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	<title>www.buchhaltungs-software-shop.de &#187; Soll-Besteuerung</title>
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	<description>Durchstarten statt träge &#34;buchhalten&#34; - Tipps &#38; Tricks für eine effizientere Buchhaltung!</description>
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		<title>Soll-Besteuerung – Existenzgr&#252;nder m&#252;ssen monatliche Meldungen abgeben</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchhaltung Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ist-Besteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Soll-Besteuerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein Unternehmen f&#252;hrt, der kommt um die Umsatzsteuervoranmeldung in der Regel nicht herum. Das Umsatzsteuerrecht sieht hier gem&#228;&#223; § 16 UStG eine Regelbesteuerung nach vereinbarten Entgelten vor. Der Unternehmer hat unabh&#228;ngig vom Zahlungseingang f&#252;r alle aus Lieferungen und Leistungen entstandenen Ums&#228;tze, aber auch f&#252;r Eigenverbrauch und den Bezug von innergemeinschaftlichen EU-Waren, eine Voranmeldung anzuzeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein Unternehmen f&#252;hrt, der kommt um die Umsatzsteuervoranmeldung in der Regel nicht herum. Das Umsatzsteuerrecht sieht hier gem&#228;&#223; § 16 UStG eine Regelbesteuerung nach vereinbarten Entgelten vor. Der Unternehmer hat unabh&#228;ngig vom Zahlungseingang f&#252;r alle aus Lieferungen und Leistungen entstandenen Ums&#228;tze, aber auch f&#252;r Eigenverbrauch und den Bezug von innergemeinschaftlichen EU-Waren, eine Voranmeldung anzuzeigen und entsprechende Zahlungen an das Finanzamt zu leisten.</p>
<p>Anders als bei der <a title="Ist-Besteuerung" href="http://www.buchhaltungs-software-shop.de/buchhaltung-grundlagen/mittelstand-jetzt-noch-ist-besteuerung-sichern/" target="_self">Ist-Besteuerung</a>, spielt es bei der Regelbesteuerung (Soll-Besteuerung) keine Rolle, wann die Zahlungen der Kunden eingehen. Als Bemessungsgrundlage dient einzig die erbrachte Leistung oder Lieferung. Dies f&#252;hrt in vielen Unternehmen mit hoher Forderungsquote nicht selten zu immensen Liquidit&#228;tsschwierigkeiten.</p>
<p><span id="more-69"></span></p>
<p>Aus staatlicher Sicht gesehen, stellt sich die Soll-Besteuerung positiver dar. Neben dem einfachen Handling –Steuern k&#246;nnen hier parallel zum Beleg gebucht werden &#8211;  verursachen beispielsweise Valutazahlungen f&#252;r nachfolgende Jahre keinen Zahlungsaufschub von Seiten des Unternehmens.<br />
Umsatzsteuervoranmeldungen k&#246;nnen monatlich oder quartalsm&#228;&#223;ig abgegeben werden.  Die Abgaberhythmen, d.h. wann diese zu erfolgen haben, entscheiden Gr&#252;ndungszeitpunkt des Unternehmens und die zu erwartenden Ums&#228;tze.</p>
<p>Wird die unternehmerische T&#228;tigkeit erstmals aufgenommen, so werden im laufenden und im folgenden Kalenderjahr monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen f&#228;llig. Erst danach kann eine quartalsm&#228;&#223;ige Einreichung und Abrechnung erfolgen.</p>
<p>Aufgrund einer Vielzahl eingereichter Vorsteuererstattungsantr&#228;ge und dem anschlie&#223;enden Verschwinden unz&#228;hliger Gesch&#228;ftsf&#252;hrer sah die Bundesregierung deutlichen Handlungsbedarf. Mit Hilfe des so genannten &#8220;Steuerverk&#252;rzungsbek&#228;mpfungsgesetzes“ soll Scheinfirmen, welche mittels fiktiver Rechnungen hohe Vorsteuerforderungen anstreben, der Boden entzogen werden. Ebenfalls als Grund f&#252;r die Einstufung in eine monatliche Meldepflicht, sind die in der Anfangsphase oftmals get&#228;tigten Privatentnahmen der Unternehmer, die nicht selten in ein Ausbleiben der zu t&#228;tigenden Steuerschulden m&#252;nden.<br />
Liegt  die Umsatzsteuerzahllast, die Differenz zwischen Vorsteuereinnahmen und eigenen Umsatzsteuerleistungen, im zweiten Gesch&#228;ftsjahr unter 7.500 Euro, kann das Unternehmen f&#252;r das dritte Gesch&#228;ftsjahr die Einstufung in eine viertelj&#228;hrliche Umsatzsteuervoranmeldung beantragen.</p>
<p>Die monatlich zu leistende Umsatzsteuervoranmeldung ist besonders f&#252;r neu gegr&#252;ndete Unternehmen eine Belastung. Zum einen stellt sie  in der ohnehin stressigen Startphase eine gro&#223;e Mehrbelastung hinsichtlich des Verwaltungsaufwands dar, zum anderen strapaziert sie die in der Regel knappe Liquidit&#228;t. Positiv zu erw&#228;hnen sei hierbei jedoch, dass Umsatzsteuererstattungen bei der monatlichen Veranschlagung ebenfalls z&#252;giger erfolgen und die Bonit&#228;t dem zu Folge erh&#246;hen. Gerade in den Anfangszeiten profitieren viele junge Unternehmen au&#223;erdem noch von den erwirtschafteten Vorsteuer&#252;berh&#228;ngen. In diesem Zusammenhang sollten sich Existenzgr&#252;nder auch &#252;ber die so genannte Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) informieren. Wer absehen kann, dass ein j&#228;hrlicher Bruttoumsatz 17.500 Euro nicht &#252;bersteigen wird, unterliegt keinem Vorsteuererstattungsanspruch und dem zu Folge keiner Umsatzsteuervoranmeldepflicht.</p>
<p>Die Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt ist bis zum 10. Tag des nachfolgenden Kalendermonats f&#228;llig, auf besonderen Antrag – der so genannten Dauerfristverl&#228;ngerung &#8211;  kann hier jedoch auch eine einmonatige Fristverl&#228;ngerung erwirkt werden. Zur Sicherstellung des Steueraufkommens  wird hier diesbez&#252;glich jedoch eine Sondervorauszahlung in H&#246;he von 1/11 der zu erwartenden Jahressteuer f&#228;llig.</p>
<p>Quartalszahler mit Dauerfristverl&#228;ngerung brauchen keine Sonderzahlungen zu leisten. Sie unterliegen hier einer grundlegenden Befreiung.</p>
<p><strong>Die zu erstellenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen m&#252;ssen seit 2005 immer auf elektronischem Wege eingereicht werden!</strong></p>
<p>Auch Antr&#228;ge auf Dauerfristverl&#228;ngerung, der Sondervorauszahlung oder der kompletten Umsatzsteuererkl&#228;rung k&#246;nnen so z&#252;gig an das Finanzamt &#252;bermitteln werden.</p>
<p>Mittels zahlreich verf&#252;gbarer Software und dem Anschluss an das ELSTER- Verfahren gew&#228;hrleistet die elektronische &#220;bermittlung der Daten.
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