Buchhaltungssoftware
Das Erledigen der Buchführung ist für viele Einzelunternehmer eine lästige und meist auch zeitraubende Pflicht, die nur zu gerne immer weiter in die Ferne geschoben wird. In vielen Fällen, so zeigt die Erfahrung, werden die Belege erst dann zusammen gesucht, wenn die Abgabefrist für die Steuererklärung näher rückt und ein Aufschieben nun kaum mehr möglich ist.
Die Buchführung der Zukunft soll an diesem Punkt ansetzen und dem Unternehmer eine Vereinfachung für die Erstellung der eigenen Buchführung bieten. Die Rede ist von der so genannten digitalen Buchführung, die schnell und bequem erledigt ist und somit auch Zeit und Geld spart.
Wer sich den Traum der Selbstständigkeit erfüllen möchte, der hat in der Regel bereits explizit unternehmerische Pläne in der Schublade. Ob der kleine Internethandel, die Kfz-Werkstatt, das Import-Export-Unternehmen oder gar der Maschinenbaubetrieb: Jungunternehmer blicken meist durchweg auf zukünftige rosige wirtschaftliche und dem zu Folge auch auf gute finanzielle Zeiten. Nichts soll hier dem Zufall überlassen werden und spielt dann auch noch die Hausbank mit, fällt der Startschuss für die Arbeit im eigenen Betrieb meist recht schnell. Doch neben allen planerischen und wirtschaftlichen Überlegungen darf auch der Aspekt der buchhalterischen Aufzeichnungspflicht nicht vergessen werden. Viele Klein- und Jungunternehmer verstehen zwar ihr Handwerk, mit der Buchführung stehen sie jedoch oftmals auf Kriegsfuß. Vielen fehlt hier schlichtweg auch das nötige Wissen, um jederzeit sachverständigen Dritten, wie beispielsweise den Mitarbeitern der Finanzbehörden, ein umfangreiches Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage des Unternehmens geben zu können. Nicht selten kommt es vor, dass Belege in Kisten und Kartons gestapelt werden und Rechnungen gar nicht abgelegt werden. Wird dann am Ende des Geschäftsjahres die Aufstellung der sogenannten Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder gar der Bilanz fällig, beginnt im Betrieb hektisches Treiben. Und oftmals ist es dann so, dass die Kisten und Kartons zum nächstgelegenen Steuerberater gebracht werden, der dann seinerseits erst einmal sortieren muss, um den Jahresabschluss des jungen Unternehmens durchführen zu können.
Dank moderner Hilfsmittel muss die Buchhaltung schon lange nicht mehr per Hand erledigt werden und die Zettelwirtschaft inklusive gereizter Nerven gehören zum Glück zur Vergangenheit an. Heute gibt es für die Buchhaltung moderne und innovative Software-Programme, die Schritt für Schritt zum gewünschten Ergebnis führen.
Buchhaltungssoftware von Lexware
Zu den führenden Unternehmen im Segment Finanzverwaltung gehört Lexware, der Klein- sowie Mittelstandsunternehmen und Selbständigen Software-Lösungen für unter anderem das Rechnungswesen anbietet.
So wird in der Portfolio des Unternehmens die Software Buchhalter 2010 angeboten, die in unterschiedlichen Versionen für maßgeschneiderte Ansprüche verfügbar ist. Die Basissoftware nennt sich Buchhalter 2010, die jedoch über umfangreiche Funktionen, Ausstattung sowie Möglichkeiten besitzt. Darunter beispielsweise automatisierte Buchungsvorlagen, Elster 2010, Betriebsprüfer Modus, betriebswirtschaftliche Auswertungen, dreistufiges Mahnverfahren sowie zehn 10 Musterkontenrahmen für Ärzte, Vereine und Handwerker. Noch mehr Funktionen bietet dann das Buchhalter plus 2010 von Lexware. Neben der Standardausstattung gibt es ein integriertes Kassenbuch, Dauerfristverlängerung 2010, Lexware Online-Banking sowie Mobil Modus.
Für alle, die mit großen Datenmengen von mehreren Arbeitsplätzen balancieren, bietet Lexware Buchhalter pro 2010 an. Auch hier stehen die Grundlagen der beiden vorigen Buchhaltungsprogramme zur Verfügung, zusätzlich aber ist es unter anderem möglich, die Client-/Server-Lösung inklusive drei Arbeitsplätzen zu nutzen. Lexware Buchhalter Premium 2010 ist ein weiteres Produkt aus dem Angebot des Unternehmens, dass vor allem mit Komfort verbunden ist. Denn der Installationsservice sowie die Einführung in das Programm sind inklusive. Jedoch wird neben einen Festpreis eine monatliche Rate fällig, dessen Mindestlaufzeit 12 Monate beträgt.
Die Buchhaltungsprogramme von Lexware kann beim Unternehmen entweder als CD-Rom beziehungsweise DVD bestellt oder auf der Homepage herunter geladen werden. Zusätzlich ist es möglich die einzelnen Versionen zu updaten. Als Systemvorrausetzung für die Nutzung der Buchhaltungsprogramme von Lexware sind die Betriebsysteme Windows XP, Vista oder Windows 7, 512 MB Arbeitsspeicher sowie eine Grafikauflösung von mindestens 1024×768.
Wenn man sich allerdings noch nicht sicher ist, ob die Lexware Buchhaltungssoftware genau das Richtige ist, bietet das Unternehmen die Option des Testens für vier Wochen an. Außerdem gibt es bei Lexware keine oft unverständliche Bedienungsanleitung für Softwareprodukte, sondern das Unternehmen stellt seinen Kunden einen kostenlosen Onlinekurs bereit, der von Experten geführt wird und Schritt für Schritt die Materie der Buchhaltungssoftware von Lexware näher bringt. Des weiteren kann ebenso ein individuelles Einsteiger-Training kostenpflichtig genutzt werden. Unter anderem werden in dem einstündigen Coaching das Anlegen von Personenkonten, Buchungen von Eingangs- und Ausgangsrechnungen sowie das Einrichten von Mahnwesen beigebracht.
Buchhaltungsprogramme von Diamant
Auch das Unternehmen Diamant bietet mittelständigen Unternehmen Buchhaltungssoftware an, die nach eigenen Bedürfnissen mit Modulen individuell zusammenstellt werden kann. Eines der Produkte ist die Diamant/3 IQ Finanzbuchhaltung, die unter anderem eine gleichzeitige Erfassung für Kostenrechnung, Anlage sowie Konzernbuchhaltung ermöglicht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fristverkürzung: Die sogenannte Zusammenfassende Meldung müssen Unternehmen ab dem 1. Juli 2010 nun monatlich erstellen. Intelligente Finanzbuchhaltungssoftware spart Zeit und liefert gleichzeitig umfangreiche Controlling-Instrumente.
Ab dem 1. Juli gilt die gesetzliche Änderung der Zusammenfassenden Meldung. Betroffen von der Fristverkürzung sind alle Unternehmen, die ihre Waren bzw. Dienstleistungen innerhalb der EU verkaufen. Sie sind künftig dazu verpflichtet, ihre Aufstellung der Lieferung pro EU-Kunde monatlich abzugeben. Bisher reichte eine Zusammenfassende Meldung pro Quartal aus. Ausnahmen sind nur für Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Lieferungen von geringer Höhe bestimmt: Von 1. Juli 2010 bis 31. Dezember 2011 liegt die Grenze bei 100.000 Euro pro Quartal, ab dem 1. Januar 2012 wird sie auf 50.000 Euro abgesenkt. Auch bei Unterschreitung dieser Betragsgrenzen ist eine monatliche Meldung beim Bundeszentralamt für Steuern möglich.
Hochschule erwirbt Campuslizenz für MACH Software – Umstieg auf die kaufmännische Buchführung zum Januar 2011
Die Fachhochschule (FH) Bielefeld geht wichtige Schritte in Richtung Hochschulautonomie und modernisiert mit dem Finanz- und Personalwesen zwei zentrale Verwaltungsbereiche. So verabschiedet sich die FH Bielefeld im Rechnungswesen vom klassischen staatlichen Haushaltswesen, der sogenannten Kameralistik. Künftig setzt die Hochschule auf die kaufmännische Buchführung in Form der Integrierten Verbundrechnung. Mit dem neuen Rechnungswesen schafft die FH Bielefeld die Voraussetzungen dafür, die aus der Hochschulfreiheit gewachsenen Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume sachgerecht nutzen zu können.




