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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Buchhaltung</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 17:28:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Verpflegungsmehraufwand – Spesen f&#252;r Dienstreisen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 09:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Verpflegungsmehraufwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt ist diese Art der Zahlung von Alters her als „Spesen“. Hier ist deshalb nichts anderes gemeint, als dass ein Mitarbeiter, der sich aus beruflichen Gr&#252;nden au&#223;erhalb verpflegen muss, daf&#252;r eine gewisse Aufwandsentsch&#228;digung in Form von einem finanziellen Zuschuss erh&#228;lt. Dieser Zuschuss wird immer dann f&#228;llig, wenn derjenige sich au&#223;erhalb seiner regelm&#228;&#223;igen Arbeitsst&#228;tte aufh&#228;lt, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekannt ist diese Art der Zahlung von Alters her als „Spesen“. Hier ist deshalb nichts anderes gemeint, als dass ein Mitarbeiter, der sich aus beruflichen Gr&#252;nden au&#223;erhalb verpflegen muss, daf&#252;r eine gewisse Aufwandsentsch&#228;digung in Form von einem finanziellen Zuschuss erh&#228;lt.</p>
<p>Dieser Zuschuss wird immer dann f&#228;llig, wenn derjenige sich au&#223;erhalb seiner regelm&#228;&#223;igen Arbeitsst&#228;tte aufh&#228;lt, also sozusagen auf Dienstreise ist. Werden hierf&#252;r Pauschalen gezahlt, was durchaus &#252;blich ist, hei&#223;en diese Tagegeld. Dieser Mehraufwand kann vom Arbeitnehmer steuerlich geltend gemacht werden, wenn er vom Arbeitgeber keinen Ausgleich erh&#228;lt. Zahlt der Arbeitgeber aber Geld f&#252;r den <strong>Verpflegungsmehraufwand </strong>aus, kann dieser das als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen. Nicht zum <strong>Verpflegungsmehraufwand </strong>z&#228;hlen die &#220;bernachtungskosten, die sind unter dem Titel „Reisekosten“ zusammen mit den Transportkosten extra zu behandeln.</p>
<p><span id="more-390"></span></p>
<h2>Pauschalbetr&#228;ge f&#252;r den Verpflegungsmehraufwand mindert Aufwand</h2>
<p>Die Pauschalbetr&#228;ge werden zumeist genutzt, da eine genaue Abrechnung vom Aufwand her in keinem Verh&#228;ltnis zum Nutzen stehen w&#252;rde. Der vom Finanzamt anerkannte <strong>„Pauschbetrag f&#252;r den Verpflegungsmehraufwand“</strong> richtet sich nach der L&#228;nge der Zeit, die der Reisende unterwegs ist, und wohin diese Reise ging, beispielsweise ins Ausland, und wenn, dann genau in welches Land.</p>
<p>Der Pauschbetrag muss vom Finanzamt anerkannt werden, und darf nicht unter- oder &#252;berschritten werden. Auch wenn der Arbeitnehmer h&#246;here Kosten anhand von Belegen nachweisen kann, wird er diese vom Finanzamt nicht anerkannt bekommen.</p>
<h2>Bei Reisen im Inland werden folgende Betr&#228;ge f&#252;r den Verpflegungsmehraufwand  anerkannt:</h2>
<p>24 Euro bei einer Abwesenheit von &#252;ber 24 Stunden, bei einer Dauer zwischen 14 und 24 Stunden je 12 Euro pro Tag und 6 Euro bei einer Fahrt von 8 bis 14 Stunden.</p>
<p>Dies ist im <a title="Einkommensteuer 2010" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08832&amp;zpar0=st" target="_blank">Einkommenssteuergesetz</a> geregelt. F&#252;hrt ein Arbeitnehmer mehrere Dienstfahrten an einem Tag aus, so k&#246;nnen diese Zeiten zusammengerechnet werden.</p>
<p>Allerdings gibt es auch noch die Arbeiten der „Monteure“, wie es landl&#228;ufig genannt wird. Also beispielsweise jemand, der gar keinen regelm&#228;&#223;igen Arbeitsort hat, wie ein Vertreter. Bei diesem z&#228;hlt die Abwesenheit von der Wohnung. Dies gilt nur, wenn die Zeit, in der derjenige an einem anderen, und zwar dem gleichen Ort ist, nicht l&#228;nger als 3 Monate ist.</p>
<p>Au&#223;erdem sagt das Gesetz folgendes: „wird eine T&#228;tigkeit nach 16.00 begonnen und endet sie vor 8.00 Uhr des n&#228;chsten Tages ohne &#220;bernachtung, ist die gesamte Abwesenheitsdauer dem Kalendertag zuzuordnen, der die &#252;berwiegende Abwesenheit beinhaltet“. Dies kann also der Tag der Abreise oder auch der R&#252;ckkehr sein.</p>
<h2>F&#252;r dienstliche Reisen ins Ausland gelten andere Pauschbetr&#228;ge</h2>
<p>Diese sind vom Zielland abh&#228;ngig. Allerdings sind diese fast immer h&#246;her, als die im Inland. F&#228;hrt man in ein Land, welches im Steuerrecht nicht explizit genannt ist, ist das Finanzamt verpflichtet, sich nach Luxemburg zu richten.</p>
<p>Auch hier gibt es eine Sonderregelung, die das Gesetz so beschreibt: „Bei Dienstreisen vom Inland in das Ausland bestimmt sich der Pauschbetrag nach dem Ort, den der Steuerpflichtige vor 24.00 Uhr Ortszeit zuletzt erreicht hat. F&#252;r eint&#228;gige Reisen ins Ausland und f&#252;r R&#252;ckreisetage aus dem Ausland in das Inland ist der Pauschbetrag des letzten T&#228;tigkeitsortes im Ausland ma&#223;geblich“.</p>
<p>Bekommt der Arbeitnehmer den <strong>Verpflegungsmehraufwand </strong>von seinem Dienstherren ersetzt, muss dieser Betrag bis zu der H&#246;he des steuerlichen Pauschalbetrages steuerfrei gesehen werden.</p>
<p>Davon abzugrenzen ist die <a title="Doppelte Haushaltsf&#252;hrung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/tag/doppelte-haushaltsfuehrung/" target="_self">Doppelte Haushaltsf&#252;hrung</a>. Wenn jemand l&#228;nger als die benannten 3 Monate an einer Stelle wohnt, werden nicht mehr die o.g. Pauschalen gezahlt. Dann greift der Paragraf der <a title="Doppelte Haushaltsf&#252;hrung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/tag/doppelte-haushaltsfuehrung/" target="_self">Doppelten Haushaltsf&#252;hrung</a>, da ja derjenige seinen Hausstand zu Hause dennoch unterh&#228;lt.</p>
<p>Die Mehraufwendungen die dadurch entstehen, werden als <a title="Werbungskosten" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/tag/werbungskosten/" target="_self">Werbungskosten</a> anerkannt. Voraussetzung daf&#252;r ist eine sogenannte Zweitwohnung, die entgeltlich oder unentgeltlich sein kann. Diese <a title="Buchhaltungssoftware" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08856" target="_self"><strong>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong></a> muss jedoch ausschlie&#223;lich berufliche Gr&#252;nde haben, und angeordnet worden sein. Davon weiterhin abzugrenzen sind Fahrtkosten und sogenannte Familienheimfahrten, was dann jeweils besondere steuerliche Anwendungen nach sich zieht. Daf&#252;r gibt es im Steuerrecht explizite Paragrafen, denn die Abgrenzung zwischen all diesen Sonderregelungen ist nicht immer einfach .</p>
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		<title>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung Eigentumswohnung – hier kann man Steuern sparen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 07:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelte Haushaltsführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jedem ist es verg&#246;nnt, einen Arbeitsplatz gleich in unmittelbarer N&#228;he zum Wohnort zu haben. Die meisten Leute haben immer einen mehr oder weniger langen Arbeitsweg, den sie entweder mit dem eigenen Auto oder mit Bussen oder Bahnen zur&#252;cklegen m&#252;ssen. Nur in seltenen F&#228;llen und/oder bei guter k&#246;rperlicher Verfassung kann auch das Fahrrad mal herhalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jedem ist es verg&#246;nnt, einen Arbeitsplatz gleich in unmittelbarer N&#228;he zum Wohnort zu haben. Die meisten Leute haben immer einen mehr oder weniger langen Arbeitsweg, den sie entweder mit dem eigenen Auto oder mit Bussen oder Bahnen zur&#252;cklegen m&#252;ssen. Nur in seltenen F&#228;llen und/oder bei guter k&#246;rperlicher Verfassung kann auch das Fahrrad mal herhalten, um ein paar Kilometer bis ins B&#252;ro zu radeln. Je nach Entfernung schlie&#223;en sich zudem oftmals auch Fahrgemeinschaften zusammen, um zum einen entspannter zu fahren und um zum anderen nat&#252;rlich auch die Kosten zu sparen. Aber Achtung: Bei der j&#228;hrlichen <strong>Einkommensteuererkl&#228;rung </strong>darf dann entsprechend der gefahrenen Kilometer keine volle Kilometerabrechnung mehr eingereicht werden.</p>
<p>F&#252;r viele Arbeitnehmer ist der Fahrtweg zur Arbeitsstelle jedoch so weit, dass ihnen kein t&#228;gliches Pendeln zugemutet werden kann, bzw. dieses auch gar nicht gew&#252;nscht ist. In diesem Fall nimmt der Arbeitnehmer dann einen Zweitwohnsitz am Arbeitsplatz auf und pendelt nur an den Wochenenden nach Hause.</p>
<h2>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung und Eigentumswohnung bringen steuerliche Vorteile</h2>
<p>Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, wird f&#252;r die <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong> in der Regel nur ein kleines Zimmer oder ein winziges Appartement gemietet. Da der Aufenthalt hier nur auf wenige Stunden nach der Arbeit begrenzt ist, ist der Arbeitnehmer vielfach nicht daran interessiert, sich eine gem&#252;tliche Zweitwohnung zu schaffen. Au&#223;erdem sollen meist auch die Kosten so niedrig wie m&#246;glich gehalten werden, da nur die wenigsten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong> finanzieren wollen. Aber es muss nicht nur das winzige Wohnheimzimmer sein, was sich steuerlich absetzen l&#228;sst. Auch der Kauf einer Eigentumswohnung rentiert sich f&#252;r die <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong>, da auch diese zum einen abgesetzt werden kann und zum anderen wesentlich gr&#246;&#223;ere Vorteile bei der j&#228;hrlichen Steuererkl&#228;rung bringt.</p>
<p><span id="more-384"></span></p>
<h2>Eigentumswohnung und doppelte Haushaltsf&#252;hrung passen steuerlich gut zusammen</h2>
<p>F&#252;r eine beruflich veranlasste <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong> hat der Arbeitgeber die M&#246;glichkeit, die hierf&#252;r anfallenden Mehraufwendungen steuerlich abzusetzen. Alternativ kann jedoch auch der Arbeitnehmer von den steuerlichen Verg&#252;nstigungen profitieren. Dies ist im Vorfeld zu kl&#228;ren.<br />
M&#246;chte der Arbeitgeber hier au&#223;en vor bleiben, kann der Arbeitnehmer die Kosten f&#252;r die Zweitwohnung bei doppelter Haushaltsf&#252;hrung als Werbungskosten abziehen.<br />
Was viele aber nicht wissen: Selbst wer eine Eigentumswohnung am Ort der Arbeitsst&#228;tte kauft, kann die Mehraufwendungen f&#252;r die doppelte Haushaltsf&#252;hrung hier genauso wie eine gemietete Wohnung von der Steuer absetzen.</p>
<h2>Finanzgericht entscheidet bei der doppelten Haushaltsf&#252;hrung f&#252;r das Absetzen einer Eigentumswohnung</h2>
<p>Wie oben bereits erw&#228;hnt, gehen die meisten Arbeitnehmer dazu &#252;ber, f&#252;r den Zweitwohnsitz am Ort des Arbeitsplatzes eine nur kleine Wohnung oder ein Zimmer anzumieten. Einige Arbeitnehmer jedoch wollen es auch unter der Woche luxuri&#246;s und komfortabel haben, sodass diese weder Kosten noch M&#252;hen scheuen, um sich auch in der Ferne gut und stilvoll einzurichten. Viele Finanz&#228;mter tolerieren dies jedoch nicht und lassen die oftmals horrenden <strong>Werbungskosten </strong>hierf&#252;r auch nicht abziehen. Nicht nur im Streitfall gew&#228;hren die Finanzbeh&#246;rden einen Abzug bis zu einer Wohnungsgr&#246;&#223;e von 60 qm bei einem Einpersonenhaushalt. Wer mehr Raum mietet, kann dies in der Regel nicht absetzen.</p>
<p>Wer jedoch eine Eigentumswohnung bei der<strong> doppelten Haushaltsf&#252;hrung</strong> angeben m&#246;chte, der kann dies ohne Weiteres tun. Eigentumswohnungen werden hier im Vergleich wie eine Mietwohnung gesehen und d&#252;rfen mit gleicher Quadratmeterzahl als Werbungskosten f&#252;r die <em>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</em> abgezogen werden.</p>
<p>Aktuell werden zahlreiche Finanzgerichte mit der Pr&#252;fung dieser Sachverhalte betraut. Viele Arbeitnehmer klagen aufgrund der unterschiedlichen Mietspiegel der einzelnen St&#228;dte auf Kosten&#252;bernahme. Die die zust&#228;ndigen Gerichte letztendlich jedoch entscheiden ist derzeit noch unklar. Deshalb gilt, wer Kosten f&#252;r die doppelte Haushaltsf&#252;hrung absetzen will, darf bei einem Einpersonenhaushalt die H&#246;chstgrenze der abzugsf&#228;higen Quadratmeterzahl nicht &#252;berschreiten.<br />
Beim Kauf einer Eigentumswohnung hingegen gelten die gleichen Regeln, wie bei jeder anderen Mietwohnung, die f&#252;r den Zweitwohnsitz am Arbeitsplatz gemietet wurde.
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		<title>Buchf&#252;hrung f&#252;r Existenzgr&#252;nder und Jungunternehmer</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Doppelte oder einfache Buchf&#252;hrung als Informationspflicht Viele Fachleute behaupten, nur wer seine Buchf&#252;hrung im Griff hat, kann auch ein erfolgreiches Unternehmen f&#252;hren. Eine nicht ordnungsgem&#228;&#223; gef&#252;hrte Buchhaltung ist in diesem Sinne vielfach auch ma&#223;geblich f&#252;r ein schlecht laufendes Gesch&#228;ft. Denn fehlt der &#220;berblick &#252;ber die Finanzen, sind auch Investitionen nicht kalkulierbar. Existenzgr&#252;nder und Kleinunternehmer Grunds&#228;tzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Doppelte oder einfache Buchf&#252;hrung als Informationspflicht</h2>
<p>Viele Fachleute behaupten, nur wer seine <strong>Buchf&#252;hrung </strong>im Griff hat, kann auch ein erfolgreiches Unternehmen f&#252;hren. Eine nicht ordnungsgem&#228;&#223; gef&#252;hrte <a title="Buchhaltung mit Buchhalter Plus von Lexware" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08856" target="_blank">Buchhaltung</a> ist in diesem Sinne vielfach auch ma&#223;geblich f&#252;r ein schlecht laufendes Gesch&#228;ft. Denn fehlt der &#220;berblick &#252;ber die Finanzen, sind auch Investitionen nicht kalkulierbar.</p>
<h2>Existenzgr&#252;nder und Kleinunternehmer</h2>
<p>Grunds&#228;tzlich dient eine <a title="Buchhaltung mit Buchhalter Plus von Lexware" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08856" target="_blank">ordentliche Buchf&#252;hrung</a> dazu, die Ertragslage sowie die tats&#228;chliche finanzielle Situation des Unternehmens zu beleuchten – und zwar f&#252;r gro&#223;e Unternehmen und Kleingewerbe gleicherma&#223;en. Die Aufgaben der <strong>Buchf&#252;hrung </strong>umfassen viele Bereiche des unternehmerischen Handels. Sie liefert Informationen &#252;ber die gesch&#228;ftliche Entwicklung, verdeutlicht in Zahlen das Eigenkapital und das Fremdkapital, die Aufwendungen und auch die Ertr&#228;ge sowie die einzelnen Gesch&#228;ftsf&#228;lle und Buchungen. Des Weiteren liefert sie die Bemessungsgrundlage f&#252;r die steuerliche Einstufung und die Steuererkl&#228;rungen an sich und ist f&#252;r viele Banken und Kreditinstitute ein gutes Instrument, wenn es um die Einsch&#228;tzung betrieblichen Finanzen und Investitionspotenziale geht. Innerbetrieblich wird die <strong>Buchf&#252;hrung </strong>auch f&#252;r das sogenannte Controlling genutzt, dh. zur &#220;berwachung und Kontrolle der Wirtschaftlichkeit.</p>
<p><span id="more-342"></span></p>
<h2>Welche Buchf&#252;hrung f&#252;r Existenzgr&#252;nder?</h2>
<p>Die <strong>Buchf&#252;hrung </strong>ist immer an gewisse Regeln und Pflichten gebunden. Wer in welcher Form buchhaltungspflichtig ist, ist abh&#228;ngig vom Unternehmen selbst und vom zu erwartenden Umsatz. Agiert ein <a title="Buchf&#252;hrung f&#252;r Existenzgr&#252;nder" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08856" target="_blank">Existenzgr&#252;nder</a> nur unter dem Status Kleingewerbetreibender, so gelten hier andere Vorschriften als beispielsweise bei einem Unternehmen, welches gleich im gro&#223;en Rahmen startet. Hier ist ebenfalls die Unternehmensform ausschlaggebend: Sogenannte <strong>Kaufleute sind grunds&#228;tzlich verpflichtet</strong>, eine <strong>Buchhaltung </strong>zu f&#252;hren. Ob diese nun aber in einfacher oder doppelter Form zu erstellen ist, daf&#252;r sind wiederum die Umsatzzahlen verantwortlich. Im ersteren Fall w&#252;rde hier eine einfache Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung gen&#252;gen, im zweiten Fall m&#252;sste explizit eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) sowie eine Bilanz erstellt werden –die hier noch mal unterschieden werden muss in Handelsbilanz und Steuerbilanz.</p>
<h2>Buchf&#252;hrung f&#252;r Kaufleute</h2>
<p>Wer ein selbstst&#228;ndiges Handelsunternehmen betreibt, der gilt juristisch als Kaufmann und hat entsprechend eine <strong>Buchhaltung </strong>zu f&#252;hren. Hier ist es erforderlich, j&#228;hrlich einen sogenannten <strong>Jahresabschluss</strong>, inklusive der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) zu erstellen. Hierzu z&#228;hlen grunds&#228;tzlich alle Kaufleute. Kaufleute sind alle Unternehmer, die ein selbstst&#228;ndiges Handelsgewerbe betreiben, mit Ausnahme von Unternehmen, die aufgrund der Art und des Umfangs ihrer T&#228;tigkeit nicht als ein kaufm&#228;nnisch eingerichteter Gesch&#228;ftsbetrieb zu sehen sind. Auch Existenzgr&#252;nder, die mit einer Kapitalgesellschaft, wie beispielsweise einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft, auf den Markt sto&#223;en, unterliegen der Buchf&#252;hrungspflicht und m&#252;ssen diese in doppelter Form vorlegen. Das Gleiche gilt f&#252;r alle die, die freiwillig einen Eintrag im Handelsregister beantragen. Auch sie sind mit der Eintragung im Handelsregister zur <strong>doppelten Buchf&#252;hrung</strong> verpflichtet.</p>
<h2>Nicht buchf&#252;hrungspflichtige Existenzgr&#252;nder</h2>
<p>Generell nicht buchhaltungspflichtig sind entsprechend alle Nicht-Kaufleute. Sie m&#252;ssen weder eine Bilanz noch eine GuV erstellen, sondern hier reicht lediglich die einfache Buchf&#252;hrung –die Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung. Eine Ausnahme gibt es jedoch auch hier: Steigt der j&#228;hrliche Umsatz &#252;ber die H&#246;chstgrenze von 50.000 Euro, so greift hier wiederum die <strong>Buchhaltungspflicht</strong>, dh. der Jahresabschluss, die Bilanz und die GuV m&#252;ssen erstellt werden.</p>
<h2>Einfache Buchf&#252;hrung vs. doppelte Buchf&#252;hrung</h2>
<p>Die Unterschiede hinsichtlich der einzelnen Buchf&#252;hrungsarten liegen zum einen im Verwaltungsaufwand. W&#228;hrend bei der <strong>einfachen Buchf&#252;hrung</strong> separat alle Ausgaben und Einnahmen aufgezeigt werden m&#252;ssen, hat die <strong>doppelte Buchf&#252;hrung</strong> der Finanzbuchhaltung (FiBu) mit einer Erstellung von einzelnen Konten zu erfolgen. Jedes dieser Konten muss chronologisch und nachvollziehbar gef&#252;hrt werden und hat am Jahresende entweder &#252;ber die GuV oder der Bilanz abgeschlossen zu werden. Die entsprechenden Belege m&#252;ssen kontiert werden, dh. aus ihnen muss hervorgehen, auf welches Konto gebucht wurde. Eine Buchung ohne Belege erlaubt weder die einfache noch die doppelte Buchf&#252;hrung.</p>
<p>Um die einzelnen Belege richtig kontieren zu k&#246;nnten, gibt es branchenspezifische Kontenpl&#228;ne. Der Kontenplan ist unterteilt in einzelne Kontenklassen, welche sich beispielsweise nach Aufwendungen und Ertr&#228;ge, Ums&#228;tze und Erl&#246;se sowie Eigenkapital und Fremdkapital zu unterscheiden lassen.
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		<title>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung – hier gibt es Geld vom Staat</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 09:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelte Haushaltsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernungspauschale]]></category>
		<category><![CDATA[Familienheimfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Verpflegungsmehraufwand]]></category>
		<category><![CDATA[Zweitwohnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jeder hat das Gl&#252;ck, einen Arbeitsplatz direkt in unmittelbarer N&#228;he des Wohnortes zu finden. Bietet die Region oder auch die Infrastruktur hier keine entsprechende M&#246;glichkeit eine Arbeit aufnehmen zu k&#246;nnen oder sind die Verkehrswege hier nicht optimal, kommen viele Arbeitnehmer nicht umhin, auch im n&#228;heren oder entfernten Umland nach Arbeit Ausschau zu halten. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder hat das Gl&#252;ck, einen Arbeitsplatz direkt in unmittelbarer N&#228;he des Wohnortes zu finden. Bietet die Region oder auch die Infrastruktur hier keine entsprechende M&#246;glichkeit eine Arbeit aufnehmen zu k&#246;nnen oder sind die Verkehrswege hier nicht optimal, kommen viele Arbeitnehmer nicht umhin, auch im n&#228;heren oder entfernten Umland nach Arbeit Ausschau zu halten. Eine <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong> wird hier dann oftmals unumg&#228;nglich.</p>
<h2>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung durch die zus&#228;tzliche Wohnung am Arbeitsort</h2>
<p>Aus rechtlicher Sicht ist die Definition der <strong>doppelten Haushaltsf&#252;hrung</strong> dann gegeben, wenn der Steuerpflichtige neben seiner Erstwohnung, in der der eigentliche Hausstand gef&#252;hrt wird und in der die Familie lebt, noch eine zus&#228;tzliche Wohnung am Arbeitsort anmieten muss. Dies ist jedoch oftmals auch dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer aus seinem bestehenden Arbeitsverh&#228;ltnis versetzt wird, dh. hier eine betriebliche Verpflichtung des Arbeitsplatzwechsels besteht. Die <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong> gilt aber auch dann als gew&#228;hrt, wenn der eigentliche Hausstand –die Erstwohnung- an einen anderen Ort verlegt wird (siehe Schreiben vom Bundesfinanzministerium, IV C5 Seite 2352/10.12.2009). Der Arbeitnehmer somit am Arbeitsort seine Zweitwohnung unterh&#228;lt.</p>
<p><span id="more-319"></span></p>
<h2>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung ist steuerlicher Aufwand</h2>
<p>Wer einer <strong>doppelten Haushaltsf&#252;hrung</strong> unterliegt, der kann als Steuerpflichtiger die Aufwendungen aus der <strong>doppelten Haushaltsf&#252;hrung</strong> steuerlich geltend machen. Sie sind in diesem Fall als sogenannte Werbungskosten abzusetzen und unter der Rubrik Eink&#252;nfte aus nicht selbstst&#228;ndiger Arbeit anzugeben. In Einzelf&#228;llen &#252;bernehmen jedoch auch die Arbeitgeber die Kosten einer doppelten Haushaltsf&#252;hrung. Das Einholen einer entsprechenden Auskunft lohnt also immer!</p>
<h2>Doppelte Haushaltsf&#252;hrung ist Mehraufwand</h2>
<p>Eine <em>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</em> zu betreiben ist nicht nur organisatorisch als Aufwand zu betrachten. Auch im steuerlichen Sinne ist hier durchaus ein Aufwand zu verzeichnen. Aus diesem Grund erlaubt der Gesetzgeber, diesen Aufwand von der Steuer abzusetzen. Hierzu z&#228;hlen beispielsweise die Fahrtkosten, die zu Beginn und zum Ende der <em>doppelten Haushaltsf&#252;hrung</em> anfallen, eine w&#246;chentliche Heimfahrt, Umzugskosten, Verpflegungsmehraufwand f&#252;r ein Quartal, Aufwendungen f&#252;r Telefon und Internet. Auch der sogenannte Verpflegungsmehraufwand kann im Rahmen der <em>doppelten Haushaltsf&#252;hrung</em> steuerlich ber&#252;cksichtigt werden. Alle genannten Aufwendungen werden hier als Mehraufwand deklariert.</p>
<p>Wer zun&#228;chst nur im Hinblick einer Dienstreise am Besch&#228;ftigungsort t&#228;tig war, dann ist diese Dienstreise der oben genannten Dreimonatsfrist anzurechnen. Erst wenn die Dienstreise um einen Monat unterbrochen wurde, beginnt auch die Dreimonatsfrist der doppelten Haushaltsf&#252;hrung wieder zu wirken. Nicht anerkannt wird jedoch, wenn die Unterbrechung aufgrund von Urlaub oder Krankheit stattgefunden hat.</p>
<h2>Voraussetzung f&#252;r die doppelte Haushaltsf&#252;hrung</h2>
<p>Wurde im Rahmen der <span style="text-decoration: underline;">doppelten Haushaltsf&#252;hrung</span> eine Zweitwohnung angemietet, so sollte diese nicht gr&#246;&#223;er als 60 Quadratmeter betragen. Ansonsten besteht hier die M&#246;glichkeit, dass die Kosten f&#252;r den Unterhalt der Wohnung von den zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden nicht anerkannt werden.</p>
<p>Des Weiteren sollte die angemietete Wohnung &#252;ber eine eigene K&#252;che verf&#252;gen. Fehlt diese gilt der Tatbestand der doppelten Haushaltsf&#252;hrung meist als nicht gegeben. Wer seine Familienheimfahrten aufgrund der Entfernung nur mit dem Flugzeug zur&#252;cklegen kann, der darf hier nicht die tats&#228;chlichen Flugkosten anrechnen, sondern muss explizit die Entfernungspauschale ansetzen. Dar&#252;ber hinaus kann die steuerliche Ber&#252;cksichtigung einer <strong>doppelten Haushaltsf&#252;hrung</strong> auch dann stattgegeben werden, wenn der Familienwohnsitz getauscht wird.<br />
Im &#220;brigen k&#246;nnen auch ledige Arbeitnehmer eine <strong>doppelte Haushaltsf&#252;hrung</strong> bei der Einkommensteuer geltend machen. Allerdings nur dann, wenn er nachweisen kann, dass er am Ort des Lebensmittelpunktes auch den eigenen Haupthaushalt f&#252;hrt.
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		<title>Konsolidierung – Konzernabschluss</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 08:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Einnahmen-Überschuss-Rechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Inventurstichtag]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresabschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[Neigt sich das Gesch&#228;ftsjahr dem Ende zu, sind alle Gesch&#228;ftsf&#228;lle ordnungsgem&#228;&#223; gebucht und r&#252;ckt der Inventurstichtag immer n&#228;her, dann gilt es, den Jahresabschluss buchhalterisch vorzubereiten. Unabh&#228;ngig davon, um welche Unternehmensform es sich handelt, hat jeder noch so kleine Betrieb, wie beispielsweise das Einzelunternehmen, zu einem bestimmten Stichtag alle Einnahmen und Ausgaben gegen&#252;berzustellen. W&#228;hrend beim Einzelunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_275" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-275" title="Jahresabschluss" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/10/jahresabschluss-300x193.jpg" alt="Jahresabschluss" width="300" height="193" /><p class="wp-caption-text">© Marem - Fotolia.com</p></div>
<p>Neigt sich das Gesch&#228;ftsjahr dem Ende zu, sind alle Gesch&#228;ftsf&#228;lle ordnungsgem&#228;&#223; gebucht und r&#252;ckt der Inventurstichtag immer n&#228;her, dann gilt es, den <strong>Jahresabschluss</strong> buchhalterisch vorzubereiten. Unabh&#228;ngig davon, um welche Unternehmensform es sich handelt, hat jeder noch so kleine Betrieb, wie beispielsweise das Einzelunternehmen, zu einem bestimmten Stichtag alle Einnahmen und Ausgaben gegen&#252;berzustellen. W&#228;hrend beim Einzelunternehmen in der Regel diese Gegen&#252;berstellung mittels einer sogenannten <strong>Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung</strong> erfolgt, sind mittlere und gro&#223;e Unternehmen verpflichtet, eine Bilanz zu erstellen. Diese unterscheidet sich in Handels- und Steuerbilanz, und ist zum einen Bemessungsgrundlage f&#252;r den zu versteuernden Gewinn, andererseits deklariert sie jedoch explizit die finanzielle und wirtschaftliche Lage des Unternehmens.</p>
<p><span id="more-272"></span></p>
<p>Handelt es sich bei den Unternehmen jedoch um Konzerne, dh. gibt es Mutter- und auch Tochterunternehmen, so ist der diesbez&#252;gliche <strong>Jahresabschluss </strong>an gewisse Regeln gebunden, die speziell auf diese Unternehmensform ausgerichtet ist. In diesem Fall wird hier ein sogenannter <em>konsolidierter Jahresabschluss</em> erstellt, der f&#252;r alle Unternehmen, die einer einheitlichen F&#252;hrung unterliegen, verpflichtend ist.</p>
<p>Bei einem konsolidierten Jahresabschluss geht man fiktiv davon aus, dass die jeweiligen Tochterunternehmen rechtlich zusammen mit der Konzernmutter ein einzelnes Unternehmen bilden. Dh. beispielsweise, dass alle unternehmerischen Verflechtungen untereinander aufgel&#246;st und einheitlich zu bilanzieren sind. Forderungen oder Verbindlichkeiten der jeweiligen Konzernt&#246;chter heben sich in diesem Sinne gegeneinander auf und k&#246;nnen so als ein einzelner Bilanzposten bewertet werden. Gleicherma&#223;en wird dar&#252;ber hinaus bei allen Aufwendungen und Ertr&#228;gen vorgegangen. Ziel ist es hierbei, au&#223;enstehenden Dritten ein objektives Bild des gesamten Konzerns hinsichtlich der finanziellen und wirtschaftlichen Lage zu gew&#228;hren. Einzelabschl&#252;sse der jeweiligen Tochterunternehmen geben hier in der Regel kein aussagekr&#228;ftiges Bild ab.</p>
<p>Ein <span style="text-decoration: underline;">konsolidierter Konzernabschluss</span> hat jedoch lediglich einen informativen Charakter und dient nicht der Bemessung des Steueraufkommens und auch nicht als Grundlage f&#252;r die Aussch&#252;ttung von Gewinnen.</p>
<p>Rein rechtlich gesehen ist jedoch nicht jeder Konzern dazu verpflichtet, einen konsolidierten Jahresabschluss zu erstellen. Je nach Gr&#246;&#223;e des Gesamtkonzerns kann hier in Einzelf&#228;llen davon abgesehen werden. Die Kriterien hierf&#252;r ergeben sich zum einen aus den erwirtschafteten Umsatzerl&#246;sen und zum anderen aus der errechneten Bilanzsumme. Zus&#228;tzlich dient hier allerdings auch die Anzahl der Mitarbeiter des Konzerns als Ma&#223;stab f&#252;r die Erstellung des konsolidierten Jahresabschluss. Werden einzelne Gr&#246;&#223;enmengen hier nicht &#252;berschritten, kann eine sogenannte gr&#246;&#223;enabh&#228;ngige Befreiung zum Tragen kommen.</p>
<p>Um zu Pr&#252;fen, ob ein konsolidierter Jahresabschluss zwingend n&#246;tig ist, kann auf zweierlei Art und Weise vorgegangen werden. Zum einen k&#246;nnen die jeweiligen Einzelbilanzen summiert werden, was als sogenannte Bruttomethode bezeichnet wird, oder aber anhand des bereits erstellten zusammengefassten Abschlusses, welche unter der Bezeichnung Nettomethode gel&#228;ufig ist. Die sich hieraus ergebenden Werte dienen als Grundlage f&#252;r die Pflicht oder Befreiung zum konsolidierten Abschluss.</p>
<p>Weitere Gr&#252;nde f&#252;r eine diesbez&#252;gliche Befreiung k&#246;nnen jedoch auch dann gegeben sein, wenn das Mutterunternehmen beispielsweise selbst Tochter eines anderen Unternehmens ist und dieses wiederum zum Konzernabschluss verpflichtet ist. Diesbez&#252;glich gibt es allerdings Unterschiede hinsichtlich des Sitzes des Mutterunternehmens. EU-ans&#228;ssige Firmen werden hier anders verpflichtet, als beispielsweise Firmen mit Sitz in einem Drittland. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen jedoch auch noch andere Gr&#252;nde einen Konzernabschluss unn&#246;tig werden lassen. Ebenfalls erlauben n&#228;mlich eingeschr&#228;nkte Verf&#252;gungsm&#228;chte und auch unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ige und hohe Kosten den Verzicht auf die Erstellung eines konsolidierten Abschluss.
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		<title>Umlaufverm&#246;gen &#8211; Hier ist kurzfristig viel Geld im Umlauf</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 07:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Barvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsstoffe]]></category>
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		<category><![CDATA[Fertige Produkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Inventar]]></category>
		<category><![CDATA[Unfertige Erzeugnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn in der Buchhaltung vom Begriff Umlaufverm&#246;gen die Rede ist, dann handelt es sich hierbei um das Verm&#246;gen, welches aus Ge- und Verbrauchsg&#252;tern sowie aus Forderungen und sonstigen Verm&#246;gensgegenst&#228;nden besteht. Das Umlaufverm&#246;gen bildet mit seinen vielen einzelnen Konten einen gro&#223;en Posten auf der Aktivseite der Bilanz, denn neben dem Anlageverm&#246;gen flie&#223;t auch das Umlaufverm&#246;gen am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_263" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/10/Umlaufverm&#246;gen.jpg"><img class="size-medium wp-image-263" title="Umlaufverm&#246;gen - kurzfristig viel Geld im Umlauf" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/10/Umlaufverm&#246;gen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Umlaufverm&#246;gen - kurzfristig viel Geld im Umlauf</p></div>
<p><strong>Wenn in der Buchhaltung vom Begriff Umlaufverm&#246;gen die Rede ist, dann handelt es sich hierbei um das Verm&#246;gen, welches aus Ge- und Verbrauchsg&#252;tern sowie aus Forderungen und sonstigen Verm&#246;gensgegenst&#228;nden besteht.</strong> Das Umlaufverm&#246;gen bildet mit seinen vielen einzelnen Konten einen gro&#223;en Posten auf der Aktivseite der Bilanz, denn neben dem Anlageverm&#246;gen flie&#223;t auch das Umlaufverm&#246;gen am Bilanzstichtag in den zu ermittelnden Gewinn- oder Verlust ein.</p>
<p>Schaut man sich ein Inventar oder eine Bilanz an, so erkennt man, dass die erste Position des Umlaufverm&#246;gens die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und auch die Hilfsstoffe beinhaltet.</p>
<p>Zu den Rohstoffen geh&#246;ren ausschlie&#223;lich Vorr&#228;te, die zur Herstellung von Produkten notwendig sind. Sie gehen g&#228;nzlich in das gefertigte Produkt ein und m&#252;ssen, nachdem der Lagerbestand zu Neige geht, neu eingekauft werden. Rohstoffe haben in der Regel einen gro&#223;en Anteil am fertigen Endprodukt.</p>
<p><strong>Hilfsstoffe wiederum nehmen zwar mengenm&#228;&#223;ig einen kleineren Posten bei dem zu fertigenden Produkt ein</strong>, jedoch ist eine Herstellung ohne Hilfsstoffe in den meisten F&#228;llen unm&#246;glich. Zu den Hilfsstoffen geh&#246;ren Kleinteile, wie beispielsweise N&#228;gel, Schrauben, Holzleim und viele weitere Teile mehr.<span id="more-261"></span></p>
<p><strong>Betriebsstoffe haben mit dem Produkt nichts zu tun, werden jedoch ebenfalls gebraucht, damit eine Fertigung &#252;berhaupt stattfinden kann.</strong> Zu den Betriebsstoffen geh&#246;ren u.a. Kraftstoffe und &#214;le. Ist die Fertigung der Produkte dann im Gange, kommen wieder zwei neue Gruppen des Umlaufverm&#246;gens hinzu – n&#228;mlich die unfertigen und fertigen Erzeugnisse.</p>
<p>Unfertige Erzeugnisse sind Wirtschaftsg&#252;ter, f&#252;r die zwar schon Herstellungskosten angefallen sind, der Verkauf jedoch noch nicht get&#228;tigt werden konnte, da der Fertigungsprozess noch nicht abgeschlossen ist.</p>
<p>Fertige Produkte wiederum sind Produkte, die versandfertig im Lager bereitstehen. Auch die schon geleisteten Anzahlungen fallen in diese Rubrik des Umlaufverm&#246;gens.</p>
<p><strong>Die zweite Position des Umlaufverm&#246;gens nehmen in der Regel die Forderungen und sonstigen Verm&#246;gensgegenst&#228;nde ein.</strong></p>
<p>Forderungen machen in vielen Betrieben einen meist gro&#223;en finanziellen Posten aus und sind hier zu unterteilen in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen&#252;ber verbundene Unternehmen mit Beteiligungsverh&#228;ltnis. W&#228;hrend die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich schon dem Namen nach ableiten, dh. hier alle Debitorenrechnungen f&#252;r verkaufte Produkte und Dienstleistungen gemeint sind, stellen die Forderungen gegen&#252;ber verbundenen Unternehmen (beispielsweise Tochtergesellschaften) eher die Auszahlung von Dividenden oder Gewinnen dar.</p>
<p>Die sonstigen Verm&#246;gensgegenst&#228;nde wiederum beinhalten alle Forderungen, die nichts mit Lieferungen, Leistungen oder Gewinnaussch&#252;ttungen zu tun haben. Im Einzelnen k&#246;nnen dies beispielsweise Darlehen an Mitarbeiter oder Forderungen aus B&#252;rgschaften sein.</p>
<p>Nach den Forderungen wird in der Bilanz der Posten Wertpapiere ausgewiesen. Auch Wertpapiere geh&#246;ren zum Umlaufverm&#246;gen, da sie beim Verkauf eine meist kurzfristige Forderung darstellen. Wie die Forderungen, so sind ebenfalls die Wertpapiere in verschiedene Kategorien einzuteilen, die beispielsweise aus Anteilen an verbundenen Unternehmen bestehen (sofern die Wertpapiere weniger als 20 % des Stammkapitals ausmachen), eigene Wertpapiere und Anteile beinhalten sowie die Position sonstige Wertpapiere darstellen</p>
<p><strong>Die letzte Position des Umlaufverm&#246;gens stellt dann das Barverm&#246;gen und die Bankbest&#228;nde der jeweiligen Bankkonten dar</strong>. Diese Gelder werden im buchhalterischen Sinne fl&#252;ssige Mittel genannt, da sie explizit Bar- oder Buchgeld betreffen, die schnell verf&#252;gbar sind. Unterteilt werden sie von den meisten Unternehmen in die Konten Kasse und Bank.
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		<title>Ist der Computer richtig abgeschrieben?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 09:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschreibung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kontieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsgüter]]></category>

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		<description><![CDATA[In jedem Unternehmen werden am Ende des Gesch&#228;ftsjahres eine ganze Reihe von Abschlussbuchungen f&#228;llig, zu denen hier auch die sogenannten Abschreibungen geh&#246;ren. Abschreibungen sollen von ihrem Sinn und Zweck her die Abnutzung der Wirtschaftsg&#252;ter auch buchm&#228;&#223;ig dokumentieren, da ihr Wertverfall nicht nur optisch und funktionell, sondern auch auf dem Papier stattfindet. Wenn von Abschreibungen die Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In jedem Unternehmen werden am Ende des Gesch&#228;ftsjahres eine ganze Reihe von Abschlussbuchungen f&#228;llig, zu denen hier auch die sogenannten Abschreibungen geh&#246;ren. Abschreibungen sollen von ihrem Sinn und Zweck her die Abnutzung der Wirtschaftsg&#252;ter auch buchm&#228;&#223;ig dokumentieren, da ihr Wertverfall nicht nur optisch und funktionell, sondern auch auf dem Papier stattfindet.</p>
<p>Wenn von Abschreibungen die Rede ist, dann erlaubt der Gesetzgeber hier eine <strong>Absetzung f&#252;r Abnutzung (kurz=AfA)</strong>. Was sich in erster Linie kompliziert anh&#246;rt, ist f&#252;r jedes Unternehmen im Endeffekt als bares Geld zu sehen. Und dies erh&#246;ht sich noch, je mehr abschreibbare Anlageg&#252;ter sich im Unternehmen befinden und zur j&#228;hrlichen Abschreibung berechtigt sind.<span id="more-256"></span></p>
<p>Abschreibungen mindern den zu versteuernden Gewinn und sollten aus diesem Grund mit einer besonderen Sorgfalt bedacht werden. Selbst Einzelunternehmer, welche lediglich zur Aufstellung einer Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung verpflichtet sind, k&#246;nnen hier in der Regel viel sparen. Damit kein Durcheinander in der Nutzungsdauer der jeweiligen Anlage- und Wirtschaftsg&#252;ter aufkommt, hat der Gesetzgeber die sogenannte<strong> AfA-Tabelle </strong>herausgegeben. Aus dieser wird ersichtlich, wie viele Jahre ein Wirtschaftsgut abgeschrieben werden darf, bis es buchm&#228;&#223;ig wertlos ist. Die Nutzungsdauer der einzelnen G&#252;ter wurde mit Hilfe von statistischen Nachweisen und durch Informationen von Sachverst&#228;ndigen (beispielsweise Wirtschaftspr&#252;fern) gesch&#228;tzt.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich gibt es hier Ausnahmen in der geplanten Nutzungsdauer. Viele Wirtschaftsg&#252;ter erleben das Ende der Nutzungsdauern nicht mehr, w&#228;hrend wieder andere noch den doppelten Zeitraum im Unternehmen bestehen. Aber auch wenn das Wirtschaftsgut noch voll funktionsf&#228;hig ist – ist die angegebene Nutzungsdauer abgelaufen, darf keine Abschreibung mehr erfolgen.</p>
<p>Neben der Nutzungsdauer gibt es jedoch auch Regeln hinsichtlich der Abschreibungsverfahren, welche unbedingt einzuhalten sind. Zur Auswahl stehen verschiedene Abschreibungsverfahren, die ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben und vom Unternehmen selbst w&#228;hlbar sind.</p>
<p><strong>Die lineare AfA</strong> ist eine sehr einfache Form der Abschreibung, da die Abschreibungsbetr&#228;ge gleichm&#228;&#223;ig auf die Nutzungsjahre verteilt werden, bis diese abgelaufen sind.</p>
<p>Eine weitere Abschreibungsmethode ist die <strong>geometrisch-degressive AfA</strong>, bei der die Abschreibung vom jeweiligen Buchwert erfolgt, d. h. j&#228;hrlich neu berechnet werden muss.</p>
<p><strong>Derzeit k&#246;nnen j&#228;hrlich maximal 25 Prozent abgeschrieben werden.</strong></p>
<p>Nicht vergessen sollte man hier jedoch auch, dass ein Wechsel von der linearen AfA zur degressiven AfA m&#246;glich ist und sich hier oftmals sogar mehr als anbietet. Zu pr&#252;fen ist allerdings der richtige Zeitpunkt – n&#228;mlich dann, wenn mit Hilfe der degressiven AfA mehr abgeschrieben werden kann als mit der linearen Methode.</p>
<p><strong>Eine Sonderform der Abschreibung ist bei geringwertigen Wirtschaftsg&#252;tern gegeben, die, sofern der Anschaffungsbetrag unter 410,&#8211; Euro liegt, sofort abgeschrieben werden d&#252;rfen</strong>.</p>
<p>Besonderheiten gibt es auch beim sogenannten Arbeitsmaterial, wie beispielsweise den Computern. Ihre Nutzungsdauer liegt zum einen meist deutlich unter den der anderen Wirtschaftsg&#252;ter (hier n&#228;mlich maximal drei Jahre) und zum anderen fallen auch die zus&#228;tzlichen Ger&#228;te am Computer unter diese Regelung.</p>
<p>Dies gilt beispielsweise f&#252;r die Peripherieger&#228;te, wie Drucker und Monitore). Selbst wenn diese unter einem Anschaffungswert von 410,&#8211; Euro liegen, m&#252;ssen sie regul&#228;r auf die Nutzungsdauer hin abgeschrieben werden, da ihre Nutzung meist alleine nicht m&#246;glich ist.</p>
<p>Eine monatsgetreue Abschreibung ist auch hier Pflicht und richtet sich nach dem Anschaffungsdatum. Wurden der Computer und auch die Peripherieger&#228;te in der Mitte des Gesch&#228;ftsjahres angeschafft, so darf die Abschreibung hier nur f&#252;r die nach der Anschaffung verbleibenden Monate in Anspruch genommen werden &#8211; nicht f&#252;r das ganze Jahr.
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		<title>Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung &#8211; Aufbewahren ist hier Pflicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 20:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kontieren]]></category>
		<category><![CDATA[Belege]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz oder EÜR]]></category>
		<category><![CDATA[Buchführung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltungsabteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamtsprüfer]]></category>
		<category><![CDATA[ordnungsgemäßer Buchführung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gut geordnet die Buchf&#252;hrung in den Unternehmen wirklich ist, zeigt sich manchmal erst dann, wenn das Finanzamt seine Pr&#252;fer schickt. Meist wird es hier sehr hektisch, wenn einige Belege erst gesucht werden m&#252;ssen, andere g&#228;nzlich verschwunden sind oder wieder andere komplett falsch gebucht wurden. Diese Situation hat niemand gerne und wer glaubt, dass hiervon lediglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie gut geordnet die Buchf&#252;hrung in den Unternehmen wirklich ist, zeigt sich manchmal erst dann, wenn das Finanzamt seine Pr&#252;fer schickt.</strong></h2>
<p>Meist wird es hier sehr hektisch, wenn einige Belege erst gesucht werden m&#252;ssen, andere g&#228;nzlich verschwunden sind oder wieder andere komplett falsch gebucht wurden. Diese Situation hat niemand gerne und wer glaubt, dass hiervon lediglich mittlere oder gro&#223;e Betriebe betroffen sind, der irrt hier gewaltig. Selbst dem Einzelunternehmer, der hier nur mit einer Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R) aufwarten kann, wird hin und wieder ein Besuch abgestattet.</p>
<p>In der Regel sind die Finanzamtspr&#252;fer keine wirklich gerne gesehenen G&#228;ste in den Buchhaltungsabteilungen. W&#228;hrend es f&#252;r die Mitarbeiter oftmals eher nur unbequem ist, nach und nach s&#228;mtliche Belege zu reichen, wird der ein oder andere Gesch&#228;ftsf&#252;hrer hier jedoch oft nerv&#246;s. Denn &#8211; wurde die Buchhaltung nicht ordnungsgem&#228;&#223; gef&#252;hrt, kann dies unter Umst&#228;nden recht teuer werden.<span id="more-250"></span></p>
<p>Mit Hilfe der t&#228;glichen Buchf&#252;hrung wird in der Regel am Ende des Gesch&#228;ftsjahres auch die Bilanz oder die Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung erstellt. Beide Schriftst&#252;cke dienen als Berechnungsgrundlage f&#252;r den zu versteuernden Gewinn, insofern hat speziell die zust&#228;ndige Finanzbeh&#246;rde ein berechtigtes Interesse an <strong>der Vollst&#228;ndigkeit aller Belege und deren Dokumentation in der Bilanz oder E&#220;R</strong>.</p>
<p>Aber nicht nur die &#246;rtliche Finanzbeh&#246;rde und somit auch der Staat haben ein berechtigtes Interesse an der Einhaltung der Buchf&#252;hrungsgrunds&#228;tze. Auch die Unternehmen selbst wollen schlie&#223;lich am Ende eines Gesch&#228;ftsjahres genau ersehen k&#246;nnen, wie die wirtschaftliche und finanzielle Lage sich im laufenden Jahr entwickelt hat und zu welchen Betriebsergebnis man gekommen ist.</p>
<p>Anhand des erstellten Betriebsergebnisses k&#246;nnen Prognosen f&#252;r die Zukunft get&#228;tigt werden, k&#246;nnen Fehler der Vergangenheit sichtbar gemacht werden und der tats&#228;chliche Gewinn ermittelt werden. Wurde hier buchhalterisch nicht exakt gearbeitet, steht das ganze System auf wackeligen Beinen und das Erstellen eines Betriebsergebnisses ist schon im Vorfeld als fehlerhaft zu bewerten.</p>
<h2><strong>Organisation &#8211; ist das A &amp; O</strong></h2>
<p>Zun&#228;chst sollte es oberstes Gebot sein, dass die Buchf&#252;hrung des Unternehmens zu jeder Zeit derart sortiert ist, dass sich sachverst&#228;ndige Dritte zu jeder Zeit und ohne Schwierigkeiten ein Bild von den wirtschaftlichen und finanziellen Verh&#228;ltnissen des Unternehmens machen k&#246;nnen. Dies wird erreicht, indem zum einen keine Buchung ohne den n&#246;tigen Beleg erfolgt, die Belege chronologisch und systematisch abgelegt werden und zum anderen, dass die Aufbewahrungsfristen hier eingehalten werden.</p>
<p>Die Pr&#252;fer der Finanz&#228;mter kommen in der Regel nicht im selben Jahr des Abschlusses, sondern eher einige Jahre sp&#228;ter. Auch zu diesem Zeitpunkt muss die Buchhaltungsabteilung s&#228;mtliche Belege vorweisen und oftmals auch erkl&#228;ren k&#246;nnen. Weiterhin darf nat&#252;rlich bei der Buchf&#252;hrung nicht geschummelt werden. Kein Gesch&#228;ftsfall darf au&#223;en vor bleiben. Die Buchf&#252;hrung muss insgesamt wahr und auch vollst&#228;ndig sein.</p>
<p>Auch ein zeitnahes Bearbeiten aller Buchungen muss hier gegeben sein. Wer alles in Kisten sortiert und f&#252;r einen sp&#228;teren Zeitpunkt aufhebt, dem kommt hier nicht selten der Pr&#252;fer vom Finanzamt zuvor. Wer seine Buchf&#252;hrung nicht oder nicht vollst&#228;ndig erledigt hat, kann meist auch keine Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben. Hier erfolgt in diesem Fall eine Sch&#228;tzung der Umsatzsteuerzahllast von Seiten der zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden.</p>
<p>Weist allerdings die gesamte Buchhaltung schwerwiegende M&#228;ngel auf, weil beispielsweise eine Inventur nicht get&#228;tigt wurde, so wird das komplette Betriebsergebnis gesch&#228;tzt!</p>
<p>Und – wer hier grob fahrl&#228;ssig gehandelt hat, der muss sich unter Umst&#228;nden mit dem Tatbestand der Steuerhinterziehung oder Steuergef&#228;hrdung auseinandersetzen.
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		<title>Schwarze Zahlen im Kassenbuch sind Pflicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 10:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kassenbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Buchf&#252;hrung in Unternehmen beinhaltet in der Regel auch das F&#252;hren eines sogenannten Kassenbuchs. Explizit besteht diese Pflicht, wenn das Unternehmen auch zur Erstellung einer j&#228;hrlichen Bilanz verpflichtet ist. Wer lediglich eine Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R) durchzuf&#252;hren hat, braucht dies nicht, kann jedoch seine Bargeldbewegungen in einem Kassenbuch dokumentieren. In einem Kassenbuch sind alle Zug&#228;nge und Abg&#228;nge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_213" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-213" title="Kassenbuch" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/09/kassenbuch-300x225.jpg" alt="© Cabeza Cuadrada - Fotolia.com" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">© Cabeza Cuadrada - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Buchf&#252;hrung in Unternehmen beinhaltet in der Regel auch das F&#252;hren eines sogenannten <strong>Kassenbuchs</strong>. Explizit besteht diese Pflicht, wenn das Unternehmen auch zur Erstellung einer j&#228;hrlichen Bilanz verpflichtet ist. Wer lediglich eine Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R) durchzuf&#252;hren hat, braucht dies nicht, kann jedoch seine Bargeldbewegungen in einem <strong>Kassenbuch </strong>dokumentieren. In einem Kassenbuch sind alle Zug&#228;nge und Abg&#228;nge des Barverm&#246;gens in ordnungsgem&#228;&#223;er Form dargestellt – und zwar l&#252;ckenlos und vollst&#228;ndig und f&#252;r sachverst&#228;ndige Dritte zu jeder Zeit nachvollziehbar.</p>
<p>Je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens wird das F&#252;hren des <span style="text-decoration: underline;">Kassenbuchs </span>entweder von einem Buchhaltungssachbearbeiter mit&#252;bernommen oder es besteht eine eigene Kassenabteilung, die hier lediglich f&#252;r die Verwaltung des Bargeldes zust&#228;ndig ist. Wie an einem Bankschalter k&#246;nnen die Mitarbeiter des Unternehmens hier Spesenabrechnungen f&#252;r Montageeins&#228;tze oder Dienstreisen durchf&#252;hren, verauslagte Kosten f&#252;r Materialeink&#228;ufe abrechnen oder auch Tankquittungen einreichen. Die Kasse und das <em>Kassenbuch </em>werden in diesem Fall von der eigentlichen Buchhaltung zun&#228;chst abgegrenzt, um doch anschlie&#223;end in den Tages- und Monatsabschluss mit der Summe des tats&#228;chlichen Barverm&#246;gens wieder einzuflie&#223;en.</p>
<p><span id="more-211"></span></p>
<p>Wenn auch die Kassenabteilungen in mittleren und gro&#223;en Unternehmen gut strukturiert sind und alle diesbez&#252;glichen Buchhaltungspflichten hier erf&#252;llt werden, so sieht dies in kleinen Unternehmen oftmals ganz anders aus. Nicht selten stellt die Kasse hier lediglich eine un&#252;bersichtliche Zettelwirtschaft dar, welche dar&#252;ber hinaus auch nur buchm&#228;&#223;ig existiert und f&#252;r die Monats- und Jahresabschl&#252;sse zusammengestellt wird.</p>
<p>Wenn eine reale Firmenkasse mit Bargeld nicht existent ist, werden alle anfallenden Zahlungen f&#252;r beispielsweise Benzin, Porto oder Materialk&#228;ufe vom Gesch&#228;ftsinhaber oder dessen Mitarbeiter meist zun&#228;chst aus privater Tasche gezahlt. Die Quittungen werden hier oft unsortiert gesammelt oder vor einem Monatsabschluss irgendwie noch zusammengesucht. Steuerberater, welche die Abschl&#252;sse t&#228;tigen, schlagen hier nicht selten die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammen.</p>
<p>Wer eigenverantwortlich kontiert und bucht, dem steht nun die Aufgabe an, alle vorliegenden Kassenbelege zun&#228;chst zu sortieren und chronologisch abzuheften. Da es sich in der Regel um Quittungen handelt, empfiehlt es sich, diese nicht einzeln abzuheften, sondern der Reihenfolge nach auf DINA4-Bl&#228;tter zu kleben. Eventuell lohnt es sich, von einzelnen Quittungen und Bons noch zus&#228;tzlich Kopien anzufertigen, da diese oftmals nach Jahren nicht mehr lesbar sind. Ebenfalls sollten alle Belege durchnummeriert werden, um ein sp&#228;teres Auffinden zu erleichtern.</p>
<p>Nach dem Sortieren und Nummerieren folgt das Kontieren. In der Regel reicht es aus, das Aufwandskonto oder Erl&#246;skonto anzusprechen, da die Gegenbuchung hier immer die Kasse darstellt. Wer Buchungsfehler vermeiden will, kann vor die Kontierung noch die jeweilige Buchungsseite (Soll oder Haben) vermerken. Zug&#228;nge in die Kasse werden auf der Sollseite gebucht (Gegenbuchung=Ertragskonto), Abg&#228;nge werden auf der Habenseite erfasst (Gegenbuchung=Aufwandskonto).</p>
<p>Existiert keine tats&#228;chliche Kasse, aus der die Zahlungen get&#228;tigt wurden, ist beim Buchen darauf zu achten, dass die Kasse mit ihrem Bestand nicht ins Minus rutscht. Wurde das Unternehmen neu gegr&#252;ndet, d. h. es existiert noch kein Anfangsbestand in der Kasse, muss (je nach Unternehmensform) eine Privateinlage get&#228;tigt werden. Besteht jedoch ein buchm&#228;&#223;iger (Monats-)Anfangsbestand, m&#252;ssen alle zu buchenden Betr&#228;ge von diesem Bestand abgezogen werden. Bei Zahlungseing&#228;ngen erh&#246;ht sich der tats&#228;chliche Bestand dem zu Folge. Ist absehbar, dass der Kassenbestand mit der n&#228;chsten Buchung keine schwarzen Zahlen mehr aufweisen w&#252;rde, muss an diesem Punkt vorab eine fiktive Privateinlage erfolgen. Im besten Fall hat man die diesbez&#252;glichen Best&#228;nde schon vor dem Buchen ermittelt, sodass die Privateinlagen nicht den vergebenen Nummernkreis durcheinanderbringen. Hat man dies jedoch &#252;bersehen und sind die Kassenbelege alle fortlaufend nummeriert, kann eine zus&#228;tzliche Buchung (der Privateinlage) zwischengeschoben werden. Nummerisch kann diese mit der laufenden Belegnummer und beispielsweise einem zus&#228;tzlichen „a“ versehen werden.Keinesfalls und zu keiner Zeit darf sich der Kassenbestand jedoch unter null befinden. Selbst dann nicht, wenn am Ende aller Buchungen ein positiver Saldo erscheinen w&#252;rde.</p>
<p>Ist der Kassenbestand am Ende aller Buchungsvorg&#228;nge sehr hoch, kann eine entsprechende Privatentnahme get&#228;tigt werden.
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		<title>Vorsorge treffen mit Stillen Reserven</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalrücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Reserven]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Rücklagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in den privaten Haushalten gibt es auch in gro&#223;en Unternehmen in der Regel die sogenannten Stillen Reserven. Eine Stille Reserve ist eine Kapitalr&#252;cklage (auch Stille R&#252;cklage genannt), deren Entstehen im betrieblichen Sinne nicht durch regul&#228;res Sparen erwirtschaftet wurde, sondern aufgrund von verschiedenen Gesch&#228;ftsf&#228;llen diesbez&#252;glich entstanden sind. Stille Reserven d&#252;rfen nicht in die Bilanz aufgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in den privaten Haushalten gibt es auch in gro&#223;en Unternehmen in der Regel die sogenannten <strong>Stillen Reserven</strong>. Eine <strong>Stille Reserve</strong> ist eine Kapitalr&#252;cklage (auch Stille R&#252;cklage genannt), deren Entstehen im betrieblichen Sinne nicht durch regul&#228;res Sparen erwirtschaftet wurde, sondern aufgrund von verschiedenen Gesch&#228;ftsf&#228;llen diesbez&#252;glich entstanden sind. Stille Reserven d&#252;rfen nicht in die Bilanz aufgenommen werden und nehmen aus diesem Grund erstmal auch keinen direkten Einfluss auf den ausgewiesenen Gewinn oder Verlust des Unternehmens. Sie geh&#246;ren zum Eigenkapital, sind als dieses jedoch kaum ersichtlich und aus diesem Grund in vielfacher Hinsicht sehr umstritten. Nicht richtig ausgewiesener Gewinn l&#228;sst beispielsweise die Steuerschuld sinken und die Bemessungsgrundlage daraufhin dann zeitweise ebenfalls. Dies hat zur Folge, dass nun auch Einkommens-, Verm&#246;gens- und Gewerbesteuer zu niedrig anzusetzen sind. Wie es finanziell um das Unternehmen wirklich bestellt ist, kann nun kaum jemand mehr auf Anhieb erkennen.</p>
<p><em>Stille Reserven </em>oder R&#252;cklagen k&#246;nnen entstehen, wenn beispielsweise die Verbindlichkeiten der Passivseite &#252;berbewertet werden oder das Anlage- oder Umlaufverm&#246;gen auf der Aktivseite unterbewertet wird. Eine Unterbewertung kann entstehen, wenn beispielsweise Immobilien nicht mit ihrem tats&#228;chlichen Zeitwert in die Bilanz &#252;bernommen werden. Nach au&#223;en wird so diesbez&#252;glich deklariert, dass das Verm&#246;gen des Unternehmens deutlich niedriger ausf&#228;llt als es tats&#228;chlich ist. Aber nicht nur bei Immobilien k&#246;nnen <span style="text-decoration: underline;">Stille Reserven</span> oder R&#252;cklagen gebildet werden. Auch die Bilanzpositionen Maschinen, Forderungen, Rohstoffe, Wertpapiere und uvm. k&#246;nnen hier betroffen sein. Auf der Passivseite sind es dar&#252;ber hinaus, die &#220;berbewertungen der Verbindlichkeiten, die dazu f&#252;hren k&#246;nnen, dass das Unternehmen &#252;ber Stille R&#252;cklagen verf&#252;gt.</p>
<p><span id="more-186"></span></p>
<p>Im Grunde genommen sind Stille Reserven jedoch keine tats&#228;chlichen Verm&#246;genszuwachse. Die Ersparnisse, die beispielsweise durch die Verringerung der Steuerbelastung entstanden ist, kann im Endeffekt nur als Steuerstundung betrachtet werden, denn sp&#228;testens beim Verkauf der Immobilie oder der Maschine kommt der tats&#228;chliche Wert, der Marktwert,  ans Licht. Auch zu hoch angesetzte R&#252;cklagen (f&#252;r eventuelle anfallende Schadensersatzforderungen) fallen unter die Kategorie Stille Reserve und m&#252;ssen, sofern nicht zum Einsatz gekommen, irgendwann wieder aufgel&#246;st werden.</p>
<p>Da Stille Reserven zun&#228;chst den Gewinn schm&#228;lern, m&#252;ssen sie bei ihrer Aufl&#246;sung als Ertrag gebucht werden. Meist wird hierf&#252;r das Konto „Sonstige betriebliche Ertr&#228;ge“ genutzt. Aufgel&#246;ste Stille R&#252;cklagen geben nun das tats&#228;chliche Betriebsergebnis wieder und erh&#246;hen somit auch den Gewinn des Unternehmens. Auch steuerlich erfolgt nun eine tats&#228;chliche Bemessung aller anfallenden Steuern.</p>
<p>Wie anfangs bereits erw&#228;hnt, sind Stille R&#252;cklagen und Reserven umstritten. Sie schm&#228;lern nicht nur den zu versteuernden Betriebsgewinn, sondern haben beispielsweise auch Einfluss auf die Dividenden der Anteilseigner. F&#228;llt der buchm&#228;&#223;ige Gewinn niedriger aus, als er tats&#228;chlich ist, so fallen in der Regel auch die Auszahlungen an die Anteilseigner geringer aus. Auch ist es durchaus m&#246;glich, dass das Unternehmen Stille Reserven dazu nutzt, die finanzielle Lage optisch in positivere Bahnen zu lenken (beispielsweise bei Verk&#228;ufen oder bei Kreditanfragen). Nicht selten werden Stille Reserven nur aufgel&#246;st, um den Gewinn zu erh&#246;hen um dann somit als wirtschaftlich rentabler dazustehen. Wenn man es genau nimmt, ist diese Art der Kapitalr&#252;cklage somit mit einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung nicht zu vereinbaren.</p>
<p>Und doch: Schon vielen Betrieben hat besonders die sogenannte Stille Reserve aus einer wirtschaftlichen Schwierigkeit herausgeholfen.
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