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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Kontieren</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
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		<title>Ist der Computer richtig abgeschrieben?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 09:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontieren]]></category>
		<category><![CDATA[Absetzung für Abnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[AfA-Tabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Anschaffungsbetrag unter 410]]></category>
		<category><![CDATA[geometrisch-degressive AfA]]></category>
		<category><![CDATA[geringwertigen Wirtschaftsgütern]]></category>
		<category><![CDATA[lineare AfA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsgüter]]></category>

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		<description><![CDATA[In jedem Unternehmen werden am Ende des Gesch&#228;ftsjahres eine ganze Reihe von Abschlussbuchungen f&#228;llig, zu denen hier auch die sogenannten Abschreibungen geh&#246;ren. Abschreibungen sollen von ihrem Sinn und Zweck her die Abnutzung der Wirtschaftsg&#252;ter auch buchm&#228;&#223;ig dokumentieren, da ihr Wertverfall nicht nur optisch und funktionell, sondern auch auf dem Papier stattfindet. Wenn von Abschreibungen die Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In jedem Unternehmen werden am Ende des Gesch&#228;ftsjahres eine ganze Reihe von Abschlussbuchungen f&#228;llig, zu denen hier auch die sogenannten Abschreibungen geh&#246;ren. Abschreibungen sollen von ihrem Sinn und Zweck her die Abnutzung der Wirtschaftsg&#252;ter auch buchm&#228;&#223;ig dokumentieren, da ihr Wertverfall nicht nur optisch und funktionell, sondern auch auf dem Papier stattfindet.</p>
<p>Wenn von Abschreibungen die Rede ist, dann erlaubt der Gesetzgeber hier eine <strong>Absetzung f&#252;r Abnutzung (kurz=AfA)</strong>. Was sich in erster Linie kompliziert anh&#246;rt, ist f&#252;r jedes Unternehmen im Endeffekt als bares Geld zu sehen. Und dies erh&#246;ht sich noch, je mehr abschreibbare Anlageg&#252;ter sich im Unternehmen befinden und zur j&#228;hrlichen Abschreibung berechtigt sind.<span id="more-256"></span></p>
<p>Abschreibungen mindern den zu versteuernden Gewinn und sollten aus diesem Grund mit einer besonderen Sorgfalt bedacht werden. Selbst Einzelunternehmer, welche lediglich zur Aufstellung einer Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung verpflichtet sind, k&#246;nnen hier in der Regel viel sparen. Damit kein Durcheinander in der Nutzungsdauer der jeweiligen Anlage- und Wirtschaftsg&#252;ter aufkommt, hat der Gesetzgeber die sogenannte<strong> AfA-Tabelle </strong>herausgegeben. Aus dieser wird ersichtlich, wie viele Jahre ein Wirtschaftsgut abgeschrieben werden darf, bis es buchm&#228;&#223;ig wertlos ist. Die Nutzungsdauer der einzelnen G&#252;ter wurde mit Hilfe von statistischen Nachweisen und durch Informationen von Sachverst&#228;ndigen (beispielsweise Wirtschaftspr&#252;fern) gesch&#228;tzt.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich gibt es hier Ausnahmen in der geplanten Nutzungsdauer. Viele Wirtschaftsg&#252;ter erleben das Ende der Nutzungsdauern nicht mehr, w&#228;hrend wieder andere noch den doppelten Zeitraum im Unternehmen bestehen. Aber auch wenn das Wirtschaftsgut noch voll funktionsf&#228;hig ist – ist die angegebene Nutzungsdauer abgelaufen, darf keine Abschreibung mehr erfolgen.</p>
<p>Neben der Nutzungsdauer gibt es jedoch auch Regeln hinsichtlich der Abschreibungsverfahren, welche unbedingt einzuhalten sind. Zur Auswahl stehen verschiedene Abschreibungsverfahren, die ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben und vom Unternehmen selbst w&#228;hlbar sind.</p>
<p><strong>Die lineare AfA</strong> ist eine sehr einfache Form der Abschreibung, da die Abschreibungsbetr&#228;ge gleichm&#228;&#223;ig auf die Nutzungsjahre verteilt werden, bis diese abgelaufen sind.</p>
<p>Eine weitere Abschreibungsmethode ist die <strong>geometrisch-degressive AfA</strong>, bei der die Abschreibung vom jeweiligen Buchwert erfolgt, d. h. j&#228;hrlich neu berechnet werden muss.</p>
<p><strong>Derzeit k&#246;nnen j&#228;hrlich maximal 25 Prozent abgeschrieben werden.</strong></p>
<p>Nicht vergessen sollte man hier jedoch auch, dass ein Wechsel von der linearen AfA zur degressiven AfA m&#246;glich ist und sich hier oftmals sogar mehr als anbietet. Zu pr&#252;fen ist allerdings der richtige Zeitpunkt – n&#228;mlich dann, wenn mit Hilfe der degressiven AfA mehr abgeschrieben werden kann als mit der linearen Methode.</p>
<p><strong>Eine Sonderform der Abschreibung ist bei geringwertigen Wirtschaftsg&#252;tern gegeben, die, sofern der Anschaffungsbetrag unter 410,&#8211; Euro liegt, sofort abgeschrieben werden d&#252;rfen</strong>.</p>
<p>Besonderheiten gibt es auch beim sogenannten Arbeitsmaterial, wie beispielsweise den Computern. Ihre Nutzungsdauer liegt zum einen meist deutlich unter den der anderen Wirtschaftsg&#252;ter (hier n&#228;mlich maximal drei Jahre) und zum anderen fallen auch die zus&#228;tzlichen Ger&#228;te am Computer unter diese Regelung.</p>
<p>Dies gilt beispielsweise f&#252;r die Peripherieger&#228;te, wie Drucker und Monitore). Selbst wenn diese unter einem Anschaffungswert von 410,&#8211; Euro liegen, m&#252;ssen sie regul&#228;r auf die Nutzungsdauer hin abgeschrieben werden, da ihre Nutzung meist alleine nicht m&#246;glich ist.</p>
<p>Eine monatsgetreue Abschreibung ist auch hier Pflicht und richtet sich nach dem Anschaffungsdatum. Wurden der Computer und auch die Peripherieger&#228;te in der Mitte des Gesch&#228;ftsjahres angeschafft, so darf die Abschreibung hier nur f&#252;r die nach der Anschaffung verbleibenden Monate in Anspruch genommen werden &#8211; nicht f&#252;r das ganze Jahr.
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		<title>Grunds&#228;tze ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung &#8211; Aufbewahren ist hier Pflicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 20:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltungs-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kontieren]]></category>
		<category><![CDATA[Belege]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz oder EÜR]]></category>
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		<category><![CDATA[Buchhaltungsabteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamtsprüfer]]></category>
		<category><![CDATA[ordnungsgemäßer Buchführung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gut geordnet die Buchf&#252;hrung in den Unternehmen wirklich ist, zeigt sich manchmal erst dann, wenn das Finanzamt seine Pr&#252;fer schickt. Meist wird es hier sehr hektisch, wenn einige Belege erst gesucht werden m&#252;ssen, andere g&#228;nzlich verschwunden sind oder wieder andere komplett falsch gebucht wurden. Diese Situation hat niemand gerne und wer glaubt, dass hiervon lediglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie gut geordnet die Buchf&#252;hrung in den Unternehmen wirklich ist, zeigt sich manchmal erst dann, wenn das Finanzamt seine Pr&#252;fer schickt.</strong></h2>
<p>Meist wird es hier sehr hektisch, wenn einige Belege erst gesucht werden m&#252;ssen, andere g&#228;nzlich verschwunden sind oder wieder andere komplett falsch gebucht wurden. Diese Situation hat niemand gerne und wer glaubt, dass hiervon lediglich mittlere oder gro&#223;e Betriebe betroffen sind, der irrt hier gewaltig. Selbst dem Einzelunternehmer, der hier nur mit einer Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R) aufwarten kann, wird hin und wieder ein Besuch abgestattet.</p>
<p>In der Regel sind die Finanzamtspr&#252;fer keine wirklich gerne gesehenen G&#228;ste in den Buchhaltungsabteilungen. W&#228;hrend es f&#252;r die Mitarbeiter oftmals eher nur unbequem ist, nach und nach s&#228;mtliche Belege zu reichen, wird der ein oder andere Gesch&#228;ftsf&#252;hrer hier jedoch oft nerv&#246;s. Denn &#8211; wurde die Buchhaltung nicht ordnungsgem&#228;&#223; gef&#252;hrt, kann dies unter Umst&#228;nden recht teuer werden.<span id="more-250"></span></p>
<p>Mit Hilfe der t&#228;glichen Buchf&#252;hrung wird in der Regel am Ende des Gesch&#228;ftsjahres auch die Bilanz oder die Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung erstellt. Beide Schriftst&#252;cke dienen als Berechnungsgrundlage f&#252;r den zu versteuernden Gewinn, insofern hat speziell die zust&#228;ndige Finanzbeh&#246;rde ein berechtigtes Interesse an <strong>der Vollst&#228;ndigkeit aller Belege und deren Dokumentation in der Bilanz oder E&#220;R</strong>.</p>
<p>Aber nicht nur die &#246;rtliche Finanzbeh&#246;rde und somit auch der Staat haben ein berechtigtes Interesse an der Einhaltung der Buchf&#252;hrungsgrunds&#228;tze. Auch die Unternehmen selbst wollen schlie&#223;lich am Ende eines Gesch&#228;ftsjahres genau ersehen k&#246;nnen, wie die wirtschaftliche und finanzielle Lage sich im laufenden Jahr entwickelt hat und zu welchen Betriebsergebnis man gekommen ist.</p>
<p>Anhand des erstellten Betriebsergebnisses k&#246;nnen Prognosen f&#252;r die Zukunft get&#228;tigt werden, k&#246;nnen Fehler der Vergangenheit sichtbar gemacht werden und der tats&#228;chliche Gewinn ermittelt werden. Wurde hier buchhalterisch nicht exakt gearbeitet, steht das ganze System auf wackeligen Beinen und das Erstellen eines Betriebsergebnisses ist schon im Vorfeld als fehlerhaft zu bewerten.</p>
<h2><strong>Organisation &#8211; ist das A &amp; O</strong></h2>
<p>Zun&#228;chst sollte es oberstes Gebot sein, dass die Buchf&#252;hrung des Unternehmens zu jeder Zeit derart sortiert ist, dass sich sachverst&#228;ndige Dritte zu jeder Zeit und ohne Schwierigkeiten ein Bild von den wirtschaftlichen und finanziellen Verh&#228;ltnissen des Unternehmens machen k&#246;nnen. Dies wird erreicht, indem zum einen keine Buchung ohne den n&#246;tigen Beleg erfolgt, die Belege chronologisch und systematisch abgelegt werden und zum anderen, dass die Aufbewahrungsfristen hier eingehalten werden.</p>
<p>Die Pr&#252;fer der Finanz&#228;mter kommen in der Regel nicht im selben Jahr des Abschlusses, sondern eher einige Jahre sp&#228;ter. Auch zu diesem Zeitpunkt muss die Buchhaltungsabteilung s&#228;mtliche Belege vorweisen und oftmals auch erkl&#228;ren k&#246;nnen. Weiterhin darf nat&#252;rlich bei der Buchf&#252;hrung nicht geschummelt werden. Kein Gesch&#228;ftsfall darf au&#223;en vor bleiben. Die Buchf&#252;hrung muss insgesamt wahr und auch vollst&#228;ndig sein.</p>
<p>Auch ein zeitnahes Bearbeiten aller Buchungen muss hier gegeben sein. Wer alles in Kisten sortiert und f&#252;r einen sp&#228;teren Zeitpunkt aufhebt, dem kommt hier nicht selten der Pr&#252;fer vom Finanzamt zuvor. Wer seine Buchf&#252;hrung nicht oder nicht vollst&#228;ndig erledigt hat, kann meist auch keine Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben. Hier erfolgt in diesem Fall eine Sch&#228;tzung der Umsatzsteuerzahllast von Seiten der zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden.</p>
<p>Weist allerdings die gesamte Buchhaltung schwerwiegende M&#228;ngel auf, weil beispielsweise eine Inventur nicht get&#228;tigt wurde, so wird das komplette Betriebsergebnis gesch&#228;tzt!</p>
<p>Und – wer hier grob fahrl&#228;ssig gehandelt hat, der muss sich unter Umst&#228;nden mit dem Tatbestand der Steuerhinterziehung oder Steuergef&#228;hrdung auseinandersetzen.
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		<title>Der Kontenrahmen – ohne ihn geht in der Buchhaltung nichts!</title>
		<link>http://www.buchhaltungs-software-shop.de/kontieren/der-kontenrahmen-ohne-ihn-geht-in-der-buchhaltung-nichts/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kontenrahmen, von vielen einfach auch Kontenplan genannt, gibt den Rahmen einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung vor. Erstmals im Jahre 1937 vom Reichswirtschaftsministerium eingef&#252;hrt steht er mittlerweile in &#252;ber zweihundert verschiedenen Ausf&#252;hrungen f&#252;r die einzelnen Wirtschaftszweige und Branchen zur Verf&#252;gung. Er stellt den Rahmen f&#252;r eine systematische Anordnung von Konten und Kontenklassen und dient der Strukturierung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kontenrahmen</strong>, von vielen einfach auch <strong>Kontenplan</strong> genannt, gibt den Rahmen einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung vor. Erstmals im Jahre 1937 vom Reichswirtschaftsministerium eingef&#252;hrt steht er mittlerweile in &#252;ber zweihundert verschiedenen Ausf&#252;hrungen f&#252;r die einzelnen Wirtschaftszweige und Branchen zur Verf&#252;gung. Er stellt den Rahmen f&#252;r eine systematische Anordnung von Konten und Kontenklassen und dient der Strukturierung der Buchf&#252;hrungsprozesse. Eine Rechtsgrundlage f&#252;r die zwingende Verwendung besteht nicht, jedoch gibt es kaum ein Unternehmen, welches seine Buchhaltung ohne den Einsatz eines <strong>Kontenrahmens</strong> f&#252;hrt.</p>
<p>Als meist bekannte <em>Kontenrahmen</em> seien hier der Gemeinschaftskontenrahmen (GKR), eingef&#252;hrt im Jahre 1951, sowie der in 1971 herausgegebene <span style="text-decoration: underline;">Industrie-Kontenrahmen</span> zu nennen. Dar&#252;ber hinaus gibt es jedoch eine Vielzahl an weiteren branchenspezifischen Kontenpl&#228;nen, wie beispielsweise f&#252;r alle Handwerksunternehmen und dem Gro&#223;- und Einzelhandel.</p>
<p><strong>Kontenrahmen</strong> haben lediglich empfehlenden Charakter, ihre Nutzung liegt im Ermessen des zust&#228;ndigen Unternehmens und dessen Buchhalter. Eine Pflicht zur Anwendung besteht hier nicht. Einige Unternehmen und deren Buchhaltungsabteilungen arbeiten hier bevorzugt mit einem Kontenplan, der dem Prozessgliederungssystem unterliegt, andere mit dem der dem Abschlussgliederungssystem zuzuordnen ist.</p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<p>Die in der Praxis g&#228;ngigsten Kontenrahmen sind der SKR03 sowie der SKR04. Bei beiden handelt es sich um Standardkontenrahmen der DATEV, die in ihrer Aufmachung beiden Gliederungssystemen nachempfunden wurden. Der Kontenrahmen SKR 03 ist hier prozessorientiert und wird h&#228;ufig von kleineren und Unternehmen mit mittlerer Gr&#246;&#223;e angewendet, w&#228;hrend der Kontenrahmen SKR04 haupts&#228;chlich auf Bilanz und Jahresabschluss ausgerichtet wurde und demnach bestm&#246;glich geeignet ist f&#252;r gro&#223;e Unternehmen.</p>
<p>Der Gemeinschaftskontenrahmen der Industrie ist &#228;hnlich den Standardkontenrahmen der DATEV, ist nummerisch gegliedert und entspricht somit ebenfalls dem sogenannten Prozessgliederungssystem. Nach einem dekadischen Muster aufgebaut stehen dem Nutzer hier zehn Kontenklassen zur Verf&#252;gung, die sich bei der Kontenklasse Null anfangend bis zur klasse Zehn in Anlageverm&#246;gen, Finanz- und Umlaufverm&#246;gen, Aufwendungen und Ertr&#228;ge, Best&#228;nde, Kosten, Kostenstellen und –tr&#228;ger sowie den Abschlusskonten unterscheiden lassen.</p>
<p>Der IKR Industriekontenrahmen ist dem Gemeinschaftskontenrahmen nachempfunden und verdeutlich auch hier ein einheitliches und geordnetes Kontosystem. Im Industriekontenrahmen gibt es dar&#252;ber hinaus allerdings eine explizite Trennung zwischen der Gesch&#228;fts- und der Finanzbuchf&#252;hrung, was durch das hier genutzte Abschlussgliederungsprinzip verdeutlicht wird. Unternehmenserfolge werden somit beispielsweise in der Finanzbuchhaltung als Gewinn ausgewiesen, in der Kosten- und Leistungsrechnung jedoch weiterhin auch als kalkulatorisches Betriebsergebnis. Dieses Modell wird auch als sogenanntes Zweikreissystem bezeichnet. Jeder Buchf&#252;hrungsbereich ist hier getrennt voneinander zu sehen und kann dementsprechend separat abgeschlossen werden.</p>
<p>Jeder Kontenplan soll dar&#252;ber hinaus den einzelnen Gegebenheiten der jeweiligen Unternehmen Rechnung tragen und ist nach diesen Gegebenheiten zu w&#228;hlen. Da speziell die Finanzbuchhaltung zahlreichen Normen und Pflichten unterworfen ist, ist die Nutzung des Kontenrahmens/Kontenplans ein oftmals unverzichtbares Mittel um eine ordnungsgem&#228;&#223;e Buchf&#252;hrung zu gew&#228;hrleisten und durchzuf&#252;hren. Auch um sachverst&#228;ndigen Dritten ein umst&#228;ndliches Suchen und Nachverfolgen zu ersparen, ist die Nutzung des Kontenrahmens hier dem zu Folge besonders angeraten, da mit ihm alle Sachverhalte einer einheitlichen Regel und der Zuordnung in einzelne Klassen und auf einzelne Konten unterworfen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die meisten Buchhalter machen sich kaum noch Gedanken dar&#252;ber, welch wichtiges buchhalterisches Mittel sie in H&#228;nden halten, wenn es um das Kontieren der einzelnen Belege geht. Ob GKR oder IKR, ob SKR03 oder SKR04 oder einer der vielen anderen branchenspezifischen Pl&#228;ne: Der Kontenrahmen ist aus der Buchhaltung nicht mehr wegzudenken.
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		<title>Die Kunst des Sortierens und Kontierens</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontieren]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r Buchhalter jedes Unternehmens ist es eine meist allt&#228;gliche Aufgabe: das Sortieren und Kontieren der Belege. Ob Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Kassen- oder Bankbelege: Sie alle werden in der Regel vor der Verbuchung sortiert und kontiert. In mittleren und gro&#223;en Unternehmen werden die einzelnen Buchhaltungsbereiche in der Regel getrennt und die diesbez&#252;glichen Aufgaben auf mehrere Abteilungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Buchhalter jedes Unternehmens ist es eine meist allt&#228;gliche Aufgabe: das Sortieren und Kontieren der Belege. Ob Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Kassen- oder Bankbelege: Sie alle werden in der Regel vor der Verbuchung sortiert und <strong>kontiert</strong>.</p>
<p>In mittleren und gro&#223;en Unternehmen werden die einzelnen Buchhaltungsbereiche in der Regel getrennt und die diesbez&#252;glichen Aufgaben auf mehrere Abteilungen und Buchhaltungssachbearbeiter aufgeteilt. So gibt es hier beispielsweise die Debitorenbuchhaltung, die Kreditorenbuchhaltung oder auch die Lohnbuchhaltung. Alle eingehenden oder ausgehenden Belege eines Unternehmens haben irgendwann den jeweiligen Buchhaltern zur <strong>Kontierung</strong> und Verbuchung vorgelegt zu werden, damit einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung hier nichts im Wege steht und alle gesetzlichen Regeln und Pflichten buchhalterischer T&#228;tigkeiten eingehalten werden k&#246;nnen.</p>
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<p>In der <a title="Kreditorenbuchhaltung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/buchfuehrung-grundlagen-tipps-zur-richtigen-buchhaltung/" target="_self">Kreditorenbuchhaltung</a> bearbeitet man ausschlie&#223;lich die Eingangsrechnungen eines Unternehmens. Von den jeweiligen Poststellen im Unternehmen werden diese beim t&#228;glichen &#214;ffnen der Post herausgesucht, sortiert und an die Kreditorenbuchhaltung weitergeleitet. Je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens kann es sich hierbei durchaus um eine Vielzahl der unterschiedlichsten Eingangsrechnungen handeln, die nun einem exakten buchhalterischem Ablauf unterliegen. Zun&#228;chst werden sie in der Regel alphabetisch, nach Rechnungsdatum oder Kreditorennummer sortiert um anschlie&#223;end die <a title="Kontierung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/kontieren-ist-kontieren-pflicht/" target="_self">Kontierung</a> zu durchlaufen. Meist handschriftlich erfolgt hier die Zuordnung auf die einzelnen Gegenkonten, welche sich aufgrund der in Rechnung gestellten Lieferung oder Leistung ergibt. Die Buchungss&#228;tze der Eingangsrechnungen sind fast immer leicht zu erstellen. Hat das Unternehmen beispielsweise Rohstoffe f&#252;r den Betrieb eingekauft, so lautet die Buchung hier: Rohstoffe an Verbindlichkeiten, wobei mit Verbindlichkeiten der jeweilige Lieferant gemeint ist. Wurden dem Unternehmen andere Leistungen in Rechnung gestellt, so &#228;ndert sich die Soll-Buchung in der gleichen Form, wie auch der Lieferant, dessen Rechnung und somit die Haben-Buchung wechselt.</p>
<p>Im <a title="Debitor" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltungs-lexikon/debitor-was-ist-ein-debitor/" target="_self">Debitorenbereich</a> ist es genau anders herum. Hier erfolgt die Bearbeitung aller Ausgangsrechnungen. Auch diese werden vor dem Kontieren nach internen Kriterien sortiert. Viele Unternehmen gehen dazu &#252;ber, die Debitoren-Nummer bereits auf der Rechnung zu vermerken, sodass einzig noch das zu belastende Gegenkonto herausgesucht werden muss. Der Buchungssatz selbst lautet in diesem Fall. Forderungen an Verkaufserl&#246;se, wobei die Forderungskonten die jeweiligen Debitoren (Kunden) betreffen. Die Zuordnung auf die einzelnen Erl&#246;skonten richtet sich nach der in Rechnung gestellten Mehrwertsteuer, die, je nach erbrachter Lieferung oder Leistung, unterschiedlich sein kann.</p>
<p>Die Kontierung und Verbuchung der einzelnen Bankbelege wird von einigen Betrieben entweder gesondert ausgef&#252;hrt, oder durchl&#228;uft auch hier die Debitoren- und <a title="Kreditor" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltungs-lexikon/kreditor-was-ist-ein-kreditor/" target="_self">Kreditorenbuchhaltung</a>. Die auf den Bankbelegen ein- oder ausgezahlten Betr&#228;ge werden hier kontiert und verbucht, sodass der Gesch&#228;ftsvorfall damit zun&#228;chst als abgeschlossen gilt.Zahlungen f&#252;r die Lieferantenrechnungen unterliegen dem Buchungssatz Verbindlichkeiten an Bank, Ausgangsrechnungen werden durch die Buchung Bank an Forderungen abgeschlossen. Der verbuchte und ermittelte Bankbestand muss dar&#252;ber hinaus immer dem des Kontoauszuges entsprechen.</p>
<p>Weiterhin m&#252;ssen auch Kassenbelege ordnungsgem&#228;&#223; sortiert, kontiert und verbucht werden. Je nach erbrachter oder in Anspruch genommener Leistung betrifft die Zuordnung der Gegenbuchung hier oftmals ein Kostenkonto. Bei Kassenbelegen handelt es sich meist um Tankquittungen, Portobelege, Bareink&#228;ufe f&#252;r B&#252;romaterial oder betriebliche Waren. Der zu erstellende Buchungssatz schm&#228;lert den Kassenstand im Haben und erh&#246;ht diese mit Zahlungseing&#228;ngen im Soll. Weist der Kassenbestand nicht mehr die n&#246;tige Deckung auf, so wird hier oftmals mit einer Privateinlage oder einem &#220;bertrag aus anderen Konten vorgebeugt. Auch hier muss der verbuchte und ermittelte Kassenbestand jedoch immer auch dem tats&#228;chlichen Barverm&#246;gen entsprechen.
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