Controlling

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Der Begriff Bonitätsscore ist in aller Munde. Wer hier nicht den richtigen Wert hat, dessen private und geschäftliche Transaktionen können schnell auf Eis gelegt werden.
Bonität steht für Kreditwürdigkeit. In der heutigen Zeit, geprägt von Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit, gewinnt diese mehr und mehr an Bedeutung. Einer ständig wachsende Zahl an Privatleuten wie auch Unternehmen gelingt es in diesem Zusammenhang kaum noch, den Bonitätsscore und die damit einhergehende Kreditwürdigkeit auf einem adäquat hohen Niveau zu halten. Wer die Abwärtsspirale in Gang gesetzt hat, der findet hier nur schwer wieder hinaus. Das finanzielle Desaster ist in diesem Falle vorprogrammiert und bedeutet darüber hinaus in der Regel das AUS für jede weitere geschäftliche Transaktion.
Die Kreditwürdigkeit gibt Auskunft darüber, inwiefern die Person (noch) in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ermittelt wird diese von der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa), deren Aufgabe darin besteht, ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen und die Verbraucher vor Überschuldung zu schützen.
Die Schufa ermittelt anhand der ihr zur Verfügung stehenden Informationen den Bonitätsscorewert, der nun auf eine Reise durch viele Unternehmen geht.
Fast täglich fällt in den Medien der Begriff Weltwirtschaftskrise. Ein Schlagwort, das rund um den Globus für Angst, Verwirrung und vor allem für Unsicherheit sorgt. Krise bedeutet immer Veränderung und wird größtenteils als überaus negativ eingeschätzt.
Steckt die Welt in einer Krise, so erstreckt sich diese in der Regel bis hin zur kleinsten Zelle der Gesellschaft, der Familie. Die Weltwirtschaftskrise macht vor kaum einer Türe halt und bringt vieler Orts Arbeitslosigkeit und die damit einhergehenden massiven finanziellen Schwierigkeiten.
Das Desaster selbst beginnt jedoch meist schon in den Unternehmen. Fehlende Auftragseingänge sorgen für immer größer werdende Probleme und Liquiditätsengpässe. Löhne und Gehälter müssen gezahlt werden, Krankenkassen wollen ordnungsgemäß bedient werden und die Arbeitnehmer erwarten Kontinuität in ihrem Arbeitsumfang. Ein schwieriges Unterfangen. Wenn dann auch noch Forderungsausfälle aus bestehenden Aufträgen zu verzeichnen sind, ist das finanzielle AUS und die Beantragung des Insolvenzverfahrens mehr als vorprogrammiert.
Die fünfte Auflage der ReWeCo, führende Kongressmesse für das Rechnungswesen und Controlling, findet vom 15. bis zum 17. April in Bielefeld statt.
Die Wissenslücken zwischen Soll und Haben nehmen zu. Themen wie Wachstumsbeschleunigungsgesetz, EU-Mehrwertsteuerpaket oder Internationale Rechnungslegung werfen in Unternehmen einige Fragen auf. Noch sind viele Entscheider unsicher, wie sich die Neuregelungen auswirken und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Gleichzeitig wächst der Handungsbedarf, denn viele Änderungen haben eine hohe Relevanz für den unternehmerischen Erfolg.
Die Kongressmesse ReWeCo liefert Antworten auf viele drängende Fragen. Bereits zum fünften Mal findet die Doppelveranstaltung aus Fachmesse und Fachkongress statt. Zu der Leitveranstaltung kommen Fach- und Führungskräfte aus ganz Deutschland Mitte April nach Bielefeld. Auf der ReWeCo können Besucher Informationslücken schließen, Erfahrungen austauschen und Geschäftskontakte anbahnen.
Am Fachkongress wirken führende Steuer- und Finanzexperten mit. Sie diskutiern Lösungskonzepte für Herausforderungen im Rechnungswesen und Controlling. Am Eröffnungstag referieren Spezialisten zu Themen wie “Controlling in schwierigen Zeiten – unpopuläre Maßnahmen entwickeln und richtig kommunizieren” oder “Kennzahlenorientierte Führung”. An den beiden Folgetagen stehen beispielsweise die Themenblöcke “Steuerrecht” und “Globalisierung” auf dem Programm. Auf der begleitenden Fachmesse präsentieren Aussteller aus Fort- und Weiterbildung, Software, Beratung und Dienstleistung ihre Angebote. Besucher können innovative Praxislösungen kennenlernen und vor Ort testen.
Über die Kongressmesse ReWeCo
Vom 15. bis 17. April 2010 veranstaltet der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) in der Stadthalle Bielefeld eine Kongressmesse für den Bereich Rechnungswesen und Controlling. Eine Kombination aus Fachkongress und -messe zeigt aktuelle Herausforderungen auf und präsentiert praxisgerechte Lösungen. Fach- und Führungskräfte können sich umfassend informieren und wechselseitig austauschen. Die Kongressmesse ReWeCo findet zum fünften Mal statt und gilt branchenübergreifend als Pflichttermin. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online unter www.reweco.de abrufbar.
Controller werden im Unternehmen häufig als Schnittstelle nach innen bezeichnet. Sie arbeiten der Unternehmensführung in Sachen Entscheidungsfindung zu, treffen diese Entscheidungen jedoch auf höchster Ebene meist nicht selbst. Zusätzlich gilt der Bereich Controlling als kontrollierende Stabstelle zwischen Personal und Geschäftsleitung.
Um dem Posten eines Controllers gerecht zu werden, sind spezifische fachliche Kenntnisse, vor allem im kaufmännischen Bereich von Nöten. So gehört es unter anderen zu den Aufgabenfeldern des Controlling, die Rechnungslegung zu überwachen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ähnlich verhält es sich diesbezüglich im Bereich der Bilanzkontrolle. Geschäftsprozesse, Unternehmenserfolge, wie auch Verluste sowie sämtliche Ausgaben werden vom Controller innerhalb der Anfertigung des Jahresberichtes und der hierfür benötigten Gewinn- und Verlustrechnung verfolgt und gegebenenfalls überarbeitet.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Pflichten eines Controllers ist das Personalmanagement. Hiermit verbunden sind entsprechend das Management der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens. Weiterhin sind fachliche, wie auch prozessbezogene Vorkenntnisse in den meisten Firmen Voraussetzung. Das bedeutet, dass der operative Sinnzusammenhang, etwa zwischen der Herstellung eines Produktes und der Steuerung beziehungsweise der Koordination und Delegation der einzelnen Mitarbeiterfachausrichtungen, ebenso zum Arbeitsfeld eines Controllers zählt, wie auch die Abrechnung der durch die Angestellten erbrachten Leistungen.




