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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 10:23:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der Kontenrahmen – ohne ihn geht in der Buchhaltung nichts!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kontenrahmen, von vielen einfach auch Kontenplan genannt, gibt den Rahmen einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung vor. Erstmals im Jahre 1937 vom Reichswirtschaftsministerium eingef&#252;hrt steht er mittlerweile in &#252;ber zweihundert verschiedenen Ausf&#252;hrungen f&#252;r die einzelnen Wirtschaftszweige und Branchen zur Verf&#252;gung. Er stellt den Rahmen f&#252;r eine systematische Anordnung von Konten und Kontenklassen und dient der Strukturierung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kontenrahmen</strong>, von vielen einfach auch <strong>Kontenplan</strong> genannt, gibt den Rahmen einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung vor. Erstmals im Jahre 1937 vom Reichswirtschaftsministerium eingef&#252;hrt steht er mittlerweile in &#252;ber zweihundert verschiedenen Ausf&#252;hrungen f&#252;r die einzelnen Wirtschaftszweige und Branchen zur Verf&#252;gung. Er stellt den Rahmen f&#252;r eine systematische Anordnung von Konten und Kontenklassen und dient der Strukturierung der Buchf&#252;hrungsprozesse. Eine Rechtsgrundlage f&#252;r die zwingende Verwendung besteht nicht, jedoch gibt es kaum ein Unternehmen, welches seine Buchhaltung ohne den Einsatz eines <strong>Kontenrahmens</strong> f&#252;hrt.</p>
<p>Als meist bekannte <em>Kontenrahmen</em> seien hier der Gemeinschaftskontenrahmen (GKR), eingef&#252;hrt im Jahre 1951, sowie der in 1971 herausgegebene <span style="text-decoration: underline;">Industrie-Kontenrahmen</span> zu nennen. Dar&#252;ber hinaus gibt es jedoch eine Vielzahl an weiteren branchenspezifischen Kontenpl&#228;nen, wie beispielsweise f&#252;r alle Handwerksunternehmen und dem Gro&#223;- und Einzelhandel.</p>
<p><strong>Kontenrahmen</strong> haben lediglich empfehlenden Charakter, ihre Nutzung liegt im Ermessen des zust&#228;ndigen Unternehmens und dessen Buchhalter. Eine Pflicht zur Anwendung besteht hier nicht. Einige Unternehmen und deren Buchhaltungsabteilungen arbeiten hier bevorzugt mit einem Kontenplan, der dem Prozessgliederungssystem unterliegt, andere mit dem der dem Abschlussgliederungssystem zuzuordnen ist.</p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<p>Die in der Praxis g&#228;ngigsten Kontenrahmen sind der SKR03 sowie der SKR04. Bei beiden handelt es sich um Standardkontenrahmen der DATEV, die in ihrer Aufmachung beiden Gliederungssystemen nachempfunden wurden. Der Kontenrahmen SKR 03 ist hier prozessorientiert und wird h&#228;ufig von kleineren und Unternehmen mit mittlerer Gr&#246;&#223;e angewendet, w&#228;hrend der Kontenrahmen SKR04 haupts&#228;chlich auf Bilanz und Jahresabschluss ausgerichtet wurde und demnach bestm&#246;glich geeignet ist f&#252;r gro&#223;e Unternehmen.</p>
<p>Der Gemeinschaftskontenrahmen der Industrie ist &#228;hnlich den Standardkontenrahmen der DATEV, ist nummerisch gegliedert und entspricht somit ebenfalls dem sogenannten Prozessgliederungssystem. Nach einem dekadischen Muster aufgebaut stehen dem Nutzer hier zehn Kontenklassen zur Verf&#252;gung, die sich bei der Kontenklasse Null anfangend bis zur klasse Zehn in Anlageverm&#246;gen, Finanz- und Umlaufverm&#246;gen, Aufwendungen und Ertr&#228;ge, Best&#228;nde, Kosten, Kostenstellen und –tr&#228;ger sowie den Abschlusskonten unterscheiden lassen.</p>
<p>Der IKR Industriekontenrahmen ist dem Gemeinschaftskontenrahmen nachempfunden und verdeutlich auch hier ein einheitliches und geordnetes Kontosystem. Im Industriekontenrahmen gibt es dar&#252;ber hinaus allerdings eine explizite Trennung zwischen der Gesch&#228;fts- und der Finanzbuchf&#252;hrung, was durch das hier genutzte Abschlussgliederungsprinzip verdeutlicht wird. Unternehmenserfolge werden somit beispielsweise in der Finanzbuchhaltung als Gewinn ausgewiesen, in der Kosten- und Leistungsrechnung jedoch weiterhin auch als kalkulatorisches Betriebsergebnis. Dieses Modell wird auch als sogenanntes Zweikreissystem bezeichnet. Jeder Buchf&#252;hrungsbereich ist hier getrennt voneinander zu sehen und kann dementsprechend separat abgeschlossen werden.</p>
<p>Jeder Kontenplan soll dar&#252;ber hinaus den einzelnen Gegebenheiten der jeweiligen Unternehmen Rechnung tragen und ist nach diesen Gegebenheiten zu w&#228;hlen. Da speziell die Finanzbuchhaltung zahlreichen Normen und Pflichten unterworfen ist, ist die Nutzung des Kontenrahmens/Kontenplans ein oftmals unverzichtbares Mittel um eine ordnungsgem&#228;&#223;e Buchf&#252;hrung zu gew&#228;hrleisten und durchzuf&#252;hren. Auch um sachverst&#228;ndigen Dritten ein umst&#228;ndliches Suchen und Nachverfolgen zu ersparen, ist die Nutzung des Kontenrahmens hier dem zu Folge besonders angeraten, da mit ihm alle Sachverhalte einer einheitlichen Regel und der Zuordnung in einzelne Klassen und auf einzelne Konten unterworfen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die meisten Buchhalter machen sich kaum noch Gedanken dar&#252;ber, welch wichtiges buchhalterisches Mittel sie in H&#228;nden halten, wenn es um das Kontieren der einzelnen Belege geht. Ob GKR oder IKR, ob SKR03 oder SKR04 oder einer der vielen anderen branchenspezifischen Pl&#228;ne: Der Kontenrahmen ist aus der Buchhaltung nicht mehr wegzudenken.</p>
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		<title>Doppelte Arbeit mit der Doppelten Buchhaltung?</title>
		<link>http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/doppelte-arbeit-mit-der-doppelten-buchhaltung/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelte Buchführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Buchhaltung ist f&#252;r viele kleine aber auch gr&#246;&#223;ere Unternehmen mit meist negativen Assoziationen gekoppelt. Wer denkt hier nicht gleich an Berge von Belegen, die es zu sortieren gilt, an unbezahlte Rechnungen, Mahnungen, an hohe Steuerberatungskosten, Abgabetermine, Steuernachzahlungen und an stupide, trockene und dar&#252;ber hinaus &#228;u&#223;erst langweilige Arbeiten?
Die Buchf&#252;hrung hat dieses Klischee jedoch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_156" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-156" title="books and laptop" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/07/doppelte-buchfuehrung-300x200.jpg" alt="doppelte Buchhaltung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Andrey Kiselev - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Thema Buchhaltung ist f&#252;r viele kleine aber auch gr&#246;&#223;ere Unternehmen mit meist negativen Assoziationen gekoppelt. Wer denkt hier nicht gleich an Berge von Belegen, die es zu sortieren gilt, an unbezahlte Rechnungen, Mahnungen, an hohe Steuerberatungskosten, Abgabetermine, Steuernachzahlungen und an stupide, trockene und dar&#252;ber hinaus &#228;u&#223;erst langweilige Arbeiten?</p>
<p>Die Buchf&#252;hrung hat dieses Klischee jedoch bei Weitem nicht verdient, denn ohne ihre Hilfe kann weder ein Einzelunternehmen, noch eine GmbH, geschweige denn eine AG gef&#252;hrt werden. Wer die <strong>Buchf&#252;hrung </strong>beherrscht, h&#228;lt ein wichtiges Instrument unternehmerischen Handelns in den H&#228;nden.</p>
<p>Die kaufm&#228;nnische Buchf&#252;hrung unterliegt dem §238 des HGB, der es zu Pflicht macht, alle Handelsgesch&#228;fte sowie die Lage des Verm&#246;gens zu jeder Zeit sichtbar zu machen. Dar&#252;ber hinaus erfordert sie ein ordnungsgem&#228;&#223;es F&#252;hren von B&#252;chern, die es einem sachverst&#228;ndigen Dritten m&#246;glich machen, sich in angemessener Zeit einen &#220;berblick &#252;ber s&#228;mtliche Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle sowie &#252;ber die finanzielle und wirtschaftliche Gesamtlage des Unternehmens zu verschaffen.</p>
<p>Die <strong>Doppelte Buchhaltung</strong> kommt zum Tragen, wenn das Unternehmen aufgrund verschiedener Richtlinien verpflichtet ist, eine Bilanz sowie eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) zu erstellen. Diese Einstufung ist in der Regel abh&#228;ngig von der gew&#228;hlten Unternehmensform sowie vom zu erzielten oder im laufenden Jahr noch zu erziehlenden Umsatz.</p>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>Gem&#228;&#223; §242 III HGB bedeutet dies konkret, dass jeder Gesch&#228;ftsfall auf zwei verschiedenen Konten sichtbar gemacht werden muss. Anders als bei einer einfachen Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R), bei der lediglich die jeweiligen Salden ermittelt werden, m&#252;ssen hier alle Buchungen mit ihren zugeordneten Gegenbuchungen deutlich erkennbar gemacht werden.</p>
<p>Am Anfang jeden Gesch&#228;ftsjahres ist bei der <strong>Doppelten Buchhaltung</strong> zun&#228;chst die Er&#246;ffnungsbilanz zu erstellen. Aus ihr wird ersichtlich, wie das Unternehmen im vergangenen Jahr abgeschlossen hat und welche einzelnen Salden in das kommende Jahr &#252;bernommen werden m&#252;ssen. Die Salden der Er&#246;ffnungsbilanz sind dem zufolge die gleichen, wie die der Schlussbilanz des abgeschlossenen Gesch&#228;ftsjahres. Im Anschluss daran erfolgt die Er&#246;ffnung aller Aktiv- und Passivkonten, dh. die Salden der Er&#246;ffnungsbilanz werden gleicherma&#223;en auf die jeweiligen Konten &#252;bertragen und erh&#246;hen oder verringern sich durch weitere Gesch&#228;ftsf&#228;lle des laufenden Jahres. Aktive und passive Bestandskonten haben in der gleichen Menge er&#246;ffnet zu werden, wie es Posten in der Abschlussbilanz gegeben hat.</p>
<p>Am (Gesch&#228;fts-)Jahresende, auch Periodenende genannt, erfolgt dann die &#220;bertragung aller Aufwendungen und Ertr&#228;ge auf das Gewinn- und Verlustkonto. Hier wird ersichtlich, wie der wirtschaftliche und finanzielle Stand des Unternehmens ist. Ist ein hier ausgewiesener Ertrag h&#246;her als die geleisteten Aufwendungen, hat das Unternehmen einen Gewinn erzielt. Ist es jedoch genau anders herum, ist ein Verlust zu verbuchen. Der hier ermittelte Saldo schm&#228;lert oder erh&#246;ht das Eigenkapitalkonto und muss auf dieses gebucht werden.</p>
<p>Auch die Bestandskonten m&#252;ssen nun einer Saldierung unterzogen werden. Da diese Konten jedoch im Soll wie auch im Haben mit der gleichen Summe schlie&#223;en m&#252;ssen, hat der jeweilige Endbestand ermittelt und der niedrigeren Seite zugeordnet zu werden. Die ermittelten Salden und Endbest&#228;nde dieser Konten werden nun auf das sogenannte Schlussbilanzkonto gebucht, womit dem Prinzip der <span style="text-decoration: underline;">doppelten Buchf&#252;hrung</span> somit auch hier entsprochen worden ist.</p>
<p>Am Ende des Gesch&#228;ftsjahres befinden sich auf dem Konto der Schlussbilanz, sofern alles richtig verbucht wurde, nun alle Salden der einzelnen Buchhaltungs-Konten.</p>
<p>Das Schlussbilanzkonto gibt kumulierte Auskunft &#252;ber alle ber&#252;cksichtigten Konten des Jahres, &#252;ber den Gewinn oder Verlust, &#252;ber die H&#246;he des Eigenkapitals sowie &#252;ber die Summe der Best&#228;nde. Wurden die Richtlinien der doppelten Buchhaltung korrekt angewendet, sind die Salden des Schlussbilanzkontos auf der Soll- wie auch der Habenseite gleich und dem buchhalterischen Jahresabschluss steht nichts mehr im Wege.</p>
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		<title>Die Kunst des Sortierens und Kontierens</title>
		<link>http://www.buchhaltungs-software-shop.de/kontieren/die-kunst-des-sortierens-und-kontierens/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontieren]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r Buchhalter jedes Unternehmens ist es eine meist allt&#228;gliche Aufgabe: das Sortieren und Kontieren der Belege. Ob Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Kassen- oder Bankbelege: Sie alle werden in der Regel vor der Verbuchung sortiert und kontiert.
In mittleren und gro&#223;en Unternehmen werden die einzelnen Buchhaltungsbereiche in der Regel getrennt und die diesbez&#252;glichen Aufgaben auf mehrere Abteilungen und Buchhaltungssachbearbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Buchhalter jedes Unternehmens ist es eine meist allt&#228;gliche Aufgabe: das Sortieren und Kontieren der Belege. Ob Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Kassen- oder Bankbelege: Sie alle werden in der Regel vor der Verbuchung sortiert und <strong>kontiert</strong>.</p>
<p>In mittleren und gro&#223;en Unternehmen werden die einzelnen Buchhaltungsbereiche in der Regel getrennt und die diesbez&#252;glichen Aufgaben auf mehrere Abteilungen und Buchhaltungssachbearbeiter aufgeteilt. So gibt es hier beispielsweise die Debitorenbuchhaltung, die Kreditorenbuchhaltung oder auch die Lohnbuchhaltung. Alle eingehenden oder ausgehenden Belege eines Unternehmens haben irgendwann den jeweiligen Buchhaltern zur <strong>Kontierung</strong> und Verbuchung vorgelegt zu werden, damit einer ordnungsgem&#228;&#223;en Buchf&#252;hrung hier nichts im Wege steht und alle gesetzlichen Regeln und Pflichten buchhalterischer T&#228;tigkeiten eingehalten werden k&#246;nnen.</p>
<p><span id="more-152"></span></p>
<p>In der <a title="Kreditorenbuchhaltung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/buchfuehrung-grundlagen-tipps-zur-richtigen-buchhaltung/" target="_self">Kreditorenbuchhaltung</a> bearbeitet man ausschlie&#223;lich die Eingangsrechnungen eines Unternehmens. Von den jeweiligen Poststellen im Unternehmen werden diese beim t&#228;glichen &#214;ffnen der Post herausgesucht, sortiert und an die Kreditorenbuchhaltung weitergeleitet. Je nach Gr&#246;&#223;e des Unternehmens kann es sich hierbei durchaus um eine Vielzahl der unterschiedlichsten Eingangsrechnungen handeln, die nun einem exakten buchhalterischem Ablauf unterliegen. Zun&#228;chst werden sie in der Regel alphabetisch, nach Rechnungsdatum oder Kreditorennummer sortiert um anschlie&#223;end die <a title="Kontierung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/kontieren-ist-kontieren-pflicht/" target="_self">Kontierung</a> zu durchlaufen. Meist handschriftlich erfolgt hier die Zuordnung auf die einzelnen Gegenkonten, welche sich aufgrund der in Rechnung gestellten Lieferung oder Leistung ergibt. Die Buchungss&#228;tze der Eingangsrechnungen sind fast immer leicht zu erstellen. Hat das Unternehmen beispielsweise Rohstoffe f&#252;r den Betrieb eingekauft, so lautet die Buchung hier: Rohstoffe an Verbindlichkeiten, wobei mit Verbindlichkeiten der jeweilige Lieferant gemeint ist. Wurden dem Unternehmen andere Leistungen in Rechnung gestellt, so &#228;ndert sich die Soll-Buchung in der gleichen Form, wie auch der Lieferant, dessen Rechnung und somit die Haben-Buchung wechselt.</p>
<p>Im <a title="Debitor" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltungs-lexikon/debitor-was-ist-ein-debitor/" target="_self">Debitorenbereich</a> ist es genau anders herum. Hier erfolgt die Bearbeitung aller Ausgangsrechnungen. Auch diese werden vor dem Kontieren nach internen Kriterien sortiert. Viele Unternehmen gehen dazu &#252;ber, die Debitoren-Nummer bereits auf der Rechnung zu vermerken, sodass einzig noch das zu belastende Gegenkonto herausgesucht werden muss. Der Buchungssatz selbst lautet in diesem Fall. Forderungen an Verkaufserl&#246;se, wobei die Forderungskonten die jeweiligen Debitoren (Kunden) betreffen. Die Zuordnung auf die einzelnen Erl&#246;skonten richtet sich nach der in Rechnung gestellten Mehrwertsteuer, die, je nach erbrachter Lieferung oder Leistung, unterschiedlich sein kann.</p>
<p>Die Kontierung und Verbuchung der einzelnen Bankbelege wird von einigen Betrieben entweder gesondert ausgef&#252;hrt, oder durchl&#228;uft auch hier die Debitoren- und <a title="Kreditor" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltungs-lexikon/kreditor-was-ist-ein-kreditor/" target="_self">Kreditorenbuchhaltung</a>. Die auf den Bankbelegen ein- oder ausgezahlten Betr&#228;ge werden hier kontiert und verbucht, sodass der Gesch&#228;ftsvorfall damit zun&#228;chst als abgeschlossen gilt.Zahlungen f&#252;r die Lieferantenrechnungen unterliegen dem Buchungssatz Verbindlichkeiten an Bank, Ausgangsrechnungen werden durch die Buchung Bank an Forderungen abgeschlossen. Der verbuchte und ermittelte Bankbestand muss dar&#252;ber hinaus immer dem des Kontoauszuges entsprechen.</p>
<p>Weiterhin m&#252;ssen auch Kassenbelege ordnungsgem&#228;&#223; sortiert, kontiert und verbucht werden. Je nach erbrachter oder in Anspruch genommener Leistung betrifft die Zuordnung der Gegenbuchung hier oftmals ein Kostenkonto. Bei Kassenbelegen handelt es sich meist um Tankquittungen, Portobelege, Bareink&#228;ufe f&#252;r B&#252;romaterial oder betriebliche Waren. Der zu erstellende Buchungssatz schm&#228;lert den Kassenstand im Haben und erh&#246;ht diese mit Zahlungseing&#228;ngen im Soll. Weist der Kassenbestand nicht mehr die n&#246;tige Deckung auf, so wird hier oftmals mit einer Privateinlage oder einem &#220;bertrag aus anderen Konten vorgebeugt. Auch hier muss der verbuchte und ermittelte Kassenbestand jedoch immer auch dem tats&#228;chlichen Barverm&#246;gen entsprechen.</p>
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		<title>Lohnabrechnung – Mindestangaben m&#252;ssen ber&#252;cksichtigt werden</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 08:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehalts- und Lohnabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnbuchhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag, an dem die Lohnabrechnung in die Briefk&#228;sten der Arbeitnehmer flattert, ist f&#252;r die meisten Menschen ein hei&#223; ersehnter Tag. Mit der Lohnabrechnung folgt die Lohnauszahlung und somit die Entlohnung f&#252;r die zuvor erbrachte Leistung im Besch&#228;ftigungsbetrieb. Ob regelm&#228;&#223;ige und gleichbleibende Bez&#252;ge oder Bez&#252;ge mit Aufschlag der geleisteten &#220;berstunden, ob Akkordentlohnung, kurzfristige oder geringf&#252;gige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag, an dem die <strong>Lohnabrechnung</strong> in die Briefk&#228;sten der Arbeitnehmer flattert, ist f&#252;r die meisten Menschen ein hei&#223; ersehnter Tag. Mit der <strong>Lohnabrechnung</strong> folgt die Lohnauszahlung und somit die Entlohnung f&#252;r die zuvor erbrachte Leistung im Besch&#228;ftigungsbetrieb. Ob regelm&#228;&#223;ige und gleichbleibende Bez&#252;ge oder Bez&#252;ge mit Aufschlag der geleisteten &#220;berstunden, ob Akkordentlohnung, kurzfristige oder geringf&#252;gige Arbeitsleistung: In der <span style="text-decoration: underline;">Lohnabrechnung</span> finden sie ihren Ausdruck.</p>
<p>Die <em>Lohnabrechnung</em> ist schriftliche Erkl&#228;rung des Arbeitgebers dar&#252;ber, wie sich das zu zahlende Entgelt f&#252;r eine zeitlich befristete Arbeitsleistung zusammensetzt. In der Regel handelt es sich hier um Arbeitseins&#228;tze, die einen Zeitraum von einem Monat betreffen, sodass die Arbeitnehmer eine monatlich fortlaufende Lohnabrechnung vom Arbeitgeber erwarten k&#246;nnen und m&#252;ssen. Die Lohnabrechnung selbst wird im Lohnb&#252;ro des Betriebes fortlaufend und f&#252;r jeden einzelnen Mitarbeiter individuell erstellt. Neben der Finanzbuchhaltung ist die Lohnbuchhaltung ein wichtiges buchhalterisches Instrument zur Erfassung, Verbuchung und Auszahlung von L&#246;hnen und Geh&#228;ltern. Lohnbuchhaltern wird hier demzufolge die wichtige Aufgabe zu Teil, f&#252;r eine exakte und fristgerechte Erledigung aller lohn- und gehaltstechnischen Vorg&#228;nge zu sorgen.</p>
<p><span id="more-148"></span></p>
<p>Die Lohnabrechnung ist einigen Pflichten unterworfen. Gem&#228;&#223; §108 der Gewerbeordnung gibt es hierbei einige Mindestangaben, die in <strong>Lohnabrechnungen</strong> ber&#252;cksichtigt werden m&#252;ssen. Hierzu z&#228;hlen beispielsweise die konkrete Angabe dar&#252;ber, welchen Zeitraum die Arbeitsleistung und die daraus resultierende Lohnabrechnung betrifft. Weitere Deklarationspflichten bestehen in der exakten Angabe der geleisteten Arbeitsstunden, dem Stundenlohn oder des pauschalierten Monatslohnes, den Zuschl&#228;gen, sonstigen Verg&#252;tungen, Vorsch&#252;ssen, Abschlagszahlungen oder auch Abz&#252;gen. Alle Angaben haben hier in Textform und in nachvollziehbarer Ausfertigung zu erfolgen.</p>
<p>Neben den Personenstammdaten, dem Eintrittsbeginn im Unternehmen, der Steuer-Identifikationsnummer und der Adresse des Arbeitnehmers enth&#228;lt die Lohnabrechnung meist auch die jeweilige Personalnummer. Mit Hilfe der Personalnummer lassen sich die personenbezogenen Daten der jeweiligen Mitarbeiter schnell und sicher aufrufen, &#228;ndern oder l&#246;schen, was besonders bei mittleren und gro&#223;en Unternehmen eine enorme Arbeitserleichterung darstellt. Auf der Lohnsteuerabrechnung selbst finden sich dann auch die Angaben zur Lohnsteuerklasse, die Konfessionszugeh&#246;rigkeit, die Kinderfreibetr&#228;ge und der Familienstand.</p>
<p>F&#252;r den Arbeitnehmer das Wichtigste ist jedoch in der Regel die Darstellung der Brutto- und Nettobetr&#228;ge sowie der daraus resultierende Auszahlungsbetrag.<br />
Der Bruttobetrag stellt den pers&#246;nlichen oder tariflich festgelegten Arbeitslohn des Arbeitnehmers dar. Dieser wird in den meisten F&#228;llen bei der Einstellung des Besch&#228;ftigten festgelegt, kann sich jedoch aufgrund besonderer Leistung oder tariflicher &#196;nderungen entwickeln. Der Bruttoarbeitslohn dient, nach Ber&#252;cksichtigung aller geldwerten Vorteile, der Sachbez&#252;ge und Steuerfreibetr&#228;ge als Berechnungsgrundlage f&#252;r alle folgenden Abz&#252;ge, Zuschl&#228;ge oder Sonderleistungen.</p>
<p>Die Lohnabrechnung verdeutlicht, in welcher H&#246;he Lohn- und Kirchensteuer einbehalten wurde, wie hoch die Beitr&#228;ge zur Kranken-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung waren oder wie sich der Beitrag zur Pflegeversicherung auf den Auszahlungsbetrag auswirkt. Weiterhin enth&#228;lt sie alle Daten, die dem Arbeitnehmer der Kontrolle dar&#252;ber geben, ob alle geleisteten Arbeitsstunden, &#220;berstunden, Nachtarbeits-, Sonn- und Feiertagszuschl&#228;ge ordnungsgem&#228;&#223; verrechnet wurden und ob der vereinbarte Stundenlohn dem der Lohnabrechnung entspricht.</p>
<p>Der ermittelte Nettobetrag ist dann der Betrag, den der Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Pflichtbeitr&#228;gen, den verm&#246;genswirksamen Leistungen, den pers&#246;nlichen Abz&#252;gen, den steuer- und sozialversicherungsfreien Aufwandsentsch&#228;digungen schlussendlich vom Arbeitgeber &#252;berwiesen oder ausbezahlt bekommt. Ein Prozedere, das sich in den allermeisten Betrieben fortlaufend wiederholt.</p>
<p>Zur Erstellung der meist monatlich durchzuf&#252;hrenden Lohnabrechnungen stehen in vielen Betrieben spezielle Softwareprogramme zur Verf&#252;gung, mit deren Hilfe das Abrechnungsverfahren schnell und unkompliziert durchgef&#252;hrt werden kann. Bei kleinen Unternehmen erledigt diese Aufgabe in der Regel jedoch ein Steuerberater.</p>
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		<title>Lohnbuchhaltung – eine Buchf&#252;hrungswelt f&#252;r sich?</title>
		<link>http://www.buchhaltungs-software-shop.de/gehalts-und-lohnabrechnung/lohnbuchhaltung-eine-buchfuehrungswelt-fuer-sich/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehalts- und Lohnabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnbuchhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in seinem Unternehmen Mitarbeiter besch&#228;ftigt, der kommt um das F&#252;hren der Lohnbuchhaltung nicht herum. Neben der Finanzbuchhaltung, die f&#252;r die Erfassung aller kreditorischen und debitorischen Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle zust&#228;ndig ist, ist die Lohnbuchhaltung ein wichtiges Buchf&#252;hrungsinstrument f&#252;r die Ermittlung, Verbuchung und Auszahlung aller Lohn- und Gehaltsvorg&#228;nge.
Die Lohnbuchhaltung ist ein komplexes System, und anders als die Finanzbuchhaltung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in seinem Unternehmen Mitarbeiter besch&#228;ftigt, der kommt um das F&#252;hren der <strong>Lohnbuchhaltung </strong>nicht herum. Neben der Finanzbuchhaltung, die f&#252;r die Erfassung aller kreditorischen und debitorischen Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle zust&#228;ndig ist, ist die <em>Lohnbuchhaltung </em>ein wichtiges Buchf&#252;hrungsinstrument f&#252;r die Ermittlung, Verbuchung und Auszahlung aller Lohn- und Gehaltsvorg&#228;nge.</p>
<p>Die <span style="text-decoration: underline;">Lohnbuchhaltung</span> ist ein komplexes System, und anders als die Finanzbuchhaltung, unterliegt sie st&#228;ndig den Auswirkungen politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Ver&#228;nderungen.</p>
<p>Mittelst&#228;ndische und Gro&#223;unternehmen haben aus diesem Grund immer mindestens einen, meist jedoch ein gesamtes Pool an hoch qualifizierten Lohn- und Gehaltsbuchhaltern besch&#228;ftigt.</p>
<p>Die prim&#228;re Aufgabe des Lohnbuchhalters besteht darin, f&#252;r eine fristgerechte Auszahlung der L&#246;hne und Geh&#228;lter zu sorgen. Unabh&#228;ngig vom Arbeitsaufkommen, Urlaubszeit oder krankheitsbedingten Ausf&#228;llen, haben diese zu einem bestimmten Stichtag auf den Konten der einzelnen Mitarbeiter zu sein. Wer ein Unternehmen f&#252;hrt, hat dem zufolge f&#252;r einen reibungslosen Ablauf dieser Transaktionen zu sorgen. Selbst wenige Tage Versp&#228;tung haben hier f&#252;r das Unternehmen selbst und auch f&#252;r die Arbeiter und Angestellten nicht selten gravierende Auswirkungen.</p>
<p><span id="more-145"></span></p>
<p>Die Zahlung der L&#246;hne und Geh&#228;lter ist jedoch nur ein Teilbereich im Arbeitsgebiet des Lohnbuchhalters. Auch Steuern und Sozialabgaben f&#252;r jeden einzelnen Mitarbeiter werden im Lohnb&#252;ro berechnet, buchhalterisch erfasst und an die zust&#228;ndigen Beh&#246;rden weitergeleitet. Hierunter fallen beispielsweise die Lohn- und Kirchensteuer, die Abgaben zur Pflegeversicherung, die Krankenkassenbeitr&#228;ge, Beitr&#228;ge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie die verm&#246;genswirksamen Leistungen.<br />
Ein komplexes Arbeitsgebiet, was dar&#252;ber hinaus noch st&#228;ndigen &#196;nderungen unterworfen ist. Steigende Krankenkassenbeitr&#228;ge, Rentenanpassungen oder das Einf&#252;hren von privaten Rentenversicherungen verlangen den Lohnbuchhaltern hier einiges ab und erfordern des Weiteren eine st&#228;ndige Weiterbildung und das Einholen diesbez&#252;glicher Informationen. Hierzu geh&#246;ren auch Kenntnisse und Anpassungen an die einzelnen Tarifvertr&#228;ge und deren Bestimmungen.</p>
<p>Wer im Bereich der Lohnbuchhaltung arbeitet, der muss sich mit den jeweiligen Lohn- und Gehaltsgruppen der Mitarbeiter auskennen. Eine exakte Einordnung in diese ergibt sich aus der Dauer der Betriebszugeh&#246;rigkeit, dem Alter, der jeweiligen Qualifikation, den jeweiligen Arbeitsgebieten innerhalb des Unternehmens sowie dem Leistungsgrad der Arbeit. Der daraus resultierende und errechnete Bruttoarbeitslohn dient nun als Basis f&#252;r alle folgenden Abz&#252;ge, die abschlie&#223;end in den Nettobetrag und den zu zahlenden Nettoarbeitslohn m&#252;nden. Ma&#223;geblich hierf&#252;r ist die Eingabe der Lohnsteuerklasse, die jeweils zu ber&#252;cksichtigenden Krankenkassen-Mitgliedschaften, die Konfession, die Anzahl der zu ber&#252;cksichtigenden Kinder sowie alle weiteren Leistungen zur Sozialversicherung, Lohnpf&#228;ndungen und den Freibetr&#228;gen.</p>
<p>Im Anschluss daran erfolgt die Weiterleitung der einbehaltenen Steuern und Sozialversicherungsbeitr&#228;ge an die jeweils zust&#228;ndigen Finanzbeh&#246;rden und an die einzelnen Krankenkassen. Auch s&#228;mtliche Meldungen wie beispielsweise Beitragsnachweise, Lohnsteueranmeldungen oder Abrechnungen von Berufsgenossenschaften fallen in das Aufgabengebiet der Lohnbuchhaltung und haben fristgerecht das Lohnb&#252;ro zu verlassen.<br />
F&#252;r die Ermittlung des Monats- oder Jahresabschlusses verlangt dar&#252;ber hinaus auch die Finanzbuchhaltung alle n&#246;tigen Buchungsbelege.</p>
<p>Die Abteilung Lohn- und Gehaltsbuchhaltung dient f&#252;r die meisten Arbeitnehmer des Weiteren als erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, Fragen hinsichtlich der Lohnabrechnung zu stellen. Um fehlerhafte und dar&#252;ber hinaus meist teure Buchungsvorg&#228;nge in der Lohnabrechnung zuvermeiden, m&#252;ssen sich insbesondere Lohnbuchhalter immer wieder auf ein Neues &#252;ber &#196;nderungen im Arbeitsrecht, dem Lohnsteuerrecht und dem Sozialversicherungsrecht ausreichend informieren. Nur so k&#246;nnen Probleme vermieden und Vor-Ort-Fragen im Lohnb&#252;ro ad&#228;quat beantwortet werden.</p>
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		<title>Das Kassenbuch</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kassenbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Kassenbuch verbinden die meisten unternehmerisch t&#228;tigen Menschen das Buch, in dem die privaten und gesch&#228;ftlichen Barentnahmen und – einnahmen buchhalterisch verzeichnet werden. Grunds&#228;tzlich ist dies richtig, jedoch kann das Kassenbuch dar&#252;ber hinaus auch weitere Funktionen aus&#252;ben.
F&#252;r Einzelunternehmen, Selbstst&#228;ndige mit Kleinunternehmer-Status oder nebenberuflich Selbstst&#228;ndige kann das Kassenbuch als durchaus ausreichendes Buchf&#252;hrungsinstrument genutzt werden. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <strong>Kassenbuch </strong>verbinden die meisten unternehmerisch t&#228;tigen Menschen das Buch, in dem die privaten und gesch&#228;ftlichen Barentnahmen und – einnahmen buchhalterisch verzeichnet werden. Grunds&#228;tzlich ist dies richtig, jedoch kann das <strong>Kassenbuch </strong>dar&#252;ber hinaus auch weitere Funktionen aus&#252;ben.</p>
<p>F&#252;r Einzelunternehmen, Selbstst&#228;ndige mit Kleinunternehmer-Status oder nebenberuflich Selbstst&#228;ndige kann das <em>Kassenbuch </em>als durchaus ausreichendes Buchf&#252;hrungsinstrument genutzt werden. Die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgem&#228;&#223; aufgef&#252;hrt und saldiert, entsprechen diese der sogenannten Einnahmen-&#220;berschussrechnung und werden in der Regel von den &#246;rtlichen Finanzbeh&#246;rden in dieser Form akzeptiert. Dieses System der Buchf&#252;hrung wird jedoch auch von Privatpersonen gerne genutzt und hat sich in dieser Form bew&#228;hrt. Ein explizites buchhalterisches Denken &#252;bertr&#228;gt sich mit dem F&#252;hren eines Kassenbuchs, in dem Einnahmen und Ausgaben exakt aufgezeichnet werden, somit auch in die kleinste Einheit des Staates: in die Familie. Nur die Bezeichnung ist hier anders. Kassenb&#252;cher tragen im privaten Bereich den Namen Haushaltsbuch.</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
<p>In mittleren und gro&#223;en Unternehmen, den GmbHs, GbR´s und den AGs, dient das <span style="text-decoration: underline;">Kassenbuch</span> jedoch ausschlie&#223;lich der l&#252;ckenlosen Darstellung des Barverm&#246;gens. Hier werden private Einlagen und Entnahmen verzeichnet, gesch&#228;ftliche Barverk&#228;ufe notiert und unternehmerische Entnahmen f&#252;r beispielsweise der t&#228;glich anfallenden betrieblichen Kfz-Nutzungen verzeichnet.<br />
Das Kassenbuch h&#228;lt alle Transaktionen der unternehmerischen Barentnahmen und –einnahmen schriftlich fest und muss, je nach H&#228;ufigkeit der get&#228;tigten Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle, in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden auf den neuesten Stand gebracht und gehalten werden.</p>
<p>Eine Verpflichtung zum F&#252;hren des Kassenbuchs besteht nicht, jedoch m&#252;ssen alle umsatzsteuerlich ber&#252;hrten Transaktionen den Finanzbeh&#246;rden in Form der Umsatzsteuervoranmeldung &#252;bermittelt werden. Da dies jedoch ausschlie&#223;lich auf dem elektronischen Weg erfolgen kann, Quittungen und Belege hier nicht mitgeschickt werden k&#246;nnen, besteht indirekt dann doch die Notwendigkeit ein diesbez&#252;gliches Kassenbuch zu erstellen um besonders die angefallene Vor- und Umsatzsteuer sichtbar zu machen. Des Weiteren gilt in allen Unternehmen die Regel, dass keine Buchungen ohne Belege erfolgen d&#252;rfen. Dies gilt somit auch f&#252;r Tankquittungen oder der schnellen Materialbeschaffung in den hiesigen Baum&#228;rkten.</p>
<p>Kassenb&#252;cher k&#246;nnen manuell schriftlich oder mittels geeigneter Software gef&#252;hrt werden. Wichtig ist hierbei, dass alle Belege nummerisch sortiert und den jeweiligen Monaten zugeordnet werden. Die Belege sind zu kontieren, und ausschlie&#223;lich mit Bruttobetr&#228;gen in das Buchhaltungsprogramm einzubuchen. Die Umsatzsteuer unterliegt dem Aspekt des durchlaufenden Postens, da diese in kompletter H&#246;he und unter Abzug der Vorsteuer an das Finanzamt weitergereicht werden muss.</p>
<p>Alle Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle und get&#228;tigten Einnahmen und Ausgaben, K&#228;ufe und Verk&#228;ufe m&#252;ssen geordnet und jederzeit nachpr&#252;fbar sortiert und abgelegt werden. Auch hier gelten die g&#228;ngigen Aufbewahrungsfristen der ordnungsgem&#228;&#223;en Buchhaltung. Wer ein Softwareprogramm zur F&#252;hrung des Kassenbuchs verwendet, muss sicherstellen, dass alle Belege am Bildschirm oder mittels Ausdruck sichtbar gemacht werden k&#246;nnen. Ausnahmen bestehen hier allerdings bei der Aufbewahrung der Er&#246;ffnungsbilanz und des Jahresabschlusses. Diese ausschlie&#223;lich auf Bildtr&#228;ger zu speichern ist nicht erlaubt.</p>
<p>Auch das Kassenbuch muss einem sachverst&#228;ndigen Dritten jederzeit die M&#246;glichkeit zur Kontrolle und zum Nachvollziehen der einzelnen Buchungen geben.<br />
Ein eigens und individuell daf&#252;r konzipiertes Ablagesystem erleichtert die Arbeit hier enorm. So kann auch nach Jahren noch kontrolliert und nachvollzogen werden, wie die einzelnen Belege verbucht wurden.<br />
Au&#223;erdem sollte das Kassenbuch f&#252;r jeden und zu jeder Zeit Aufschluss &#252;ber den Bargeld-Bestand des Unternehmens geben k&#246;nnen.</p>
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		<title>Kontieren &#8211; Ist Kontieren Pflicht?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontieren]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Buchhaltung erfolgt die Zuordnung der einzelnen Belege in die Bereiche Ertrag und Aufwand mittels des Kontenplans und des Kontierens.
Von Vielen ungeliebt, in der betrieblichen Praxis jedoch ein g&#228;ngiges Verfahren, welches im Rahmen der ordnungsgem&#228;&#223;en Buchhaltungspflicht von fast allen Unternehmen vorgenommen wird. Kontieren bedeutet, dass dem entstandenen Gesch&#228;ftsvorfall ein geeigneter Buchungssatz zugeordnet wird. Anhand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_135" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-135" title="Kontieren" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotolia_545223_XS-300x200.jpg" alt="Kontierung - Kontieren" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© FrankU - Fotolia.com</p></div>
<p>In der Buchhaltung erfolgt die Zuordnung der einzelnen Belege in die Bereiche Ertrag und Aufwand mittels des Kontenplans und des <strong>Kontierens</strong>.</p>
<p>Von Vielen ungeliebt, in der betrieblichen Praxis jedoch ein g&#228;ngiges Verfahren, welches im Rahmen der ordnungsgem&#228;&#223;en Buchhaltungspflicht von fast allen Unternehmen vorgenommen wird. <em>Kontieren </em>bedeutet, dass dem entstandenen Gesch&#228;ftsvorfall ein geeigneter Buchungssatz zugeordnet wird. Anhand dieses Buchungssatzes l&#228;sst sich auch viele Jahre sp&#228;ter noch erkennen, welchen Teil der Bilanz der Gesch&#228;ftsvorfall ber&#252;hrt hat.</p>
<p>Eine gesetzliche und unmittelbare Pflicht zum <span style="text-decoration: underline;">Kontieren</span> gibt es zwar nicht, wohl aber hat gem&#228;&#223; §238 2.Satz HGB die Buchf&#252;hrung so auszusehen, dass sich ein sachverst&#228;ndiger Dritter zu jeder und in angemessener Zeit einen &#220;berblick verschaffen kann. Muss bei der Einsicht der Belege die Buchung und die Kontierung geraten werden, oder muss gar erst der Buchhalter gefragt werden, so hat dies nicht mehr viel mit ordnungsgem&#228;&#223;er Buchf&#252;hrung zu tun und f&#252;hrt meist zu gro&#223;en Schwierigkeiten. Wer wissen m&#246;chte, wie ein Buchhaltungsvorgang gel&#246;st wurde, der meint hier sicherlich nicht die Verbuchung von Kraftstoff f&#252;r den Firmen PKW, sondern hat in der Regel einen komplexen und komplizierten Vorgang vor sich liegen. Dies noch nach Jahren nachzuvollziehen gestaltet sich, ohne die auf dem Beleg erfolgte Kontierung, mehr als schwierig.</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p>Wichtig ist, dass sich bereits anhand des vorliegenden Beleges der Weg auf das zugeordnete Konto l&#252;ckenlos erkennen l&#228;sst. Wurde dies vers&#228;umt oder bewusst nicht vermerkt, so kann bei sp&#228;teren Pr&#252;fungen zwar das Journal zur Hilfe genommen werden, ist jedoch mit meist gro&#223;em Suchaufwand verbunden. Hat man Pr&#252;fer der &#246;rtlichen Finanzbeh&#246;rden im Unternehmen, fordern diese in solchen F&#228;llen gleich mehrfache Unterst&#252;tzung an. Ein unangenehmes Unterfangen, das mit einfachen Mitteln –dem Kontieren der Belege- vielfach umgangen werden kann.</p>
<p>Kontiert wird –als unausgesprochene Regel- von den meisten Buchhaltern mit dem obligatorischen Rotstift. Mit Hilfe des <strong>Kontenrahmens</strong>, den es in unterschiedlicher Art f&#252;r die einzelnen Unternehmensformen gibt, ist das Kontieren der Belege in der Regel dann schnell und sicher erledigt. Als g&#228;ngige Standardkontenrahmen w&#228;ren hier der SKR03, der SKR04 (beides DATEV-Kontenrahmen) und der GKR zu nennen. Ersterer wird von publizit&#228;tspflichtigen Firmen nach dem Prozessgliederungsprinzip gew&#228;hlt, zweiter im Zuge des Abschlussgliederungsprinzips. Der GKR (Gemeinschaftskontenrahmen der Industrie) ist gegliedert nach dem dekadischen System von null bis neun und erfolgt ebenfalls nach dem Prozessgliederungsprinzip. Die Reihenfolge aller gew&#228;hlten Konten soll demnach auch hier dem Gesch&#228;ftsablauf nachempfunden werden.<br />
Die Kontierung der Belege und deren Einordnung in Gruppen erfolgt im Hinblick auf die einzelnen Kontenklassen. Die Klasse 0 betrifft beispielsweise das Anlageverm&#246;gen, Klasse 3 die Stoffe und Best&#228;nde und Klasse 9 beinhaltet alle Abschlusskonten. Die zweite Ziffer der Kontierung gibt dar&#252;ber hinaus dann Aufschluss &#252;ber die einzelne Kontengruppe, die dritte &#252;ber die Kontenart und die vierte &#252;ber die Kontenunterart.</p>
<p>Mit dem Kontenrahmen soll gew&#228;hrleistet werden, dass das Kontieren unabh&#228;ngig der einzelnen Unternehmen einem gemeinsamen Verfahren unterliegt oder weiterhin zur Vereinfachung zwischenbetrieblicher Vergleiche hinzu gezogen werden kann.</p>
<p>Eingef&#252;hrt wurde der Kontenrahmen erstmals im Jahre 1937 und wird seit dem als Ordnungssystem f&#252;r die gesamte und einheitliche Buchf&#252;hrung genutzt.<br />
Obwohl die Pflicht zum Kontieren gesetzlich nicht gegeben ist, erleichtert es doch das Buchen der Belege und das Aufsp&#252;ren von sp&#228;teren Unklarheiten.</p>
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		<title>Bonit&#228;tsscore- Das Aus f&#252;r jede gesch&#228;ftliche Transaktion?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonität]]></category>
		<category><![CDATA[Bonitätsscore]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditwürdigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Bonit&#228;tsscore ist in aller Munde. Wer hier nicht den richtigen Wert hat, dessen private und gesch&#228;ftliche Transaktionen k&#246;nnen schnell auf Eis gelegt werden.
Bonit&#228;t steht f&#252;r Kreditw&#252;rdigkeit. In der heutigen Zeit, gepr&#228;gt von Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit, gewinnt diese mehr und mehr an Bedeutung. Einer st&#228;ndig wachsende Zahl an Privatleuten wie auch Unternehmen gelingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_131" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-131" title="Bonit&#228;t" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotolia_11203665_XS-300x200.jpg" alt="Bonit&#228;t - Bonit&#228;tsscore" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Smileus - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Begriff Bonit&#228;tsscore ist in aller Munde. Wer hier nicht den richtigen Wert hat, dessen private und gesch&#228;ftliche Transaktionen k&#246;nnen schnell auf Eis gelegt werden.</p>
<p>Bonit&#228;t steht f&#252;r Kreditw&#252;rdigkeit. In der heutigen Zeit, gepr&#228;gt von Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit, gewinnt diese mehr und mehr an Bedeutung. Einer st&#228;ndig wachsende Zahl an Privatleuten wie auch Unternehmen gelingt es in diesem Zusammenhang kaum noch, den Bonit&#228;tsscore und die damit einhergehende Kreditw&#252;rdigkeit auf einem ad&#228;quat hohen Niveau zu halten. Wer die Abw&#228;rtsspirale in Gang gesetzt hat, der findet hier nur schwer wieder hinaus. Das finanzielle Desaster ist in diesem Falle vorprogrammiert und bedeutet dar&#252;ber hinaus in der Regel das AUS f&#252;r jede weitere gesch&#228;ftliche Transaktion.</p>
<p>Die Kreditw&#252;rdigkeit gibt Auskunft dar&#252;ber, inwiefern die Person (noch) in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ermittelt wird diese von der Schutzgemeinschaft f&#252;r allgemeine Kreditsicherung (Schufa), deren Aufgabe darin besteht, ihre Vertragspartner vor Kreditausf&#228;llen und die Verbraucher vor &#220;berschuldung zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Die Schufa ermittelt anhand der ihr zur Verf&#252;gung stehenden Informationen den Bonit&#228;tsscorewert, der nun auf eine Reise durch viele Unternehmen geht.</p>
<p><span id="more-125"></span></p>
<p>Das Bonit&#228;tsverfahren und der dar&#252;ber hinaus ermittelte Scorewert wird von den meisten Unternehmen und Banken hinzugezogen, wenn es um den Abschluss eines neuen Gesch&#228;ftes oder einer Kreditanfrage geht. Erf&#252;llt der Scorewert hier nicht seine Erfordernis, platzt in der Regel jegliche gesch&#228;ftliche Beziehung schon im Vorfeld.</p>
<p>Das Scorewertverfahren ist jedoch umstritten. Viele F&#228;lle sind bekannt, bei denen der Scorewert und die damit berechnete Kreditw&#252;rdigkeit &#252;ber drastische Unzul&#228;nglichkeiten verf&#252;gen. Da von vielen Unternehmen der Scorewert oftmals jedoch als einziges und aussagekr&#228;ftigstes Mittel f&#252;r kommende Gesch&#228;ftsbeziehungen zurate gezogen wird, stellen falsche Schufa-Ausk&#252;nfte den Kunden oder Antragsteller vor vollendete Tatsachen.</p>
<p>Ihre Bonit&#228;tsinformationen erh&#228;lt die Schufa zum einen von ihren Vertragspartnern zum anderen aus &#246;ffentlichen Verzeichnissen. Alle eingegangenen Informationen werden daraufhin zusammengefasst und mit einem Wert zwischen 0 und 1000 dargestellt.<br />
Dieser Wert soll verdeutlichen, inwieweit bei dem Gesch&#228;ftspartner oder dem Kunden mit einer Kreditausfallwahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Liegt der Score unter der verlangten Norm, wird selbst das Abschlie&#223;en eines Mobilfunkvertrages, das Wechseln des Stromanbieters oder gar die Zuteilung eines Kredits zu einem unm&#246;glichen Unterfangen.</p>
<p>Auch Unternehmen sind hiervon mehr und mehr betroffen. Sinkt die Liquidit&#228;t, sind Schecks geplatzt oder konnten bestehende Kredite nicht ordnungsgem&#228;&#223; bedient werden, wirkt sich dies negativ auf den Bonit&#228;tsscore aus. Zwar weist die Schufa darauf hin, dass dieser nur ein Instrument f&#252;r die Beurteilung der Kreditw&#252;rdigkeit ist und hier auch weitere Informationen zur Hilfe genommen werden sollen, jedoch verlassen sich viele Kreditinstitute und Unternehmen auch hier ausschlie&#223;lich auf Schufa- und eigens ermittelte Scorewerte.</p>
<p>Stimmt der Scorewert nicht, sinkt bei steigender Kreditausfallwahrscheinlichkeit auch die Kreditw&#252;rdigkeit. Und ab diesem Punkt geht dann kaum mehr etwas.</p>
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		<item>
		<title>Der Handel mit offenen Forderungen boomt</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Factoring]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[offene Forderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast t&#228;glich f&#228;llt in den Medien der Begriff Weltwirtschaftskrise. Ein Schlagwort, das rund um den Globus f&#252;r Angst, Verwirrung und vor allem f&#252;r Unsicherheit sorgt. Krise bedeutet immer Ver&#228;nderung und wird gr&#246;&#223;tenteils als &#252;beraus negativ eingesch&#228;tzt.
Steckt die Welt in einer Krise, so erstreckt sich diese in der Regel bis hin zur kleinsten Zelle der Gesellschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast t&#228;glich f&#228;llt in den Medien der Begriff Weltwirtschaftskrise. Ein Schlagwort, das rund um den Globus f&#252;r Angst, Verwirrung und vor allem f&#252;r Unsicherheit sorgt. Krise bedeutet immer Ver&#228;nderung und wird gr&#246;&#223;tenteils als &#252;beraus negativ eingesch&#228;tzt.<br />
Steckt die Welt in einer Krise, so erstreckt sich diese in der Regel bis hin zur kleinsten Zelle der Gesellschaft, der Familie. Die Weltwirtschaftskrise macht vor kaum einer T&#252;re halt und bringt vieler Orts Arbeitslosigkeit und die damit einhergehenden massiven finanziellen Schwierigkeiten.</p>
<p>Das Desaster selbst beginnt jedoch meist schon in den Unternehmen. Fehlende Auftragseing&#228;nge sorgen f&#252;r immer gr&#246;&#223;er werdende Probleme und Liquidit&#228;tsengp&#228;sse. L&#246;hne und Geh&#228;lter m&#252;ssen gezahlt werden, Krankenkassen wollen ordnungsgem&#228;&#223; bedient werden und die Arbeitnehmer erwarten Kontinuit&#228;t in ihrem Arbeitsumfang. Ein schwieriges Unterfangen. Wenn dann auch noch Forderungsausf&#228;lle aus bestehenden Auftr&#228;gen zu verzeichnen sind, ist das finanzielle AUS und die Beantragung des Insolvenzverfahrens mehr als vorprogrammiert.</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>Hohe Au&#223;enst&#228;nde sind f&#252;r alle Unternehmen mit einem hohen Risiko verbunden. K&#246;nnen Zahlungseing&#228;nge hier nicht planm&#228;&#223;ig verbucht werden, kommen selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen schnell in Schieflage. Fehlende Liquidit&#228;t ist hier der Anfang der Misere. Was folgt ist ein Rattenschwanz aus beispielsweise nicht mehr zu bedienenden Krediten, &#252;berzogenen Kontokorrent-Linien, nicht mehr in Anspruch zu nehmende Skonti, Verzugszinsen der Lieferanten oder Mahngeb&#252;hren auf die selbst nun nicht mehr gezahlten Eingangsrechnungen. Viele Unternehmen sind nun in der brenzligen Lage bei den Kreditinstituten Darlehensantr&#228;ge stellen zu m&#252;ssen. Dies geschieht in der Regel, um laufende Gesch&#228;fte und Verbindlichkeiten weiterhin bedienen zu k&#246;nnen oder um &#252;berhaupt von den Lieferanten mit Ware versorgt zu werden. Ein schwieriges Unterfangen, bei mehr und mehr schwindender Bonit&#228;t.</p>
<p>Viele gro&#223;e und mittlere Unternehmen gehen in dieser Situation dazu &#252;ber, offene Forderungen einfach zu verkaufen. Ein in der Praxis g&#228;ngiges Verfahren, das dazu f&#252;hren soll, den leeren Liquidit&#228;ts-Topf schnell wieder zu f&#252;llen. Das Verfahren nennt sich „Factoring“ und wird mehr und mehr von Firmen, welche mit hohen oder auch weniger hohen Au&#223;enst&#228;nden belastet sind, angenommen.</p>
<p>Spezielle Factoring-Unternehmen sehen ihren Gesch&#228;ftsgegenstand im Aufkaufen fremder Forderungen. Mit Abzug einer meist geringen Geb&#252;hr &#252;bermitteln sie dem Gl&#228;ubiger in der Regel sofort den f&#228;lligen Forderungsbetrag und versuchen die aufgekaufte Forderung selbst einzubringen. Das Unternehmen, welches die Forderung verkauft hat, kann sich nun aus jeglichem Mahnverfahren heraushalten und ist dementsprechend umgehend wieder liquide. Hier ist somit ein Markt entstanden, der aufgrund seiner Dringlichkeit mehr und mehr boomt.</p>
<p>Viele Unternehmen scheuen sich, ihre s&#228;umigen Kunden in ein knallhartes Mahnprozedere laufen zu lassen. Aus Angst, diese zuk&#252;nftig zu verprellen ist man hier eher zur&#252;ckhaltend.<br />
Was wiederum zur Folge hat, dass Forderungen immer h&#228;ufiger als uneinbringlich einzustufen sind, denn entgegen landl&#228;ufiger Meinung kann unternehmerisch nur der &#252;berleben, der auch sein Mahnverfahren gewissenhaft und konsequent verfolgt. Wenig professionell und dar&#252;ber hinaus auch noch h&#246;chst riskant ist es somit, hier allzu viel Milde walten zu lassen. </p>
<p>Mit dem „Factoring“ ist vielen Firmen sehr geholfen. Immer mehr Unternehmen erbringen diese Dienstleistung und bieten ihren Kunden somit ein H&#246;chstma&#223; an fl&#252;ssigen Mitteln und den Wegfall der Existenzbedrohung.</p>
<p>Wer sich dazu entschlie&#223;t seine Forderungen abzutreten, dem sei angeraten, sich jedoch im Vorfeld eingehende Informationen zu den einzelnen Anbietern und den entsprechenden Geb&#252;hren einzuholen. Nicht selten gibt es hier immense Schwankungen hinsichtlich der Vertrags-Konditionen und dem Ablauf. Neben einigen schwarzen Schafen gibt es immer mal wieder Factoring-Unternehmen, die sich die aufgekaufte Forderungsausfall-Wahrscheinlichkeit auch teuer bezahlen lassen.</p>
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		<title>Der Weg zur&#252;ck von der Regelbesteuerung zum Kleinunternehmer-Status</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinunternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[§ 19 UStG]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Kleinunternehmer werden all die selbstst&#228;ndig t&#228;tigen Unternehmer bezeichnet, deren Vorjahresumsatz einen Bruttobetrag in H&#246;he von 17.500 Euro nicht &#252;berschritten hat und die im laufenden Kalenderjahr mit ihrem Umsatz voraussichtlich unter der Grenze von 50.000 Euro bleiben werden.
Mit der Kleinunternehmer-Regelung gem&#228;&#223; § 19 UStG verpflichtet sich der Unternehmer auf seinen Rechnungen und Honoraraufstellungen keine MwSt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_118" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-118" title="Kleinunternehmerregelung" src="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotolia_467495_XS-300x200.jpg" alt="Kleinunternehmerregelung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Hallgerd - Fotolia.com</p></div>
<p>Als Kleinunternehmer werden all die selbstst&#228;ndig t&#228;tigen Unternehmer bezeichnet, deren Vorjahresumsatz einen Bruttobetrag in H&#246;he von 17.500 Euro nicht &#252;berschritten hat und die im laufenden Kalenderjahr mit ihrem Umsatz voraussichtlich unter der Grenze von 50.000 Euro bleiben werden.</p>
<p>Mit der Kleinunternehmer-Regelung gem&#228;&#223; § 19 UStG verpflichtet sich der Unternehmer auf seinen Rechnungen und Honoraraufstellungen keine MwSt. auszuweisen. Im Gegenzug entf&#228;llt hier dann jedoch auch die Pflicht, monatlich oder viertelj&#228;hrlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben. Die ausgewiesene Vorsteuer auf Eingangsrechnungen wiederum kann nun nicht mehr ber&#252;cksichtigt werden, sondern wird lediglich als Kostenfaktor verbucht. Ein Erstattungsanspruch entf&#228;llt hier dem zufolge.</p>
<p>&#220;bersteigt der Umsatz im laufenden Gesch&#228;ftsjahr jedoch die Kleinunternehmer-Grenze, so wird der Wechsel hin zur Regelbesteuerung und die damit einhergehende Umsatzsteuervoranmeldung Pflicht.</p>
<p><span id="more-116"></span></p>
<p>Viele Unternehmer sind bei der Existenzgr&#252;ndung unsicher, wie hoch der zu erwartende Umsatz des neu gegr&#252;ndeten Unternehmens ausfallen wird. Um Umsatzsteuernachzahlungen aus dem Weg zu gehen, entschlie&#223;en sie sich deshalb viele zur direkten Einstufung in die Regelbesteuerung. Dies ist selbstverst&#228;ndlich auch der Fall, wenn der zu erwartende Umsatz die Kleinunternehmer-Grenze schon vorab gesch&#228;tzt &#252;bersteigen wird.</p>
<p>Was passiert jedoch hat man sich einmal f&#252;r die Regelbesteuerung entschieden? Was ist, wenn der Umsatz das gesch&#228;tzte Ziel nicht erreicht?<br />
Zun&#228;chst sei gesagt: wer sich freiwillig f&#252;r die Regelbesteuerung entschieden hat, der ist daran die n&#228;chsten f&#252;nf Jahre gebunden. Und dies bleibt auch unabh&#228;ngig vom tats&#228;chlich erwirtschaftetem Umsatz. Erst nach Ablauf dieser Frist, ist ein Wechsel zur Kleinunternehmer-Besteuerung wieder m&#246;glich.</p>
<p>Wer jedoch aufgrund von steigenden Ums&#228;tzen vom Kleinunternehmer-Status zur Regelbesteuerung wechseln musste, f&#252;r den gibt es durchaus noch einen Weg zur&#252;ck. Ma&#223;geblich hierf&#252;r sind jedoch eine ganze Reihe von Bedingungen, wobei hier zun&#228;chst nat&#252;rlich die ausbleibenden Umsatzzahlen zu nennen w&#228;ren.</p>
<p>Aufgrund der Weltwirtschaftskrise sind auch deutsche Unternehmen mehr und mehr in ihrer Existenz bedroht. Stark schwankende Gewinn- und Umsatzzahlen sind mittlerweile mehr die Regel als die Ausnahme. Nicht wenige Unternehmen stehen aus diesem Grund vor der Frage, wie sie bestm&#246;glich oder &#252;berhaupt aus der Pflicht zur Regelbesteuerung wieder hinauskommen k&#246;nnen. Viele Firmeninhaber wissen dar&#252;ber hinaus gar nicht, dass diese M&#246;glichkeit &#252;berhaupt besteht.</p>
<p>Sinken oder stagnieren die Auftragszahlen, rutscht der zu erwartende Umsatz des laufenden Gesch&#228;ftsjahres unter die 50.000 Euro-Grenze und war der Vorjahresumsatz bereits niedriger als 17.500 Euro, so gestatten die ortsans&#228;ssigen Finanzbeh&#246;rden eine Abstufung zur&#252;ck auf den Kleinunternehmer-Status.<br />
Dies ist jedoch nur dann m&#246;glich, wenn der Unternehmer sich nicht freiwillig zur Regelbesteuerung entschlossen hat, bzw. sofern die 5-Jahresfrist bereits abgelaufen ist.</p>
<p>Gibt es Einnahmen aus mehreren einzelnen Unternehmen und Selbstst&#228;ndigkeiten, so sind diese kumuliert zu sehen und m&#252;ssen demnach hier mit einflie&#223;en.<br />
Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen werden weiterhin so ber&#252;cksichtigt, wie dies vorab gehandhabt wurde. Unterliegen sie der Umsatzsteuer, so haben diese auch Auswirkungen auf die Einstufung in die Kleinunternehmer-Regelung.</p>
<p>Zu beachten ist weiterhin, dass Erl&#246;se aus Lieferungen und Leistungen, welche vor der R&#252;ckstufung zur Kleinunternehmer-Besteuerung erfolgt sind, auch nachtr&#228;glich noch der Umsatzsteuer unterliegen. Dies ist auch unabh&#228;ngig davon, wann die Zahlung von Seiten der Kunden beim Unternehmen eingegangen ist.</p>
<p>Werden all diese Vorgaben ber&#252;cksichtigt, so werden dem Unternehmen auf dem Weg zur&#252;ck keine Steine in den Weg gelegt. Auch wenn wirtschaftliche Schwierigkeiten diese Ma&#223;nahme notwendig machen, kann man sich nun zumindest auf einen deutlich geringeren Verwaltungsaufwand und die gestrichene Umsatzsteuervoranmeldung freuen.</p>
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