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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Factoring</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
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		<title>Der Handel mit offenen Forderungen boomt</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Factoring]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[offene Forderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast t&#228;glich f&#228;llt in den Medien der Begriff Weltwirtschaftskrise. Ein Schlagwort, das rund um den Globus f&#252;r Angst, Verwirrung und vor allem f&#252;r Unsicherheit sorgt. Krise bedeutet immer Ver&#228;nderung und wird gr&#246;&#223;tenteils als &#252;beraus negativ eingesch&#228;tzt. Steckt die Welt in einer Krise, so erstreckt sich diese in der Regel bis hin zur kleinsten Zelle der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast t&#228;glich f&#228;llt in den Medien der Begriff Weltwirtschaftskrise. Ein Schlagwort, das rund um den Globus f&#252;r Angst, Verwirrung und vor allem f&#252;r Unsicherheit sorgt. Krise bedeutet immer Ver&#228;nderung und wird gr&#246;&#223;tenteils als &#252;beraus negativ eingesch&#228;tzt.<br />
Steckt die Welt in einer Krise, so erstreckt sich diese in der Regel bis hin zur kleinsten Zelle der Gesellschaft, der Familie. Die Weltwirtschaftskrise macht vor kaum einer T&#252;re halt und bringt vieler Orts Arbeitslosigkeit und die damit einhergehenden massiven finanziellen Schwierigkeiten.</p>
<p>Das Desaster selbst beginnt jedoch meist schon in den Unternehmen. Fehlende Auftragseing&#228;nge sorgen f&#252;r immer gr&#246;&#223;er werdende Probleme und Liquidit&#228;tsengp&#228;sse. L&#246;hne und Geh&#228;lter m&#252;ssen gezahlt werden, Krankenkassen wollen ordnungsgem&#228;&#223; bedient werden und die Arbeitnehmer erwarten Kontinuit&#228;t in ihrem Arbeitsumfang. Ein schwieriges Unterfangen. Wenn dann auch noch Forderungsausf&#228;lle aus bestehenden Auftr&#228;gen zu verzeichnen sind, ist das finanzielle AUS und die Beantragung des Insolvenzverfahrens mehr als vorprogrammiert.</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>Hohe Au&#223;enst&#228;nde sind f&#252;r alle Unternehmen mit einem hohen Risiko verbunden. K&#246;nnen Zahlungseing&#228;nge hier nicht planm&#228;&#223;ig verbucht werden, kommen selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen schnell in Schieflage. Fehlende Liquidit&#228;t ist hier der Anfang der Misere. Was folgt ist ein Rattenschwanz aus beispielsweise nicht mehr zu bedienenden Krediten, &#252;berzogenen Kontokorrent-Linien, nicht mehr in Anspruch zu nehmende Skonti, Verzugszinsen der Lieferanten oder Mahngeb&#252;hren auf die selbst nun nicht mehr gezahlten Eingangsrechnungen. Viele Unternehmen sind nun in der brenzligen Lage bei den Kreditinstituten Darlehensantr&#228;ge stellen zu m&#252;ssen. Dies geschieht in der Regel, um laufende Gesch&#228;fte und Verbindlichkeiten weiterhin bedienen zu k&#246;nnen oder um &#252;berhaupt von den Lieferanten mit Ware versorgt zu werden. Ein schwieriges Unterfangen, bei mehr und mehr schwindender Bonit&#228;t.</p>
<p>Viele gro&#223;e und mittlere Unternehmen gehen in dieser Situation dazu &#252;ber, offene Forderungen einfach zu verkaufen. Ein in der Praxis g&#228;ngiges Verfahren, das dazu f&#252;hren soll, den leeren Liquidit&#228;ts-Topf schnell wieder zu f&#252;llen. Das Verfahren nennt sich „Factoring“ und wird mehr und mehr von Firmen, welche mit hohen oder auch weniger hohen Au&#223;enst&#228;nden belastet sind, angenommen.</p>
<p>Spezielle Factoring-Unternehmen sehen ihren Gesch&#228;ftsgegenstand im Aufkaufen fremder Forderungen. Mit Abzug einer meist geringen Geb&#252;hr &#252;bermitteln sie dem Gl&#228;ubiger in der Regel sofort den f&#228;lligen Forderungsbetrag und versuchen die aufgekaufte Forderung selbst einzubringen. Das Unternehmen, welches die Forderung verkauft hat, kann sich nun aus jeglichem Mahnverfahren heraushalten und ist dementsprechend umgehend wieder liquide. Hier ist somit ein Markt entstanden, der aufgrund seiner Dringlichkeit mehr und mehr boomt.</p>
<p>Viele Unternehmen scheuen sich, ihre s&#228;umigen Kunden in ein knallhartes Mahnprozedere laufen zu lassen. Aus Angst, diese zuk&#252;nftig zu verprellen ist man hier eher zur&#252;ckhaltend.<br />
Was wiederum zur Folge hat, dass Forderungen immer h&#228;ufiger als uneinbringlich einzustufen sind, denn entgegen landl&#228;ufiger Meinung kann unternehmerisch nur der &#252;berleben, der auch sein Mahnverfahren gewissenhaft und konsequent verfolgt. Wenig professionell und dar&#252;ber hinaus auch noch h&#246;chst riskant ist es somit, hier allzu viel Milde walten zu lassen. </p>
<p>Mit dem „Factoring“ ist vielen Firmen sehr geholfen. Immer mehr Unternehmen erbringen diese Dienstleistung und bieten ihren Kunden somit ein H&#246;chstma&#223; an fl&#252;ssigen Mitteln und den Wegfall der Existenzbedrohung.</p>
<p>Wer sich dazu entschlie&#223;t seine Forderungen abzutreten, dem sei angeraten, sich jedoch im Vorfeld eingehende Informationen zu den einzelnen Anbietern und den entsprechenden Geb&#252;hren einzuholen. Nicht selten gibt es hier immense Schwankungen hinsichtlich der Vertrags-Konditionen und dem Ablauf. Neben einigen schwarzen Schafen gibt es immer mal wieder Factoring-Unternehmen, die sich die aufgekaufte Forderungsausfall-Wahrscheinlichkeit auch teuer bezahlen lassen.
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