Stille Reserven – Bonität, die sich sehen lassen kann

Jedes Unternehmen, welches der Gründungsphase entwachsen ist, wird über kurz oder lang darauf hinarbeiten, die sogenannten Stillen Reserven anzulegen. Diese erhöhen zum einen die Bonität des Unternehmens, beispielsweise wenn in Krisenzeiten ein Darlehen beantragt werden muss, und sind zum andern entsprechend steuermindernd.

Bewertung von Stillen Reserven realistisch sehen

Ist von der Stillen Reserve die Rede, so muss man unterscheiden, ob es sich hier um eine echte buchhalterische Stille Reserve handelt oder eben nur um eine Liquiditätsreserve. Erstere wirkt sich in der Bilanzanalyse jedoch…

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Bestandsveränderungen im Handelsunternehmen

Bestandsmehrungen und Bestandsminderungen richtig buchen

In jedem Handelsunternehmen ergeben sich im Laufe des Geschäftsjahres zahlreiche Buchungsvorgänge, die den Erfolg des Unternehmens entweder schmälern oder ihn bestenfalls erhöhen. So hat jeder Einkauf, der im Betrieb getätigt wird und auch jeder Verkauf direkten Einfluss auf das Betriebsergebnis. Zum einen sind die entstehenden Geschäftsfälle natürlich eng mit der Produktion von Waren und deren Veräußerung verknüpft, zum anderen sind sie nur indirekt beteiligt, haben aber nicht selten wesentlich mehr Einfluss auf den Gewinn oder den Verlust des Betriebes. Um das Betriebsergebnis jedoch erstellen zu können, benötigt die Buchhaltung des Unternehmens zunächst die Anfangsbestände aller Erzeugnisse und anschließend auch die entsprechenden Endbestände der einzelnen Konten. Nur so ist es möglich, eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erstellen und mit ihr auch die Handels- und Steuerbilanz.

Bestandsveränderungen geben die Differenz zwischen Anfangsbestand und Endbestand wieder

Liegt eine Differenz zwischen dem Anfangsbestand eines Produktes vor (beispielsweise bei den unfertigen oder…

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Betriebsvermögen – hier muss eine klare Abgrenzung zum Privatvermögen erfolgen

Ist vom Betriebsvermögen die Rede, dann ist von einem Vermögen die Rede, welches zwar ebenso wie das Privatvermögen zum Einkommensteuerrecht gehört, dieses jedoch hier explizit aus Wirtschaftsgütern besteht, welches für eine betriebliche Nutzung benötigt wird. Einmal jährlich ist jedes Unternehmen dazu verpflichtet sein Betriebsvermögen zu ermitteln, damit hier eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder auch die Bilanz erstellt werden kann. Das Betriebsvermögen gibt Aufschluss darüber, wie hoch der zu versteuernde Gewinn des Unternehmens ist. Kann jedoch bei einzelnen Wirtschaftsgütern kein betrieblicher Zusammenhang festgestellt werden, so ist das Vermögen ausschließlich dem Privatvermögen zuzuordnen.

Das Betriebsvermögen unterscheidet einzelne Vermögensarten

Das Betriebsvermögen selbst kann in mehrere Vermögensarten unterschieden werden. So gibt es zum Beispiel…

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Das Umlaufvermögen zählt zu den Vermögensgegenständen

Verbrauchsgüter, die das Umlaufvermögen als temporäres Kapital erhöhen

Das betriebliche Umlaufvermögen beinhaltet sämtliche Vermögensgegenstände, welche zur Herstellung und Produktion von Wirtschaftsgütern benötigt werden. Zusätzlich fallen unter die Bezeichnung Umlaufvermögen auch alle Güter, die verbraucht werden und mit denen das Unternehmen handelt. Die dem Umlaufvermögen zugeordneten Güter können entweder selbst genutzt oder veräußert und entweder einmal oder mehrfach genutzt werden. Das Umlaufvermögen insgesamt ist in verschiedene Bereiche gegliedert, die eine explizite buchhalterische Trennung verlangen. So gibt hier zum einen die Warenbestände und die Vorräte aller Art, die Forderungen aus dem Geschäftsbetrieb und die sonstigen Forderungen sowie die sonstigen Vermögensstände…

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Geringwertige Wirtschaftsgüter – was kann wie steuerlich abgesetzt werden? Viele Unternehmer sind überfordert

Schreiben vom BMF sorgt hier jedoch nun für Klarheit und erläutert die Richtlinien

Geringwertige Wirtschaftsgüter sind, wie der Name schon sagt, von einem geringeren Wert, als viele andere Wirtschaftsgüter, welche dem Anlagevermögen zuzuschreiben sind. Trotzdem können sie wirtschaftlich abgeschrieben werden und somit auch das Betriebsergebnis entsprechend verändern.

Geringwertige Wirtschaftsgüter abschreiben

Bis vor wenigen Jahren war es so, dass Wirtschaftsgüter zum einen nur dann als GWG zu sehen waren, wenn sie eine Gesamthöhe von 410 Euro (800 DM) nicht überschritten hatten, zum anderen gab es ausschließlich nur ein einheitliches Buchungssystem dieser Wirtschaftsgüter –nämlich die direkte Abschreibung dieser geringwertigen Wirtschaftsgüter. Für die Buchhalter aller Unternehmen war dies ein gängiges Prozedere, welches nach der neuen Regelung jedoch für mehr und mehr Fragen sorgt. Wer sich hier nicht explizit informiert, läuft Gefahr die…

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Umsatzsteuerbefreiung auf Rechnungen und die Auswirkungen auf Unternehmer und Kunden

Umsatzsteuerbefreiung bedeutet, dass Unternehmer oder auch Freiberufler, die ein so genanntes Kleingewerbe betreiben, von der Umsatzsteuer befreit sind. Folglich müssen sie weder Umsatzsteuer auf ihren Rechnungen ausweisen, noch müssen sie demnach Umsatzsteuern abführen. Diese Kleinunternehmerregelung findet ihre Grundlagen im Paragraf 19 Absatz 1 des Umsatzsteuergesetzes.

Wie sieht jedoch die genaue Regelung für die Umsatzsteuerbefreiung aus?

Die genaue Regelung im Paragraf 19 Absatz 1 besagt, dass die für Umsätze geschuldete Umsatzsteuer von Unternehmern, die im Inland oder in den in Paragraf 1 bezeichneten Gebieten ansässig sind, nicht erhoben wird, wenn die Umsätze zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht…

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Innenfinanzierung durch Rückstellungen und Abschreibungen

Unternehmenswachstum durch Investitionen mit Kapital von innen

Investitionen sind für fast alle Unternehmen ein wichtiges Mittel, um den Betrieb voranzubringen und vor der meist großen Konkurrenz bestehen zu können. Gerade Existenzgründern und Jungunternehmern fehlt es hier jedoch vielfach am nötigen Kapital, um bereits in den ersten Jahren effektiv investieren zu können. Und da in der Regel auch die nötigen Mittel für eine Fremdfinanzierung voll ausgeschöpft sind, bleibt vielen Unternehmen nichts anderes übrig, als auf weitere und oftmals sehr wichtige Investitionen zu verzichten.

Investitionen mit Hilfe von Innenfinanzierungen

Unternehmenswachstum kann jedoch nicht nur durch den Einsatz von Fremdkapital erfolgen. Was viele nicht wissen: Auch innerbetrieblich gibt es einiges an Kapital, welches für Investitionen genutzt werden kann. Ein bisschen buchhalterisches…

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Buchführung für Existenzgründer und Jungunternehmer

Doppelte oder einfache Buchführung als Informationspflicht

Viele Fachleute behaupten, nur wer seine Buchführung im Griff hat, kann auch ein erfolgreiches Unternehmen führen. Eine nicht ordnungsgemäß geführte Buchhaltung ist in diesem Sinne vielfach auch maßgeblich für ein schlecht laufendes Geschäft. Denn fehlt der Überblick über die Finanzen, sind auch Investitionen nicht kalkulierbar.

Existenzgründer und Kleinunternehmer

Grundsätzlich dient eine ordentliche Buchführung dazu, die Ertragslage sowie die tatsächliche finanzielle Situation des Unternehmens zu beleuchten – und zwar für große Unternehmen und Kleingewerbe gleichermaßen. Die Aufgaben der Buchführung umfassen viele Bereiche des unternehmerischen Handels. Sie liefert…

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Buchhaltung eCommerce – Produktwerbung mit Ausweis der Umsatzsteuer

Preisangabenverordnung stellt klare Regeln für Internetangebote auf

Wer ein Unternehmen führt, der kommt in der Regel auch um entsprechende Werbemaßnahmen nicht herum. Werbung kann vielfach geschaltet werden. Viele Unternehmen inserieren in lokalen Printmedien, andere nutzen Radio- oder Fernsehsender und wieder andere betreiben Webung über das Internet. Das Internet bietet eine große Plattform, auf der meist sehr lukrativ Werbemaßnahmen platziert werden können. Vielen Unternehmern ist jedoch nicht klar, dass auch im Hinblick auf die Umsatzsteuer hier entsprechende Regeln beachtet werden müssen. Werden diese nicht eingehalten, drohen harte Strafen, wie die Erfahrung kürzlich zeigte.

Produktwerbung im Internet muss auch die Umsatzsteuer beinhalten

Die deutsche Preisangabenverordnung (PAngV) macht es erforderlich, dass bei jeglicher Produktwerbung…

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Kein geldwerter Vorteil für Firmenwagen mit Flüssiggasanlagen

Unternehmer, die ihre Firmenwagen teilweise auch privat nutzen, können sich mit der Umrüstung auf Flüssiggas keinen eigenen geldwerten Vorteil –wie es üblicherweise die Ein-Prozent-Regelung vorsieht- verschaffen. Dies hat das Bundesverfassungsgericht kürzlich entschieden.

Keine Sonderausstattung – geldwerter Vorteil für den Fahrzeughalter

Aufgrund immer höher steigender Benzinpreise planen viele Fahrzeughalter den Umbau ihrer Kraftfahrzeuge auf Flüssiggasbetrieb. Eine nachträglich eingebaute Flüssiggasanlage gilt jedoch unter steuerlichem Aspekt nicht als Sonderausstattung und kann deshalb auch nicht als geldwerter Vorteil bei der Steuererklärung in Abzug gebracht werden. Das BFH-Urteil bezieht sich auf einen Rechtsstreit zwischen zwei Fahrzeughaltern, wobei einer der beiden seinen Außendienstmitarbeitern Firmenwagen zur Verfügung gestellt hat, welche auch privat genutzt wurden. Alle Kraftfahrzeuge wurden von dessen Seite aus zunächst geleast und anschließend zeitnah mit…

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