verbindlichkeiten und die Rechnungsabgrenzungsposten f&#252;r erhaltene Vorauszahlungen nicht fehlen.</p>
<p>Die Bilanz dient dazu, die Finanzlage und Struktur eines Unternehmens sichtbar zu machen. Sie ist ma&#223;geblich f&#252;r die Steuerbe- oder entlastung erforderlich und dient als Bewertungsgrundlage bei Bonit&#228;tspr&#252;fungen. Auch die Unternehmenskennzahlen k&#246;nnen anhand der Bilanz exakt ermittelt werden, sodass eine transparente Bewertungsgrundlage selbst &#252;ber mehrere Jahre hinweg geschaffen werden kann. Dies ist in sofern wichtig, wenn es darum geht, die Liquidit&#228;t, die Rentabilit&#228;t und auch die Verschuldung des Unternehmens zu verfolgen.</p>
<p>Bilanzen m&#252;ssen dar&#252;ber hinaus ver&#246;ffentlicht und f&#252;r jedermann einsehbar sein. Unternehmen die dieser Pflicht nicht nachkommen drohen Ordnungsgelder von bis zu 25.000 Euro.</p>
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		<title>R&#252;ckstellungen bilden und aufl&#246;sen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Rückstellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Unternehmen hat im Laufe des Jahres eine ganze Reihe Gesch&#228;ftsf&#228;lle get&#228;tigt und dementsprechend die einzelnen Buchhaltungskonten be- oder entlastet. Ein g&#228;ngiges Prozedere, das meist im Sinne der doppelten Buchf&#252;hrung mit dem Kontieren und dem Buchen der Belege erfolgt. Erst am Ende des Gesch&#228;ftsjahres m&#252;ssen alle diesbez&#252;glich in Anspruch genommenen Konten abgeschlossen und saldiert werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Unternehmen hat im Laufe des Jahres eine ganze Reihe Gesch&#228;ftsf&#228;lle get&#228;tigt und dementsprechend die einzelnen Buchhaltungskonten be- oder entlastet. Ein g&#228;ngiges Prozedere, das meist im Sinne der doppelten Buchf&#252;hrung mit dem Kontieren und dem Buchen der Belege erfolgt. Erst am Ende des Gesch&#228;ftsjahres m&#252;ssen alle diesbez&#252;glich in Anspruch genommenen Konten abgeschlossen und saldiert werden, um im Anschluss daran als Verm&#246;gen oder Verbindlichkeit in die Bilanz eingehen zu k&#246;nnen. Die Buchhalter aller gro&#223;en und kleineren Unternehmen haben nun die Aufgabe, die Abschlussbuchungen vorzunehmen.  Zu diesen geh&#246;rt auch, neben zahlreichen anderen Buchungen, das <strong>Bilden von diversen R&#252;ckstellungen</strong>.</p>
<p>Die meisten Gesch&#228;ftsf&#228;lle sind mit Ende des Gesch&#228;ftsjahres abgeschlossen. Waren, die Anfang des Jahres eingekauft wurden, sind l&#228;ngst bezahlt und auch f&#252;r die Lieferungen und verkauften Leistungen sind hier l&#228;ngst alle Zahlungen eingegangen.</p>
<p><span id="more-191"></span></p>
<p>Was aber, wenn Bestellungen und Lieferungen von Waren und Dienstleistungen die im Monat Dezember gekauft wurden, im laufenden Gesch&#228;ftsjahr nicht mehr in Rechnung gestellt werden? In solchen F&#228;llen werden in der Regel R&#252;ckstellungen gebildet. R&#252;ckstellungen sagen aus, dass zum jeweiligen Bilanzstichtag noch ungewisse Verbindlichkeiten vorhanden sind, die erst im neuen Gesch&#228;ftsjahr zu begleichen sind. Dar&#252;ber hinaus setzen sie voraus, dass die Verbindlichkeit in ihrer H&#246;he und/oder dem Zeitpunkt der F&#228;lligkeit noch nicht feststeht. Auch f&#252;r drohende Verluste, Steuernachzahlungen oder schwebende und unklare Gesch&#228;fte k&#246;nnen R&#252;ckstellungen gebildet werden.</p>
<p>R&#252;ckstellungen gehen als Passivposten in die Bilanz ein und schm&#228;lern hier den zu versteuernden Gewinn.Die diesbez&#252;glichen Buchungen erfolgen insofern, dass das jeweilige Aufwandskonto  im Soll angesprochen wird und das Konto R&#252;ckstellungen im Haben. Ist die Verbindlichkeit, f&#252;r die die R&#252;ckstellung erstellt wurde, mehrwertsteuerpflichtig, so darf diese erst bei Aufl&#246;sung der R&#252;ckstellung gebucht werden.</p>
<p>Ist der Jahresabschluss dann erfolgt und hat das neue Gesch&#228;ftsjahr begonnen, flattern meist auch die Rechnungen f&#252;r die im Dezember erbrachten Lieferungen und Leistungen ins Haus. Die hierf&#252;r get&#228;tigten R&#252;ckstellungen m&#252;ssen nun buchm&#228;&#223;ig aufgel&#246;st werden.</p>
<p>Bei der Aufl&#246;sung von R&#252;ckstellungen sind jedoch drei unterschiedliche F&#228;lle zu ber&#252;cksichtigen. Die R&#252;ckstellung f&#252;r die Verbindlichkeit konnte in der Regel meist nur gesch&#228;tzt werden. Ist die tats&#228;chliche Verbindlichkeit jedoch h&#246;her oder niedriger als die tats&#228;chlich gebuchte R&#252;ckstellung, so muss diese Differenz ebenfalls als Aufwand oder Ertrag notiert werden.</p>
<p>Ist die R&#252;ckstellung allerdings genau in der H&#246;he erfolgt wie die tats&#228;chliche Rechnungsstellung im neuen Jahr, wird die R&#252;ckstellung ohne weitere Buchungen einfach im Soll aufgel&#246;st. Ist die Verbindlichkeit jedoch gr&#246;&#223;er als die gebildete R&#252;ckstellung, so muss die Differenz dem Konto periodenfremde Aufwendungen zugef&#252;hrt werden. Auch hier werden beide Konten (R&#252;ckstellung und periodenfremde Aufwendungen) im Soll bebucht. Ist die gebildete R&#252;ckstellung jedoch gr&#246;&#223;er ausgefallen, als die tats&#228;chlich in Rechnung gestellte Verbindlichkeit, so hat auch diese Differenz ordnungsgem&#228;&#223; verbucht zu werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Aufwand, sondern um einen Ertrag. Die R&#252;ckstellung wird somit im Soll erfasst, der Ertrag (die R&#252;ckstellungsdifferenz) jedoch im Haben auf das Konto periodenfremde Ertr&#228;ge. Die Gegenbuchungen zur R&#252;ckstellung sind meist den Bank- oder Kasse-Konten zuzuschreiben. Ist MwSt. angefallen, so hat auch diese nun ordnungsgem&#228;&#223; verbucht zu werden. Neben der R&#252;ckstellung wird diese ebenfalls im Soll gebucht.</p>
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		<title>Die Debitorenbuchhaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Debitor]]></category>
		<category><![CDATA[Debitorenbuchhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in der Debitorenbuchhaltung arbeitet, der ist f&#252;r die Verbuchung der Kundenbelege zust&#228;ndig. Je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens sind auch hier eine Vielzahl an Buchhaltern besch&#228;ftigt, die die einzelnen Gesch&#228;ftsf&#228;lle kontieren und verbuchen.
Die vom Betrieb produzierten und verkauften Waren sowie alle erbrachten Dienstleistungen werden den Kunden und Abnehmern der Leistungen in Rechnung gestellt. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der <strong>Debitorenbuchhaltung</strong> arbeitet, der ist f&#252;r die Verbuchung der Kundenbelege zust&#228;ndig. Je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens sind auch hier eine Vielzahl an Buchhaltern besch&#228;ftigt, die die einzelnen Gesch&#228;ftsf&#228;lle kontieren und verbuchen.</p>
<p>Die vom Betrieb produzierten und verkauften Waren sowie alle erbrachten Dienstleistungen werden den Kunden und Abnehmern der Leistungen in Rechnung gestellt. In der Regel sind hier t&#228;glich eine Vielzahl von Belegen zu erstellen, die im Anschluss daran unterschiedlichen Arbeitsschritten unterworfen sind.</p>
<p>Jeder Kunde erh&#228;lt bei seiner ersten Bestellung eine Kundennummer. Im Bereich der Buchf&#252;hrung wird diese Nummer Debitorennummer genannt, die meist schon bei der Rechnungsstellung der Einfachheit halber ihre Notierung findet. Die Debitorennummer ist hier gleichbedeutend mit dem Begriff der Forderung, die der Kunde an das Unternehmen nach erbrachter Lieferung oder Leistung hat. Kommt der Rechnungsdurchschlag nun auf den Tisch des Buchhalters, und liegt die Debitorennummer vor, so ist bei der Kontierung der Rechnung nur noch das Konto der Gegenbuchung zu bestimmen.</p>
<p><span id="more-183"></span></p>
<p>Anders als bei den Lieferantenrechnungen, den Kreditorenrechnungen, ist die Gegenbuchung zum Debitorenkonto hier meist auf einige wenige Konten beschr&#228;nkt. Lediglich die Erl&#246;skonten werden hier angesprochen, die allerdings hinsichtlich der Umsatzsteuer genauestens gew&#228;hlt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Bei Rechnungen, die f&#252;r deutsche Kunden ausgestellt werden, ist zu &#252;berpr&#252;fen, ob die Lieferung oder Leistung mit regul&#228;rem Umsatzsteuerprozentsatz oder nur mit dem verminderten Satz berechnet werden darf. Bei ausl&#228;ndischen Kunden ist es etwas komplizierter, da hier mit Anfang des Jahres das ge&#228;nderte Meldeverfahren der Umsatzsteuer  und Vorsteuer in Kraft getreten ist, was f&#252;r unterschiedliche Regelungen in Bezug auf europ&#228;ische Kunden und Kunden aus Drittl&#228;ndern sorgt.</p>
<p>Bei der Kontierung der Ausgangsrechnungen ist der jeweilige Debitor als Forderung im Soll zu belasten. Die Gegenbuchung im Haben muss mit dem Nettobetrag einem Erl&#246;skonto zugef&#252;hrt werden und muss die Umsatzsteuer ebenfalls auf der Habenseite ber&#252;hren.</p>
<p>Wurde die Rechnung dann ordnungsgem&#228;&#223; kontiert und eingebucht, wartet die Buchhaltungsabteilung nun auf die eingehenden Zahlungen des Debitor. Je nach Zahlungsziel kann dies durchaus bis zu neunzig Tagen dauern. Eine t&#228;gliche Kontrolle der offenen Posten mittels der Bankbelege und das &#220;berpr&#252;fen der jeweiligen F&#228;lligkeiten ist hier unumg&#228;nglich. S&#228;umige Kunden werden in der Regel an ihre Zahlungsverpflichtung erinnert.</p>
<p>Ist die Zahlung f&#252;r die ausstehende Rechnung dann eingegangen, werden nun die Bankbelege kontiert und gebucht. Da das Debitorenkonto nun ausgeglichen ist, hat die Buchung des Debitoren hier im Haben zu erfolgen. Das Gegenkonto ist das Bankkonto (oder bei Bareinzahlungen auch die Kasse), welches sich hier im Soll erh&#246;ht.In vielen Unternehmen wird gleichzeitig mit dem Einbuchen der Debitoren-Zahlung auch die Offene Posten Liste (kurz=OP genannt) bereinigt, dh. der offene Posten des Kunden wird hier ausgeziffert. Wird dies vergessen, so erh&#228;lt der Kunde bei automatisch erstellten Mahnungen und Zahlungserinnerungen hier einen diesbez&#252;glichen Hinweis auf eine &#252;berf&#228;llige Zahlung. Dies ist &#228;u&#223;erst unangenehm, sofern die Forderung nicht berechtigt ist, und sollte anhand einer ordentlich gef&#252;hrten OP-Liste vermieden werden.</p>
<p>Ist die Zahlung des Kunden dann eingegangen, sind die Belege gebucht, k&#246;nnen Rechnungen wie auch Kontoausz&#252;ge abgelegt werden. Die Aufbewahrungsfristen hierf&#252;r belaufen sich auf zehn Jahre und sollten dementsprechend nach einem ordentlichen Prinzip erfolgen. Nur so kann gew&#228;hrleistet werden, dass sich sachverst&#228;ndige Dritte (beispielsweise die zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden) auch nach Jahren noch ein hinreichendes Bild der Gesch&#228;ftsf&#228;lle machen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Die Kreditoren</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditoren]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditorenbuchhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[In mittleren und gro&#223;en Unternehmen sind die einzelnen Buchhaltungs-Abteilungen in der Regel voneinander getrennt. Dies ist insofern von N&#246;ten, da jeder Bereich t&#228;glich eine Vielzahl an Belegen zu bearbeiten hat, die der Einfachheit halber deshalb von eigens daf&#252;r eingestellten Sachbearbeitern erledigt werden. So kommt nichts durcheinander und die Fehlerquote beim Buchen verringert sich meist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In mittleren und gro&#223;en Unternehmen sind die einzelnen Buchhaltungs-Abteilungen in der Regel voneinander getrennt. Dies ist insofern von N&#246;ten, da jeder Bereich t&#228;glich eine Vielzahl an Belegen zu bearbeiten hat, die der Einfachheit halber deshalb von eigens daf&#252;r eingestellten Sachbearbeitern erledigt werden. So kommt nichts durcheinander und die Fehlerquote beim Buchen verringert sich meist in deutlichem Ma&#223;e.</p>
<p>Wer in der <strong>Kreditoren-Buchhaltung</strong> t&#228;tig ist, der bearbeitet vorwiegend die Eingangsrechnungen der Lieferanten sowie alle Belege, die damit zusammenh&#228;ngen. Neben den Rechnungen sind das beispielsweise auch Bank- oder Kassenbelege. Auch die Rechnungspr&#252;fung sowie die jeweilige Kostenstellenzuordnung unterliegt, je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens, hier oftmals ebenfalls der <strong>Kreditoren-Buchhaltung</strong>.</p>
<p>F&#252;r alles was vom Unternehmen an Waren oder Dienstleistungen eingekauft wird, kommt irgendwann eine Rechnung ins Haus geflattert. Zun&#228;chst landet diese beim Postsachbearbeiter des Unternehmens, der diese dann meist mit einem Posteingangsstempel versieht und an die <em>Kreditorenabteilung </em>weiterleitet. Nicht selten sind es t&#228;glich mehrere hundert Belege, die den Sachbearbeitern der <span style="text-decoration: underline;">Kreditorenbuchhaltung</span> hier vorgelegt werden.</p>
<p><span id="more-180"></span></p>
<p>In den meisten Unternehmen folgt nun die Rechnungsvorpr&#252;fung. Die Eingangsrechnungen m&#252;ssen auf ihre Betr&#228;ge hin kontrolliert werden und oftmals wird hier auch gleich ermittelt, welche Abteilung diesen Bedarf in Auftrag gegeben hat. Weist die Rechnung keinerlei M&#228;ngel oder Fehler auf, ist sie fertig zum Kontieren.</p>
<p>Das Kontieren der Eingangsrechnungen gestaltet sich grunds&#228;tzlich recht einfach. Zum einen muss die Rechnung mit der jeweiligen Kreditoren-Nummer versehen werden, zum anderen mit dem Konto der erbrachten Lieferung oder Leistung. Da bei Eingangsrechnungen auch immer die Vorsteuer anf&#228;llt, muss normalerweise auch diese separat gebucht werden. Wer jedoch &#252;ber ein gutes Buchhaltungs-Software-Programm verf&#252;gt, der kann sich diese Eingabe oftmals sparen, da viele Programme die Vorsteuer automatisch herausrechnen und dem jeweiligen Konto zuordnen. Bei manueller Eingabe muss das Vorsteuerkonto hier im Soll belastet werden.</p>
<p>Die Kreditoren-Nummer ist meist gekoppelt mit dem jeweiligen Lieferanten. Wiederkehrende Rechnungen dieses Lieferanten werden dem zu Folge auch immer mit der gleichen Kreditoren-Nummer versehen und darunter auch abgelegt. Stellt ein neuer Lieferant eine Rechnung, so kann hierf&#252;r eine neue Lieferanten-Nummer vergeben werden. Die Lieferanten- oder Kreditoren-Nummer ist gleichbedeutend mit einer buchm&#228;&#223;igen Verbindlichkeit. Sie wird im Haben gebucht und schm&#228;lert damit auf dieser Seite das Betriebsverm&#246;gen.</p>
<p>Die Gegenbuchungen der Eingangsrechnungen richten sich nach der jeweils erbrachten Leistung. Hat das Unternehmen beispielsweise Rohstoffe f&#252;r die Fertigung eingekauft, so wird hier das Konto Rohstoffe im Soll erh&#246;ht. Wurden jedoch Kopierpapier oder Kugelschreiber geordert, so wird dies dem Konto B&#252;romaterial zugeordnet.</p>
<p>Nachdem alle Kreditoren-Rechnungen kontiert sind, erfolgt die Buchung der einzelnen Belege und anschlie&#223;end die Weiterleitung zur Zahlung dieser.</p>
<p>Wurden die Eingangsrechnungen dann gezahlt, m&#252;ssen die Bankbelege und Kontoausz&#252;ge gepr&#252;ft und kontiert werden. Die Lieferanten-Konten m&#252;ssen hier wieder ausgeglichen werden, und die jeweils angesprochenen Bankkonten buchm&#228;&#223;ig belastet werden. Das Lieferantenkonto wird dementsprechend im Soll ausgebucht und das Bankkonto im Haben belastet.</p>
<p>Gro&#223;e Unternehmen haben hier in der Regel Sammelkonten eingerichtet, sodass nicht jeder Kreditor bei der Zahlung einzeln angesprochen werden muss. Die Buchung erfolgt hier meist maschinell von Buchhaltungssystem, kann jedoch &#252;ber die Summen- und Saldenliste oder auch die sogenannte Offene-Posten-Liste jederzeit kontrolliert werden.</p>
<p>Im Anschluss an die Zahlung der Kreditoren k&#246;nnen die einzelnen Rechnungen und auch die Bankbelege und Kontoausz&#252;ge abgelegt werden. Die Aufbewahrungsfrist betr&#228;gt hier jedoch zehn Jahre.</p>
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		<title>Die Kontenarten</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 14:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontenarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder verbuchte Gesch&#228;ftsfall hat direkten oder indirekten Einfluss auf die Bilanz. In Abh&#228;ngigkeit von der jeweiligen gesch&#228;ftlichen Transaktion gibt es in der Buchf&#252;hrung somit eine ganze Reihe an Konten, die positiven oder negativen Einfluss auf den j&#228;hrlichen Gesch&#228;ftsbericht haben. Dem Prinzip der doppelten Buchf&#252;hrung entsprechend ist ein Unternehmen und dessen Buchhaltungsabteilung t&#228;glich damit besch&#228;ftigt alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder verbuchte Gesch&#228;ftsfall hat direkten oder indirekten Einfluss auf die Bilanz. In Abh&#228;ngigkeit von der jeweiligen gesch&#228;ftlichen Transaktion gibt es in der Buchf&#252;hrung somit eine ganze Reihe an Konten, die positiven oder negativen Einfluss auf den j&#228;hrlichen Gesch&#228;ftsbericht haben. Dem Prinzip der doppelten Buchf&#252;hrung entsprechend ist ein Unternehmen und dessen Buchhaltungsabteilung t&#228;glich damit besch&#228;ftigt alle anfallenden Gesch&#228;ftsf&#228;lle buchm&#228;&#223;ig ordentlich zu erfassen. </p>
<p>Jedes Unternehmen verursacht jeden Tag eine ganze Reihe von Gesch&#228;ftsf&#228;llen, die im Endeffekt auf die Bilanz einwirken. Da werden beispielsweise Waren eingekauft, fertiggestellte Produkte verkauft, der Firmenwagen getankt, Kunden zum Essen eingeladen, Mieten f&#252;r Grundst&#252;cke gezahlt und Strom f&#252;r die Kaffeemaschine verbraucht. All das wirkt sich in gr&#246;&#223;erem oder kleinerem Ma&#223;e auf das Betriebsergebnis aus und muss als Gesch&#228;ftsfall verbucht werden. Im Laufe des Jahres summieren sich somit eine ganze Reihe von Buchungen auf den einzelnen Konten, die am Jahresende abgeschlossen und der Bilanz zugef&#252;hrt werden.</p>
<p><span id="more-178"></span></p>
<p>Aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Buchungen h&#228;lt die Buchf&#252;hrung eine gro&#223;e Anzahl der verschiedensten Konten und Kontenarten zur Verf&#252;gung. </p>
<p>Als erste Gruppe seien hier die sogenannten Bestandskonten zu nennen. Bestandskonten beinhalten alle Kapital- und Verm&#246;gensgegenst&#228;nde des Unternehmens, gehen mit ihrem Endbestand in das Schlussbilanzkonto ein und werden unterteilt in aktive und passive Konten.<br />
Aktive Bestandskonten sind alle Konten des Anlageverm&#246;gens, die fl&#252;ssigen Mittel des Umlaufverm&#246;gens (Kasse, Bank), Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie alle Forderungen. Zu den Passiven Bestandskonten z&#228;hlen Verbindlichkeiten, wie beispielsweise Hypotheken und Darlehen, und auch das gesamte Eigenkapital.<br />
Aktive Bestandskonten werden mit ihren Zug&#228;ngen im Soll gebucht. Passive Bestandskonten dagegen im Haben.</p>
<p>Eine weitere Kontengruppe stellen die sogenannten Erfolgskonten dar. Erfolgskonten sind zur Gewinnermittlung zwingend erforderlich, gehen am Jahresende mit ihren Salden in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) ein und sind diesbez&#252;glich unterteilt in Aufwands- und Ertragskonten. Als Aufwand gelten zum Beispiel Mietzahlungen f&#252;r Grundst&#252;cke und Maschinen, als Ertrag die ganze Gruppe der Umsatzerl&#246;se f&#252;r verkaufte Waren. Die Aufwandskonten sind Aktivkonten, d. h., ihre Zug&#228;nge werden auf der Sollseite gebucht. Die Ertragskonten sind Passivkonten, deren Zug&#228;nge auf der rechten Seite –der Habenseite- notiert werden.</p>
<p>Nicht zu vergessen sind aber auch die sogenannten Steuerkonten, auf denen die einzelnen Vorsteuer- und Umsatzsteuerbetr&#228;ge verbucht werden m&#252;ssen.<br />
Werden Waren verkauft, f&#228;llt &#252;blicherweise Umsatzsteuer an, die jedoch nicht den Erl&#246;skonten zugeordnet werden darf. Im umgekehrten Fall, wenn Waren eingekauft werden m&#252;ssen, f&#228;llt diesbez&#252;glich in der Regel Vorsteuer an. Auch diese darf dem Materialkonto nicht zugebucht werden, sondern hat &#252;ber ein eigens eingerichtetes Vorsteuerkonto abgewickelt zu werden. Beide Konten, Vorsteuer wie auch Umsatzsteuer werden monatlich oder viertelj&#228;hrlich saldiert und die buchm&#228;&#223;ig ermittelte Summe den zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden mittels einer sogenannten Umsatzsteuervoranmeldung mitgeteilt. Wurden mehr fertige Produkte verkauft als Material eingekauft, ist es zu einem Ust-&#220;berhang gekommen, der an das Finanzamt abgef&#252;hrt werden muss. Im umgekehrten Fall kann das Unternehmen eine Forderung gegen&#252;ber dem Finanzamt geltend machen. Zug&#228;nge der Vorsteuer werden immer auf der Sollseite gebucht, Zug&#228;nge des Ust-Kontos auf der Habenseite.</p>
<p>Als zus&#228;tzliche Kontengruppe sind dar&#252;ber hinaus auch die sogenannten Privatkonten zu nennen. Privatkonten geh&#246;ren eigentlich grunds&#228;tzlich zur Gruppe der Eigenkapitalkonten, da sie das Eigenkapital bei Privatentnahmen schm&#228;lern und bei Einlagen erh&#246;hen, jedoch der &#220;bersichtlichkeit wegen gesondert aufgef&#252;hrt werden. Privatkonten gehen in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein und haben somit explizit direkten Einfluss auf das Betriebsergebnis.</p>
<p>Das Eigenkapitalkonto an sich geh&#246;rt eigentlich, wie bereits oben erw&#228;hnt, zu den Bestandskonten. &#220;ber dieses werden jedoch am Ende eines jeden Gesch&#228;ftsjahres die Privatkonten abgewickelt. Das Eigenkapitalkonto ist ein passives Konto, welches in der Bilanz auf der Habenseite steht und somit die „Schulden“ an die jeweiligen Eigent&#252;mer des Unternehmens darstellt. </p>
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		<title>Kasse und Kassenbuch</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kasse]]></category>
		<category><![CDATA[Kassenbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kasse ist ein Bereich der Buchhaltung, der meist nicht ausgeschlossen werden kann. Selbst in kleinen Unternehmen und Betrieben fallen immer eine ganze Reihe an Gesch&#228;ftsf&#228;llen an, die das F&#252;hren einer buchm&#228;&#223;igen und realen Kasse sowie einem dementsprechenden Kassenbuch unumg&#228;nglich machen. In gro&#223;en Unternehmen ist die sogenannte Kasse meist eine eigene Abteilung, die viele Aufgaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Kasse </strong>ist ein Bereich der Buchhaltung, der meist nicht ausgeschlossen werden kann. Selbst in kleinen Unternehmen und Betrieben fallen immer eine ganze Reihe an Gesch&#228;ftsf&#228;llen an, die das F&#252;hren einer buchm&#228;&#223;igen und realen Kasse sowie einem dementsprechenden <strong>Kassenbuch </strong>unumg&#228;nglich machen. In gro&#223;en Unternehmen ist die sogenannte Kasse meist eine eigene Abteilung, die viele Aufgaben und Funktionen hat. Der Buchhalter, der die Pflicht zur ordentlichen Kassenf&#252;hrung inne hat, tr&#228;gt eine gro&#223;e Verantwortung. Meist wird hier allabendlich der Kassenstand gepr&#252;ft und mit dem Kassenbuch verglichen, und wenn dieser nicht stimmt, beginnt in der Regel das Suchen der kleinen oder gro&#223;en Differenzen.</p>
<p>Da in der Buchf&#252;hrung keine Buchungen ohne die n&#246;tigen Belege durchgef&#252;hrt werden d&#252;rfen, ist auch der Kassenbereich an diese Pflicht gebunden. Jeder noch so kleine Beleg oder Quittungsbon hat hier erfasst und im jeweiligen <em>Kassenbuch </em>notiert zu werden. Die Belege m&#252;ssen diesbez&#252;glich sortiert und abgelegt werden, sodass auch sachverst&#228;ndige Dritte sich hier schnell einen &#220;berblick &#252;ber alle Gesch&#228;ftsf&#228;lle machen k&#246;nnen. Die <span style="text-decoration: underline;">Kasse</span> ist ein nicht zu untersch&#228;tzender Bereich in der Buchf&#252;hrung und oftmals geht es hier wesentlich turbulenter zu, als in allen anderen Abteilungen.</p>
<p><span id="more-174"></span></p>
<p>Schaut man sich einen einzigen Tag eines Kassenbuchhalters an, da wird schnell klar, dass ruhige Tage hier Mangelware sind. In vielen Unternehmen ist es so, dass zun&#228;chst der Kassenbestand aufgef&#252;llt werden muss, dh., der Weg zur Bank ist eine der ersten Aufgaben des Tages. Je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens werden hier oftmals einige Tausend Euro von einem der Bankkonten abgeholt und in den Bestand der Kasse eingebucht. Was dann im Laufe des Tages folgt, sind meist eine ganze Reihe von Auszahlungen, teilweise auch Einzahlungen, die den Kassenbestand buchm&#228;&#223;ig wie auch real schrumpfen oder wachsen lassen.</p>
<p>Unterh&#228;lt das Unternehmen Firmenwagen, so werden aus der Kasse meist alle Tankf&#252;llungen gezahlt. Der Fahrer wird hier in der Regel an der Kasse vorstellig und bittet um die Vorleistung f&#252;r Tankgeld. Ist dies erfolgt, hat er die Quittung diesbez&#252;glich an der Kasse abzugeben, damit die Auszahlung ordnungsgem&#228;&#223; verbucht werden kann. Wer in Vorleistung getreten ist, der kann sich mit Hilfe des Beleges oder der Quittung den verauslagten Betrag zur&#252;ckerstatten lassen.<br />
Dieses Prozedere l&#228;uft &#228;hnlich, wenn beispielsweise schnell kleinere Mengen an Material, B&#252;robedarf, Reinigungs- oder Lebensmittel gekauft werden m&#252;ssen. Der zust&#228;ndige Sachbearbeiter wird sich an die Kasse wenden, um sich einen diesbez&#252;glichen Vorschuss abzuholen oder die Vorleistung erstatten zu lassen.</p>
<p>Komplizierter wird es an der Kasse, wenn Monteure besch&#228;ftigt sind, die beispielsweise f&#252;r Auslandseins&#228;tze abgerufen werden oder von diesen zur&#252;ckkehren. Was nun folgt, ist in der Regel eine sehr umfassende Arbeit, da nun Spesen abgerechnet werden m&#252;ssen. Viele Mitarbeiten holen sich vor Antritt der Dienstreise einen gewissen Vorschuss in der Kasse, um nicht komplett in Vorleistung treten zu m&#252;ssen. Ist die Reise dann beendet, werden die Vorleistungen mit den tats&#228;chlich gezahlten Kosten verrechnet. Hat sich der Monteur hier vielleicht &#252;ber Monate im Ausland aufgehalten, so wird er an der Kasse eine ganze Menge an Belegen auf den Tisch legen und das oft m&#252;hsame Sortieren beginnt. Besonders kompliziert wird es, wenn Belege beispielsweise aus Japan, China, Russland etc. mitgebracht werden. Hier wei&#223; man nach Wochen meist kaum noch, wof&#252;r die Quittung galt.</p>
<p>Neigt sich der Tag f&#252;r den Buchhalter an der Kasse dem Ende zu, hat die t&#228;gliche Kassenabrechnung zu erfolgen. Allen Eintr&#228;ge im Kassenbuch haben die dementsprechenden Belege zugeh&#246;rig zu sein. Die Aufrechnung der Belege und des Kassenbuchs wiederum haben mit dem tats&#228;chlichen Kassenbestand &#252;bereinzustimmen. Ist dies der Fall, so kann die Kassenabrechnung an die Finanzbuchhaltung weitergeleitet und dort verbucht werden.</p>
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		<title>Buchf&#252;hrung – vom Er&#246;ffnungsbilanzkonto bis zur Bilanz</title>
		<link>http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/buchfuehrung-vom-eroeffnungsbilanzkonto-bis-zur-bilanz/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnungsbilanzkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Schlussbilanz]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Unternehmen ergeben sich im Laufe des Gesch&#228;ftsjahres in der Regel unz&#228;hlige Gesch&#228;ftsf&#228;lle, die alle auf einzelne Konten gebucht werden m&#252;ssen. So wurden beispielsweise Maschinen und Rohstoffe gekauft, fertige Waren verkauft, der Firmenwagen getankt, Privatentnahmen get&#228;tigt, Eingangsrechnungen entgegen genommen und Ausgangsrechnungen erstellt. Jeder dieser Vorg&#228;nge hat im Sinne der doppelten Buchf&#252;hrung ordnungsgem&#228;&#223; und f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Unternehmen ergeben sich im Laufe des Gesch&#228;ftsjahres in der Regel unz&#228;hlige Gesch&#228;ftsf&#228;lle, die alle auf einzelne Konten gebucht werden m&#252;ssen. So wurden beispielsweise Maschinen und Rohstoffe gekauft, fertige Waren verkauft, der Firmenwagen getankt, Privatentnahmen get&#228;tigt, Eingangsrechnungen entgegen genommen und Ausgangsrechnungen erstellt. Jeder dieser Vorg&#228;nge hat im Sinne der doppelten Buchf&#252;hrung ordnungsgem&#228;&#223; und f&#252;r sachverst&#228;ndige Dritte l&#252;ckenlos auf einzelnen Konten dokumentiert zu werden.</p>
<p>&#220;blicherweise werden in den Unternehmen hierf&#252;r mehrere Gesch&#228;ftskonten gepflegt, die ausschlie&#223;lich f&#252;r die jeweils vorgesehenen Gesch&#228;ftsf&#228;lle vorgesehen sin. Je nach Gr&#246;&#223;e des Betriebes k&#246;nnen hier eine Vielzahl an Konten eingerichtet werden, die dar&#252;ber hinaus besonderen Regeln unterworfen sind. </p>
<p>So sind die einzelnen Konten beispielsweise zu unterscheiden in Aufwands- und Ertragskonten sowie aktive und passive Bestandskonten. Die Bestandskonten werden alle die Konten genannt, die in der Bilanz erscheinen und diese so dementsprechend repr&#228;sentieren.</p>
<p><span id="more-171"></span></p>
<p>Beginnt ein neues Gesch&#228;ftsjahr, muss vom Unternehmen ein Er&#246;ffnungsbilanzkonto erstellt werden. Ma&#223;geblich hierf&#252;r ist die Schlussbilanz des Vorjahres. Alle Konten und dem zu Folge alle buchm&#228;&#223;igen Best&#228;nde (Salden) m&#252;ssen nun vom Schlussbilanzkonto auf das Er&#246;ffnungsbilanzkonto &#252;bertragen werden. Je nachdem, ob es sich bei dem zu &#252;bertragenen Saldo um ein aktives oder passives Konto handelt wird hier entweder –Aktivkonto an EBK (Er&#246;ffnungsbilanzkonto)- oder –EBK (Er&#246;ffnungsbilanzkonto) an Passivkonto- gebucht. Als aktive oder passive Konten sind hier die Salden der Konten Forderungen, Verbindlichkeiten, Waren, Bank, Kasse sowie meist noch viele weitere gemeint. In der Regel schaut die Er&#246;ffnungsbilanz dann so aus, dass Verbindlichkeiten und Eigenkapital im Soll stehen, w&#228;hrend Waren und fl&#252;ssige Mittel im Haben gebucht wurden. Erst wenn die Konten der Er&#246;ffnungsbilanz aufgel&#246;st werden und die Best&#228;nde auf die jeweiligen Konten gebucht sind, erscheinen diese wieder regul&#228;r auf der Haben- bzw. der Sollseite. Da es sich hierbei um die Anfangsbest&#228;nde, mit denen ein jedes Unternehmen in das neue Gesch&#228;ftsjahr startet, handelt, werden diese Salden in den jeweiligen Konten mit der Bezeichnung AB (Anfangsbestand) versehen.</p>
<p>Was nun folgt, sind eine Vielzahl an Gesch&#228;ftsf&#228;llen, die die einzelnen Konten diesbez&#252;glich mit Betr&#228;gen f&#252;llen. Einige Konten werden hier st&#228;rker belastet, andere weniger und einige sogar &#252;berhaupt nicht. Ist das Gesch&#228;ftsjahr dann erneut beendet, m&#252;ssen auch die einzelnen Konten wieder abgeschlossen werden. Aktivkonten werden hier nun mit einem Sollsaldo, Passivkonten mit einem Haben-Saldo versehen und auf das sogenannte Schlussbilanzkonto &#252;bertragen. Die Buchungss&#228;tze hierf&#252;r lauten –SBK (Schlussbilanzkonto) an Aktivkonten- sowie –Passivkonten an SBK (Schlussbilanzkonto)-, wobei als Aktivkonten hier Waren, Bank- und Kassenbest&#228;nde, Forderungen etc. gemeint sind, w&#228;hrend mit Passivkonten das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gemeint sind.</p>
<p>Nun kann die Schlussbilanz erstellt werden, in der die exakten Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse bei Ablauf des Gesch&#228;ftsjahres dokumentiert sind. Die Salden des SBK werden in die Bilanz &#252;bernommen und d&#252;rfen nun nicht mehr ver&#228;ndert werden. Die Bilanz ist somit nicht als Konto zu sehen, da in ihr –anders als im SBK- keine Buchungen oder Umbuchungen mehr vorgenommen werden d&#252;rfen. Sie dient ausschlie&#223;lich zu Dokumentationszwecken, die die Summen aller Best&#228;nde, fl&#252;ssige Mittel sowie die jeweiligen Forderungen und Verbindlichkeiten und die H&#246;he des Eigenkapitals schriftlich darstellt.</p>
<p>Ist der Jahresabschluss dann ordnungsgem&#228;&#223; erfolgt, beginnt ein neues Gesch&#228;ftsjahr und damit einhergehend gleicherma&#223;en die Erstellung des Er&#246;ffnungsbilanzkontos. F&#252;r alle Buchhalter ist dies ein ganz normales Prozedere, das am Ende wieder mit dem zu erstellenden Jahresabschluss und der Bilanz endet.</p>
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		<title>Doppelte Arbeit mit der Doppelten Buchhaltung?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelte Buchführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Buchhaltung ist f&#252;r viele kleine aber auch gr&#246;&#223;ere Unternehmen mit meist negativen Assoziationen gekoppelt. Wer denkt hier nicht gleich an Berge von Belegen, die es zu sortieren gilt, an unbezahlte Rechnungen, Mahnungen, an hohe Steuerberatungskosten, Abgabetermine, Steuernachzahlungen und an stupide, trockene und dar&#252;ber hinaus &#228;u&#223;erst langweilige Arbeiten?
Die Buchf&#252;hrung hat dieses Klischee jedoch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_156" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-156" title="books and laptop" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/07/doppelte-buchfuehrung-300x200.jpg" alt="doppelte Buchhaltung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Andrey Kiselev - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Thema Buchhaltung ist f&#252;r viele kleine aber auch gr&#246;&#223;ere Unternehmen mit meist negativen Assoziationen gekoppelt. Wer denkt hier nicht gleich an Berge von Belegen, die es zu sortieren gilt, an unbezahlte Rechnungen, Mahnungen, an hohe Steuerberatungskosten, Abgabetermine, Steuernachzahlungen und an stupide, trockene und dar&#252;ber hinaus &#228;u&#223;erst langweilige Arbeiten?</p>
<p>Die Buchf&#252;hrung hat dieses Klischee jedoch bei Weitem nicht verdient, denn ohne ihre Hilfe kann weder ein Einzelunternehmen, noch eine GmbH, geschweige denn eine AG gef&#252;hrt werden. Wer die <strong>Buchf&#252;hrung </strong>beherrscht, h&#228;lt ein wichtiges Instrument unternehmerischen Handelns in den H&#228;nden.</p>
<p>Die kaufm&#228;nnische Buchf&#252;hrung unterliegt dem §238 des HGB, der es zu Pflicht macht, alle Handelsgesch&#228;fte sowie die Lage des Verm&#246;gens zu jeder Zeit sichtbar zu machen. Dar&#252;ber hinaus erfordert sie ein ordnungsgem&#228;&#223;es F&#252;hren von B&#252;chern, die es einem sachverst&#228;ndigen Dritten m&#246;glich machen, sich in angemessener Zeit einen &#220;berblick &#252;ber s&#228;mtliche Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle sowie &#252;ber die finanzielle und wirtschaftliche Gesamtlage des Unternehmens zu verschaffen.</p>
<p>Die <strong>Doppelte Buchhaltung</strong> kommt zum Tragen, wenn das Unternehmen aufgrund verschiedener Richtlinien verpflichtet ist, eine Bilanz sowie eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) zu erstellen. Diese Einstufung ist in der Regel abh&#228;ngig von der gew&#228;hlten Unternehmensform sowie vom zu erzielten oder im laufenden Jahr noch zu erziehlenden Umsatz.</p>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>Gem&#228;&#223; §242 III HGB bedeutet dies konkret, dass jeder Gesch&#228;ftsfall auf zwei verschiedenen Konten sichtbar gemacht werden muss. Anders als bei einer einfachen Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R), bei der lediglich die jeweiligen Salden ermittelt werden, m&#252;ssen hier alle Buchungen mit ihren zugeordneten Gegenbuchungen deutlich erkennbar gemacht werden.</p>
<p>Am Anfang jeden Gesch&#228;ftsjahres ist bei der <strong>Doppelten Buchhaltung</strong> zun&#228;chst die Er&#246;ffnungsbilanz zu erstellen. Aus ihr wird ersichtlich, wie das Unternehmen im vergangenen Jahr abgeschlossen hat und welche einzelnen Salden in das kommende Jahr &#252;bernommen werden m&#252;ssen. Die Salden der Er&#246;ffnungsbilanz sind dem zufolge die gleichen, wie die der Schlussbilanz des abgeschlossenen Gesch&#228;ftsjahres. Im Anschluss daran erfolgt die Er&#246;ffnung aller Aktiv- und Passivkonten, dh. die Salden der Er&#246;ffnungsbilanz werden gleicherma&#223;en auf die jeweiligen Konten &#252;bertragen und erh&#246;hen oder verringern sich durch weitere Gesch&#228;ftsf&#228;lle des laufenden Jahres. Aktive und passive Bestandskonten haben in der gleichen Menge er&#246;ffnet zu werden, wie es Posten in der Abschlussbilanz gegeben hat.</p>
<p>Am (Gesch&#228;fts-)Jahresende, auch Periodenende genannt, erfolgt dann die &#220;bertragung aller Aufwendungen und Ertr&#228;ge auf das Gewinn- und Verlustkonto. Hier wird ersichtlich, wie der wirtschaftliche und finanzielle Stand des Unternehmens ist. Ist ein hier ausgewiesener Ertrag h&#246;her als die geleisteten Aufwendungen, hat das Unternehmen einen Gewinn erzielt. Ist es jedoch genau anders herum, ist ein Verlust zu verbuchen. Der hier ermittelte Saldo schm&#228;lert oder erh&#246;ht das Eigenkapitalkonto und muss auf dieses gebucht werden.</p>
<p>Auch die Bestandskonten m&#252;ssen nun einer Saldierung unterzogen werden. Da diese Konten jedoch im Soll wie auch im Haben mit der gleichen Summe schlie&#223;en m&#252;ssen, hat der jeweilige Endbestand ermittelt und der niedrigeren Seite zugeordnet zu werden. Die ermittelten Salden und Endbest&#228;nde dieser Konten werden nun auf das sogenannte Schlussbilanzkonto gebucht, womit dem Prinzip der <span style="text-decoration: underline;">doppelten Buchf&#252;hrung</span> somit auch hier entsprochen worden ist.</p>
<p>Am Ende des Gesch&#228;ftsjahres befinden sich auf dem Konto der Schlussbilanz, sofern alles richtig verbucht wurde, nun alle Salden der einzelnen Buchhaltungs-Konten.</p>
<p>Das Schlussbilanzkonto gibt kumulierte Auskunft &#252;ber alle ber&#252;cksichtigten Konten des Jahres, &#252;ber den Gewinn oder Verlust, &#252;ber die H&#246;he des Eigenkapitals sowie &#252;ber die Summe der Best&#228;nde. Wurden die Richtlinien der doppelten Buchhaltung korrekt angewendet, sind die Salden des Schlussbilanzkontos auf der Soll- wie auch der Habenseite gleich und dem buchhalterischen Jahresabschluss steht nichts mehr im Wege.</p>
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