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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Buchhaltungs-Lexikon</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 17:28:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Verbrauchsfolgeverfahren &#8211; Bewertung des Umlaufverm&#246;gens zum Bilanzstichtag</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 06:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrauchsfolgeverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#228;hert sich in den Unternehmen der Bilanzstichtag, werden in der Regel eine ganze Reihe an Abschlussarbeiten f&#228;llig. Zu diesen Abschlussarbeiten z&#228;hlen u.a. auch die Bewertungen des Umlaufverm&#246;gens. Zum Umlaufverm&#246;gen geh&#246;ren, neben den Forderungen, den Kassen- und Bankbest&#228;nden, auch das Anlageverm&#246;gen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige und auch unfertige Erzeugnisse. Gem&#228;&#223; den Grunds&#228;tzen der Buchf&#252;hrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>N&#228;hert sich in den Unternehmen der Bilanzstichtag, werden in der Regel eine ganze Reihe an Abschlussarbeiten f&#228;llig. Zu diesen Abschlussarbeiten z&#228;hlen u.a. auch die Bewertungen des Umlaufverm&#246;gens. Zum Umlaufverm&#246;gen geh&#246;ren, neben den Forderungen, den Kassen- und Bankbest&#228;nden, auch das Anlageverm&#246;gen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige und auch unfertige Erzeugnisse.</p>
<p>Gem&#228;&#223; den Grunds&#228;tzen der Buchf&#252;hrung wird beim Vorratsverm&#246;gen immer unterstellt, dass die zuerst erworbenen und gekauften Waren auch als Erstes verbraucht werden. Da es im Laufe des Gesch&#228;ftsjahres besonders bei den Rohstoffen zu immensen Preisschwankungen kommen kann, hat zum Bilanzstichtag in der Regel eine Bewertung dieser zu erfolgen. F&#252;r diese Bewertung stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl, die f&#252;r eine Vereinfachung bei der buchhalterischen Ermittlung aller Anschaffungs- und Herstellungskosten, sowie deren Warenabgangs hinzugezogen werden k&#246;nnen. In der Lagerwirtschaft und im Handel werden diese Verfahren einheitlich unter dem Begriff Verbrauchsfolgeverfahren zusammengefasst.</p>
<p><span id="more-286"></span></p>
<p>Obwohl zu den Grunds&#228;tzen ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung geh&#246;rt, dass alle Wirtschaftsg&#252;ter des Vorratsverm&#246;gens einzeln zu bewerten sind, erlaubt u.a. Umlaufverm&#246;gen eine gesonderte Regelung. Beim Verbrauchsfolgeverfahren kommt der Wertansatz des Marktpreises zum Bilanzstichtag zum Tragen. Das Verbrauchsfolgeverfahren als solches ist wiederum unterteilt in Gruppen- und Festbewertung und auch in Durchschnittsverfahren oder –methode.<br />
Die Durchschnittsmethode berechnet hier beispielsweise das arithmetische Mittel der Warenbest&#228;nde und deren Zug&#228;nge. Sie ist unterteilt in das sogenannte gewogene Verfahren, bei dem der Durchschnittspreis erst am Bilanzstichtag ermittelt wird, und in das gleitende Verfahren, bei dem der Durchschnittpreis nach den jeweiligen Zug&#228;ngen ermittelt wird – genannt Skontraktionsmethode.</p>
<p>Unternehmen, welche eine Festbewertung vornehmen wollen, haben die M&#246;glichkeit, die Best&#228;nde alle drei Jahre anhand einer Inventur zu &#252;berpr&#252;fen. Materialzug&#228;nge werden bei diesem Verfahren sofort auf das jeweilige Aufwandskonto verbucht.</p>
<p>Das Verbrauchsfolgeverfahren ist dem § 256 HGB unterstellt und geht ebenso von der fiktiven Vorstellung aus, dass zuerst angeschafft G&#252;ter auch entsprechend zuerst verbraucht oder ver&#228;u&#223;ert werden. Zur Ermittlung des tats&#228;chlichen Marktpreises zum Bilanzstichtag erlaubt der Gesetzgeber hier seit der &#196;nderung des BilMoG jedoch nur noch zwei unterschiedliche Verfahren um diesen zu ermitteln, welche zum einen die sogenannte LiFo-Methode (Last in – First out) und zum anderen die FiFo-Methode (First in – First out) erlaubt.</p>
<p>Bei der FiFo-Methode geht man davon aus, dass der letzte Zugang der Best&#228;nde aufgrund der letzten Lieferung erfolgt ist. Grunds&#228;tzlich ist dieses Verfahren zwar handelsrechtlich erlaubt, steuerrechtlich hingegen allerdings verboten. Der Unternehmer muss in diesem Fall glaubw&#252;rdig nachweisen, dass die zuerst angeschafften Best&#228;nde tats&#228;chlich zuerst verbraucht wurden. Denn gem&#228;&#223; § 6 (1) Nr. 2a EStG darf &#8220;f&#252;r den Wertansatz gleichartiger Wirtschaftsg&#252;ter des Vorratsverm&#246;gens&#8221; unterstellt werden, &#8220;dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsg&#252;ter auch zuerst verbraucht oder ver&#228;u&#223;ert worden sind, soweit dies den handelsrechtlichen Grunds&#228;tzen ordnungsm&#228;&#223;iger Buchf&#252;hrung entspricht.&#8221;</p>
<p>Obwohl aus diesem Grund bei der Sammelbewertung die LiFo-Methode eher den Grunds&#228;tzen des EStG entspricht, ist es in der Praxis eher die FiFo-Methode, die hier zum Tragen kommt. Denn hier erfolgt die Bewertung der Endbest&#228;nde nur anhand der zeitlich &#228;ltesten Preise. Aber auch das LiFo-Verfahren ist an gewisse Regeln gebunden – es ist nur dann zul&#228;ssig, wenn es sich bei der Bewertung um gleichartige oder gleichwertige Best&#228;nde handelt. Ansonsten k&#228;me diese Methode einem Versto&#223; gem&#228;&#223; dem sogenannten Niederstwertprinzip gleich.</p>
<p>Ganz gleich jedoch, f&#252;r welches Verfahren man sich letztendlich entscheidet: Die einmal gew&#228;hlte Methode muss in der Regel beibehalten werden, da ein diesbez&#252;glicher Wechsel den buchhalterischen Grunds&#228;tzen nach Kontinuit&#228;t widersprechen w&#252;rde.</p>
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		<title>Die Grunds&#228;tze doppelter Buchf&#252;hrung und ihre Vor- und Nachteile</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 06:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Doppelte Buchf&#252;hrung – Wahrheit und Klarheit sind hier Pflicht Gute Frage! Schlie&#223;lich liefert ja auch bereits die einfache Buchf&#252;hrung relevante Ergebnisse – verursacht sicher weniger Kosten als eine volle doppelte Buchf&#252;hrung – und kann genau wie diese zur Ermittlung eines unternehmerischen Jahresergebnisses herangezogen werden. Dies geschieht durch folgende grundlegende Berechnung: Endkapital abz&#252;glich Anfangskapital zuz&#252;glich Entnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Doppelte Buchf&#252;hrung – Wahrheit und Klarheit sind hier Pflicht</h2>
<p>Gute Frage! Schlie&#223;lich liefert ja auch bereits die einfache Buchf&#252;hrung relevante Ergebnisse – verursacht sicher weniger Kosten als eine volle doppelte Buchf&#252;hrung – und kann genau wie diese zur Ermittlung eines unternehmerischen Jahresergebnisses herangezogen werden. Dies geschieht durch folgende grundlegende Berechnung: Endkapital abz&#252;glich Anfangskapital zuz&#252;glich Entnahmen abz&#252;glich Einlagen. Diese relativ simple Art der Auswertung tr&#228;gt in der steuerlichen und unternehmerischen Praxis die Bezeichnung „Einnahmen&#252;berschussrechnung“ oder kurz E&#220;R. Die einfache Buchf&#252;hrung bietet sowohl Vorteile als auch Nachteile, in steuerlicher Hinsicht – und auch in Bezug auf die Standards der ordnungsgem&#228;&#223;en kaufm&#228;nnischen Buchf&#252;hrung erweisen sieh allerdings beide als Nachteile zu Lasten der einfachen Buchf&#252;hrung.</p>
<p><span id="more-284"></span></p>
<h2>Die zahlreichen Nachteile der einfachen Buchf&#252;hrung in Theorie und Praxis</h2>
<p>Bei dieser Art der Buchhaltung kann das Jahresergebnisses durch Zahlungsverlagerung deutlich beeinflusst werden, dar&#252;ber hinaus bietet die einfache Buchhaltung in Kombination mit der E&#220;R nur sehr begrenzte Auswertungsm&#246;glichkeiten f&#252;r den Unternehmer – beziehungsweise eben die Finanzbeh&#246;rden, insbesondere die tats&#228;chlich H&#246;he des Betriebsverm&#246;gens zu einem bestimmten Zeitpunkt bleibt meist im Unklaren. Auf Grund dieser Limitierungen ist die einfache Buchf&#252;hrung daher in Deutschland nur dann gestattet, wenn ein Betrieb nicht voll buchf&#252;hrungspflichtig ist. Kapitalgesellschaften, Kommanditgesellschaften und nat&#252;rlich auch Aktiengesellschaften sind als stets zur doppelten Buchf&#252;hrung verpflichtet. Selbst f&#252;r Unternehmen und Betriebe, die nicht der Pflicht zur doppelten Buchf&#252;hrung unterliegen, ist die einfache Buchf&#252;hrung aber nur in Ausnahmef&#228;llen sinnvoll, beispielsweise dann, wenn keine Kreditoren- und Debitoren-Buchhaltung vonn&#246;ten ist, kein Bedarf an tiefer gehenden betriebswirtschaftlichen Analysen besteht oder das betriebene Gesch&#228;ft einfach sehr &#252;bersichtlich gelagert ist. F&#252;r Unternehmen, die einen detaillierten &#220;berblick &#252;ber alle anfallenden Buchungen ben&#246;tigen und – bei Bedarf – belastbare Daten &#252;ber die wirtschaftliche Unternehmenssituation ben&#246;tigen, ist die doppelte Buchf&#252;hrung also grunds&#228;tzlich nicht aus dem Unternehmensalltag wegzudenken.</p>
<h2>Die Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung: Wahrheit und Klarheit</h2>
<p>Sowohl f&#252;r die einfache als auch die doppelte Buchf&#252;hrung gelten nat&#252;rlich uneingeschr&#228;nkt die Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung, n&#228;mlich Wahrheit und Klarheit! Was ist darunter zu verstehen? Wahrheit bedeutet im Umfeld der Buchhaltung, dass jede Buchung genau so gebucht wird, wie sich der tats&#228;chliche Vorgang sich auch zugetragen hat. Scheinbuchungen geh&#246;ren also nat&#252;rlich nicht zu einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung und sind zumeinst auch noch strafrechtlich relevant. Die zweite kaufm&#228;nnische S&#228;ule – die Klarheit – ist etwas weniger klar umrissen und beinhaltet, dass alle Buchungen zu realen Vorg&#228;ngen strenge formale Richtlinien zu erf&#252;llen haben. Jede Buchung muss durch einen Kaufmann nachvollziehbar und gut lesbar sein, dar&#252;ber hinaus muss die ordnungsgem&#228;&#223;e Buchf&#252;hrung f&#228;lschungssicher und absolut eindeutig sein. Die moralischen Kriterien entfalten dabei nat&#252;rlich auch ihre rechtliche Wirkung in den einschl&#228;gigen Gesetzestexten Wahrheit und Klarheit – wie zum Beispiel im HGB, aber auch im BGB!</p>
<p>Bevor wir kl&#228;ren, warum die „doppelte Buchf&#252;hrung“ diesen Namen tr&#228;gt, ein kurzer Blick zur&#252;ck, denn diese Art der Buchf&#252;hrung kann schon auf eine lange Geschichte zur&#252;ck blicken: Bereits im Italien des 15. Jahrhunderts wurde sie unter ehrbaren Kaufleuten gepflegt und hat sich in ihren Grundz&#252;gen bis heute auch nur wenig ver&#228;ndert. Die Besonderheit der doppelten Buchf&#252;hrung ist, dass der Erfolg eines Unternehmens auf doppelte Art nachweisbar ist und zwar in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV). Um sp&#228;testens zum jeweiligen Jahresabschluss einen ordnungsgem&#228;&#223;en Vergleich der Eigenkapitalbest&#228;nde des aktuellen Jahres mit denen des Vorjahres zu erm&#246;glichen (Bilanz), beziehungsweise durch den direkten Vergleich von Ertr&#228;gen und Aufwendungen im aktuellen Jahr den Gewinn/Verlust eines Betriebes zu ermitteln (GUV) wird jeder einzelne Gesch&#228;ftsvorgang grunds&#228;tzlich doppelt erfasst und auch auf zwei unterschiedlichen Konten – einmal im Soll und einmal im Haben – gebucht. Die Faustregel f&#252;r die Kontierung lautet dabei stets „Soll an Haben“!</p>
<h2>Konten: Bestandskonten und Erfolgskonten</h2>
<p>Was aber bedeutet „Konto“ in der Buchf&#252;hrung und haben sie etwas mit gew&#246;hnlichen Bankkonten zu tun? Die Konten sind in jeder Form der Buchf&#252;hrung das zentrale Strukturelement, ganz besonders aber in der doppelten Buchf&#252;hrung. Hier werden in der Praxis zwei Arten von Konten unterschieden: Einerseits die Erfolgskonten und andererseits die so genannten Bestandskonten. Bankkonten sind &#252;brigens ihrer Art nach Bestandskonten! Die Bestandskonten werden zur Verwaltung der Aktiva (Verm&#246;gen) und der Passiva (Kapital) herangezogen und dokumentieren jede Ver&#228;nderung in diesem Bereich. Die so genannten Erfolgskonten dienen hingegen zur Erfassung der Ertr&#228;ge und Aufwendungen, also aller erfolgswirksamen Vorg&#228;nge. W&#228;hrend Bestandskonten – ihr Name deutet es ja bereits an – fortlaufend gef&#252;hrt werden, sind Erfolgskonten auf ein Gesch&#228;ftsjahr beschr&#228;nkt und ihr Saldo flie&#223;t am Ende &#252;ber ein dazwischen geschaltetes Bestandskonto in die Bilanz ein.</p>
<h2>Inventur und Jahresabschluss mit Bilanz und GUV</h2>
<p>In dieser kompakten Erl&#228;uterung der wichtigsten Grundbegriffe der ordnungsgem&#228;&#223;en doppelten Buchf&#252;hrung fehlt nun nur noch die Inventur. Die Inventur ist unabdingbarere Voraussetzung f&#252;r die Erstellung des ordnungsgem&#228;&#223;en Jahresabschlusses in Form von Bilanz und GUV. Der lateinische Begriff „Inventur“ steht dabei f&#252;r das Erfassen aller Best&#228;nde – damit sind nicht nat&#252;rlich nicht nur physikalisch vorhandene Waren oder Arbeitsmaterialien gemeint – und ihre penible schriftliche Dokumentation. Die Inventur dient dazu, die tats&#228;chliche H&#246;he von Schulden und Verm&#246;gen eines Unternehmens zweifelsfrei zu bestimmen und mit den bisher dokumentierten Daten auf den Konten der doppelten Buchf&#252;hrung abzugleichen.
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		<title>Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung &#8211; Aufbewahren ist hier Pflicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 20:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kontieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzamtsprüfer]]></category>
		<category><![CDATA[ordnungsgemäßer Buchführung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gut geordnet die Buchf&#252;hrung in den Unternehmen wirklich ist, zeigt sich manchmal erst dann, wenn das Finanzamt seine Pr&#252;fer schickt. Meist wird es hier sehr hektisch, wenn einige Belege erst gesucht werden m&#252;ssen, andere g&#228;nzlich verschwunden sind oder wieder andere komplett falsch gebucht wurden. Diese Situation hat niemand gerne und wer glaubt, dass hiervon lediglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie gut geordnet die Buchf&#252;hrung in den Unternehmen wirklich ist, zeigt sich manchmal erst dann, wenn das Finanzamt seine Pr&#252;fer schickt.</strong></h2>
<p>Meist wird es hier sehr hektisch, wenn einige Belege erst gesucht werden m&#252;ssen, andere g&#228;nzlich verschwunden sind oder wieder andere komplett falsch gebucht wurden. Diese Situation hat niemand gerne und wer glaubt, dass hiervon lediglich mittlere oder gro&#223;e Betriebe betroffen sind, der irrt hier gewaltig. Selbst dem Einzelunternehmer, der hier nur mit einer Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R) aufwarten kann, wird hin und wieder ein Besuch abgestattet.</p>
<p>In der Regel sind die Finanzamtspr&#252;fer keine wirklich gerne gesehenen G&#228;ste in den Buchhaltungsabteilungen. W&#228;hrend es f&#252;r die Mitarbeiter oftmals eher nur unbequem ist, nach und nach s&#228;mtliche Belege zu reichen, wird der ein oder andere Gesch&#228;ftsf&#252;hrer hier jedoch oft nerv&#246;s. Denn &#8211; wurde die Buchhaltung nicht ordnungsgem&#228;&#223; gef&#252;hrt, kann dies unter Umst&#228;nden recht teuer werden.<span id="more-250"></span></p>
<p>Mit Hilfe der t&#228;glichen Buchf&#252;hrung wird in der Regel am Ende des Gesch&#228;ftsjahres auch die Bilanz oder die Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung erstellt. Beide Schriftst&#252;cke dienen als Berechnungsgrundlage f&#252;r den zu versteuernden Gewinn, insofern hat speziell die zust&#228;ndige Finanzbeh&#246;rde ein berechtigtes Interesse an <strong>der Vollst&#228;ndigkeit aller Belege und deren Dokumentation in der Bilanz oder E&#220;R</strong>.</p>
<p>Aber nicht nur die &#246;rtliche Finanzbeh&#246;rde und somit auch der Staat haben ein berechtigtes Interesse an der Einhaltung der Buchf&#252;hrungsgrunds&#228;tze. Auch die Unternehmen selbst wollen schlie&#223;lich am Ende eines Gesch&#228;ftsjahres genau ersehen k&#246;nnen, wie die wirtschaftliche und finanzielle Lage sich im laufenden Jahr entwickelt hat und zu welchen Betriebsergebnis man gekommen ist.</p>
<p>Anhand des erstellten Betriebsergebnisses k&#246;nnen Prognosen f&#252;r die Zukunft get&#228;tigt werden, k&#246;nnen Fehler der Vergangenheit sichtbar gemacht werden und der tats&#228;chliche Gewinn ermittelt werden. Wurde hier buchhalterisch nicht exakt gearbeitet, steht das ganze System auf wackeligen Beinen und das Erstellen eines Betriebsergebnisses ist schon im Vorfeld als fehlerhaft zu bewerten.</p>
<h2><strong>Organisation &#8211; ist das A &amp; O</strong></h2>
<p>Zun&#228;chst sollte es oberstes Gebot sein, dass die Buchf&#252;hrung des Unternehmens zu jeder Zeit derart sortiert ist, dass sich sachverst&#228;ndige Dritte zu jeder Zeit und ohne Schwierigkeiten ein Bild von den wirtschaftlichen und finanziellen Verh&#228;ltnissen des Unternehmens machen k&#246;nnen. Dies wird erreicht, indem zum einen keine Buchung ohne den n&#246;tigen Beleg erfolgt, die Belege chronologisch und systematisch abgelegt werden und zum anderen, dass die Aufbewahrungsfristen hier eingehalten werden.</p>
<p>Die Pr&#252;fer der Finanz&#228;mter kommen in der Regel nicht im selben Jahr des Abschlusses, sondern eher einige Jahre sp&#228;ter. Auch zu diesem Zeitpunkt muss die Buchhaltungsabteilung s&#228;mtliche Belege vorweisen und oftmals auch erkl&#228;ren k&#246;nnen. Weiterhin darf nat&#252;rlich bei der Buchf&#252;hrung nicht geschummelt werden. Kein Gesch&#228;ftsfall darf au&#223;en vor bleiben. Die Buchf&#252;hrung muss insgesamt wahr und auch vollst&#228;ndig sein.</p>
<p>Auch ein zeitnahes Bearbeiten aller Buchungen muss hier gegeben sein. Wer alles in Kisten sortiert und f&#252;r einen sp&#228;teren Zeitpunkt aufhebt, dem kommt hier nicht selten der Pr&#252;fer vom Finanzamt zuvor. Wer seine Buchf&#252;hrung nicht oder nicht vollst&#228;ndig erledigt hat, kann meist auch keine Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben. Hier erfolgt in diesem Fall eine Sch&#228;tzung der Umsatzsteuerzahllast von Seiten der zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden.</p>
<p>Weist allerdings die gesamte Buchhaltung schwerwiegende M&#228;ngel auf, weil beispielsweise eine Inventur nicht get&#228;tigt wurde, so wird das komplette Betriebsergebnis gesch&#228;tzt!</p>
<p>Und – wer hier grob fahrl&#228;ssig gehandelt hat, der muss sich unter Umst&#228;nden mit dem Tatbestand der Steuerhinterziehung oder Steuergef&#228;hrdung auseinandersetzen.
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		<title>Kreditor &#8211; Was ist ein Kreditor?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Begriff Kreditor versteht man im Bereich der Buchhaltung einen Gl&#228;ubiger. In der Regel sind dies die Lieferanten oder beauftragten Dienstleister eines Unternehmens. Kreditor stammt vom lateinischen &#8220;credere&#8221; was man mit glauben oder anvertrauen &#252;bersetzen kann. Share]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Begriff Kreditor versteht man im Bereich der Buchhaltung einen Gl&#228;ubiger. In der Regel sind dies die Lieferanten oder beauftragten Dienstleister eines Unternehmens. Kreditor stammt vom lateinischen &#8220;credere&#8221; was man mit glauben oder anvertrauen &#252;bersetzen kann.
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		<title>Debitor &#8211; Was ist ein Debitor?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Buchhaltungssprache versteht man unter einem Debitor einen &#8220;Schuldner&#8221;, also jemand der Geld schuldet. Somit ist ein Debitor auch ein Kunde und wird in der Regel auch als Kunde bezeichnet. Der Begriff Debitor stammt vom lateinischen Begriff &#8220;debere&#8221; also schulden. Share]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Buchhaltungssprache versteht man unter einem Debitor einen &#8220;Schuldner&#8221;, also jemand der Geld schuldet. Somit ist ein Debitor auch ein Kunde und wird in der Regel auch als Kunde bezeichnet. Der Begriff Debitor stammt vom lateinischen Begriff &#8220;debere&#8221; also schulden.
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