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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Selbständigkeit</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
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		<title>Selbstst&#228;ndigkeit &#8211; Was muss ich bei der Buchhaltung beachten?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits im Fr&#252;hstadium sollten sich Existenzgr&#252;nder fachm&#228;nnisch beraten lassen. Wer sich bereits in der Planungsphase fachkundigen Rat zu Hilfe zieht, schafft viele H&#252;rden im Vorfeld und besitzt gro&#223;e Sicherheit. Leider holt nur etwa jeder Zehnte Rat von Experten ein. Unzureichende Vorbereitungen im kaufm&#228;nnischen sowie im finanziellen Bereich sind urs&#228;chlich daf&#252;r, dass nur etwa jede f&#252;nfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Fr&#252;hstadium sollten sich Existenzgr&#252;nder fachm&#228;nnisch beraten lassen. Wer sich bereits in der Planungsphase fachkundigen Rat zu Hilfe zieht, schafft viele H&#252;rden im Vorfeld und besitzt gro&#223;e Sicherheit. Leider holt nur etwa jeder Zehnte Rat von Experten ein. Unzureichende Vorbereitungen im kaufm&#228;nnischen sowie im finanziellen Bereich sind urs&#228;chlich daf&#252;r, dass nur etwa jede f&#252;nfte Neugr&#252;ndung den ersten Zeitraum von f&#252;nf Jahren &#252;bersteht. Das wichtigste f&#252;r den Anfang ist der richtige Steuerberater. Ohne dessen Hilfe ist es unm&#246;glich sich mit der <strong>Buchhaltung</strong> und den steuerlichen Pflichten des Finanzamtes auseinanderzusetzen. Au&#223;erdem sind Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern gute Anlaufadressen. Auch Fachverb&#228;nde der Wirtschaft betreiben Beratungsstellen oder nennen branchenkundige Berater, aber auch freie Unternehmensberater stehen gern mit Rat und Tat zur Seite.</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p>Wer sich selbstst&#228;ndig machen will, muss von Beginn an mit einem ganz besonderen Teilhaber rechnen – dem Fiskus. Ein Selbst&#228;ndiger hat mehr mit dem Finanzamt zu tun als ein Arbeitnehmer. Als Unternehmer m&#252;ssen Unterlagen und Gesch&#228;ftsvorg&#228;nge sorgf&#228;ltig aufbewahrt werden. Steuererkl&#228;rungen m&#252;ssen abgegeben werden. Vorauszahlungen sind zu leisten und Steuerbescheide m&#252;ssen bezahlt werden. Zahlreiche Steuern kommen auf einen Gr&#252;nder zu, an die er bisher nicht mal gedacht hat. Dazu z&#228;hlen: <strong><a href="http://www.steuer-sparen.info/category/einkommensteuer/" target="_blank">Die Einkommenssteuer</a></strong>, wird eine Kapitalgesellschaft gegr&#252;ndet – die K&#246;rperschaftssteuer, werden Mitarbeiter besch&#228;ftigt – die Lohnsteuer, die Gewerbesteuer, ausgenommen bei Freiberuflern und zu guter letzt die Umsatzsteuer, wenn man nicht unter die Kleinunternehmerregelung f&#228;llt.</p>
<p>Die erste Mitteilung nach Gr&#252;ndung kommt vom Finanzamt. Dies bittet sogleich um die viertelj&#228;hrliche Vorauszahlung zur Einkommenssteuer. Diese basiert auf einer Sch&#228;tzung bez&#252;glich der Angaben im Betriebsfragebogen zum erwartenden Einkommen. Des Weiteren wird von jedem Gewerbebetrieb die Gewerbesteuer erhoben. Sie richtet sich nach Gewerbekapital und Gewerbeertrag und wir an das Gemeindesteueramt gezahlt. Ein vom Finanzamt ermittelter einheitlicher Messbetrag wird mit dem Hebesatz der Gemeinde multipliziert und ist in Viertelbetr&#228;gen als Vorauszahlung an die Kommunenkasse zu zahlen. Die Einkommenssteuer ist eine Personensteuer und richtet sich nach dem erzielten Gewinn, abz&#252;glich Freibetr&#228;gen, Werbungskosten und Sonderausgaben. K&#246;rperschaftsteuer wird f&#228;llig bei Kapitalgesellschaften. Sie wird als Kapitalertragssteuer in Form von 25 % von den ausgesch&#252;tteten Gewinnen erhoben. Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) muss bei allen Rechnungen aufgeschlagen werden. Dabei sind einige Erzeugnisse und Dienstleistung mit einem verminderten Steuersatz zu berechnen. Anhand der Summe, die die Kunden als Umsatzsteuer zahlen, wird die an die Lieferanten gezahlte Umsatzsteuer (Vorsteuer) abgezogen. Dieser Differenzbetrag ist in monatlicher Zahlung an das Finanzamt f&#228;llig. Eingenommene Umsatzsteuer und die einbehaltenen Betr&#228;ge der Lohnsteuer sind Sozialversicherungsbeitr&#228;ge und als Fremdkapital anzusehen und m&#252;ssen schnellstens abgef&#252;hrt werden. Dieses Geld darf auf keinen Fall zweckentfremdet evtl. als Finanzierungsm&#246;glichkeit dienen.</p>
<p>Das Handels- und Steuerrecht schreibt dem Unternehmer eine Aufzeichnungspflicht vor. Das bedeutet: Eine genaue Buchf&#252;hrung der Gesch&#228;ftst&#228;tigkeiten. Freiberufler und Kleinunternehmer f&#252;hren dazu ein Kassenbuch und eine Einnahmen-&#220;berschuss-Rechnung (E&#220;R). Der Vollkaufmann hat die Aufgabe der ordnungsgem&#228;&#223;en (doppelten) Buchf&#252;hrung mit einer Bilanz zum Jahresabschluss. Wer Handel betreibt muss eine Wareneingangs- und –ausgangsbuch f&#252;hren.</p>
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